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Gewonnen!

Heute mal noch ein Beitrag, weil: ich habe gewonnen!

Viel zu leisten war nicht: ich musste nur meinen Namen und meine Telefonnummer auf einen Zettel schreiben. Hach- es kann so einfach sein!

Laya: falls du das liest… Ja, der Zettel bei Kiehl’s! Wo wir letzten Samstag drin waren!!!

Jedenfalls hatte Kiehl’s Geburtstag. Also mal wieder… Den Laden für Gesichtspflege und Kosmetik habe ich vor vielen Jahren in New York entdeckt und nun gibt es den schon seit 113 Jahren.

Gestern gab es den Anruf, dass mein Name gezogen wurde und heute bin ich mal eben schnell in der (vorgezogenen) Pause los… Mit der geborgen Monatskarte meiner Kollegin.

Leider öffnete der Laden nicht um 10:00 wie im Internet angegeben, sondern erst um 11:00, so dass ich etwas landstreichermäßig um den Häuserblock schlich… Und als erstes die Angestelltentoilette benutzen musste! War also auch nix mit schnell… Wird heute eine längere Arbeitsunterbrechung! Zum Glück ist das kein Problem bei gleitender Arbeitszeit.

Fast hätte ich dem Lieblingskerl ein paar seiner Lieblingsturnschuhe ausgesucht… Aber die waren etwas zu groß!

Ich habe mir dann eine schwarze Handtasche aus Leder ausgesucht. Er darf sie sicherlich bei Gelegenheit mal halten 🙂

Wie ist es bei Euch? Habt ihr schon einmal etwas gewonnen?

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Top-Spruch 25.11.2014

Ich überlege gerade, ob es sich wohl lohnt, eine neue kleine Rubrik ins Leben zu rufen…

Aktuell geht es im Büro wieder mal drunter und drüber. Technik streikt genauso wie bei einigen Kollegen das Gefühl zum Mitdenken. Jahresende naht, viele eilige Sachen müssen liegenbleiben, weil ein Server ausfiel. Arbeit wird mehr, Kollegen werden weniger. Eine Kollegin hat letzte Woche gekündigt und die Gerüchte brodeln, ob sie das aus freien Stücken getan hat oder ihr das nah gelegt wurde. Und wie die Konsequenz ausgesehen hätte… Ich habe da drüber seit früh um 4 gegrübelt; bei meiner Zimmerkollegin drehten sich mitten in der Nacht die Gedanken darum.

Vermutlich also der gleiche Stress wie bei 98% der arbeitenden Bevölkerung.

Und dann steh ich Schlange am Wasserkocher in der Küche, um mir Pulvercappuccino aufzugießen und höre:

Du musst jetzt warten. Das dauert hier noch einige Minuten, bis das gekochte Wasser wieder abkühlt ist. Grüner Tee darf nicht kochend heiß aufgegossen werden.

Für so’n Scheiß habe ich keine Zeit!

P. S. Natürlich hatte ich vorher darauf hingewiesen, dass ein Schuss kaltes Wasser in den Kocher rein den gleichen Effekt hat. Nur schneller. Oder nicht auf 100 Grad erhitzen… Vielleicht auch in der Tasse abkühlen lassen?

Alternativ fange ich wieder mit Yoga an. Darf ich das in der Dienstzeit?

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Adventskalender!

Oh, welche Freude! Heute hat der Paketbursche ein Päckchen mit gar wundervollem Inhalt bei uns abgeliefert.

So sah das aus in der Rohfassung:

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Und das ist jetzt der Adventskalenderplatz für die nächsten 30 Tage (in einem Monat ist Heiligabend!!!)

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Ganz vielen lieben Dank an alle Mitbastlerinnen! Das ist soooo toll und ich freue mich viel mehr auf Weihnachten als die letzten Jahre. Das ist Euer Verdienst. Dankeschööön *knutsch*

Und die liebe Nunu hatte ihr Zuhause in eine Butterbrottütchenumschlagstation verwandelt! Wer es noch nicht gelesen hat, MUSS unbedingt mal hier gucken.

Am 8. Dezember werde ich noch ein paar erklärende Worte zum Adventskalendertürchen Nr. 8 hier bloggen, denn ich habe auf einen Beipackzettel (völlig ohne Risiken und Nebenwirkungen!) verzichtet und einen QR-Code mit Link zu meinem Blog an den Geschenkanhänger rangebammelt.

Und hier noch das Beweisfoto, dass der Herrhuter Stern auch wirklich hängt und leuchtet:

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Funkelsternchen

Die schönste Dekosache überhaupt ist ein Stern. Das war uns schon länger klar. Sternstunde, Sternensinger, sternenklar, Stars. Sowas brachen wir auch für unser vollkommenes Weihnachtsglück!

So begab es sich vor wenigen Tagen, dass wir uns einen Dekostern zulegten. Outdoor-fähig und online bestellt. Und wennschondennschon einen Orginal Herrnhuter Stern. Klar.

Als Referenzen kann ich rund 20 Jahre Ikea-Erfahrung in schrauben und drehen vorweisen. Ich besitze einen Dremel, Feinmechanikerwerkzeug, eine Handkreissäge und fürchte mich nicht vor abgebrochenen Fingernägeln. Mein Lieblingskerl ist sogar ein richtig ausgebildeter Handwerker. So gerüstet haben wir uns daran gemacht, mal flugs zu zweit ein Dekosternchen zusammenzubasteln. HA!

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HOLYSHIT!!!

Dem Lieblingskerl war bald klar, dass die Nummer nicht einfach wird.

Mittendrin wurde mir bewusst, dass die Herrnhuter Sternenhersteller mit ihrem Werk die Menschheit verhöhnen, sich vor Lachen die Bäuche halten, sich auf die Schenkel klopfen und ihre Überlegenheit feiern. Sicherlich sind schon Ehen zerbrochen beim Zusammensetzen des Sternes, eine unendliche Zahl von Familienweihnachtsfeiern verwandelten sich in das genaue Gegenteil der stillen, Heiligen Nacht, Kinder lernten ihre ersten wirklich derben Flüche und eigentlich geht der Zusammenbruch des Sozialismus einzig und allein auf den Herrenhuther Stern zurück.

Alternativ hätten wir das Zusammensetzen in der Mitte einfach abbrechen können. Dann wäre man zum nächsten Fasching als Statue of Liberty gegangen und gut.

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Aber nein! Wir wollten es wirklich wissen und haben tapfer weiter einzelne Zacken mit winzigen Plastikpanüpseln zusammengedrückt, bis die Fingerkuppen schmerzten, die Nerven vibrierten und düstere Wolken das Gemüt verdunkelten. Ich habe nach gut einer Stunde abgebrochen, weil ich plötzlich Gelüste verspürte, arglosen Bürgern von Herrnhut mit spitzen Plastezacken schmerzhafte Dinge anzutun. Lieblingskerl hiel genau 10 Minuten länger durch. Dann kam auch er ins Wohnzimmer und konnte erst mal keine Worte finden für diesen @“?!:)!!!!

Unzählige Herrnhut’sche Sternenpackungen fliegen jedes Jahr halb gebastelt in die Ecke und werden verschämt unter den Mantel des Schweigens gekehrt.

Am nächsten Morgen, ausgeschlafen und zenartig tiefenentspannt, ist es dann doch gelungen, das oberste Sternenteilchen einzusetzen, ohne dass sich tieferliegende Steckverbindungen wieder lösten.

Isser nicht wunderschön, unser eigenhändig zusammengesetzter Herrnhuter Stern?

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Wenn DER erstmal im Dachgiebel
hängt und mit seinem Licht die Welt verzaubert kann man dem
kleinen Miststück nicht mehr böse sein.

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Deutschland 2.0

Gestern hatte Deutschland Geburtstag. Deutschland 2.0.
Mittlerweile auch 25. Glückwunsch!

Bei der Gelegenheit habe ich der ehemaligen Mauer einen Besuch abgestattet. Das Fernsehprogramm war mir nämlich… Äh… Zu einseitig.

Naja- eigentlich passiere ich die ehemalige Grenze jeden Tag. Zweimal. Einmal auf dem Hin- und einmal auf den Rückweg.

Das ist diese rote Linie. Dieser grüne Dschungel ist übrigens Berlin. Also diese große Stadt; nicht das kleine Nest in Schleswig-Holstein. Echt jetzt!

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Vor 15 Jahren bin ich hier her gezogen. Von Berlin nach Brandenburg. Ziemlich genau 500 Meter hinter die Mauer. Vom Westen in den Osten.

Damals hieß es, diese einzige Straße wird noch… Naja… Halt eine echte Straße. Dieser Behelfsweg ist einspurig und man muss in Parkbuchten ausweichen, um den Gegenverkehr vorbei zu lassen. Das sollte sich ändern. Zuletzt habe ich im Jahr 2000 davon in der Zeitung gelesen.

Heute sieht das immer noch so aus:

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Das einzige, was in der Zeit ersetzt wurde, ist die Steinerne Brücke. Die führt über einen Kanal, der kein Wasser mehr transportiert und an einer Seite schon zugeschüttet wurde, aber wer weiß schon so genau was hier passiert wenn die ganzen Pole abschmelzen. Wir wären zumindest vorbereitet.

Diese Steinerne Brücke, die lustiger Weise aus Holz war und sehr verdächtig rappelte und zappelte in ihren letzten Tagen Anno 2001, wurde also ersetzt. Das hat das Land Brandenburg finanziert. Und so richtig dicke hamses hier eigentlich ooch nicht.

In den letzten Tagen bezog eine Baufirma Stellung vor diesem einspurigen Nadelöhr und ich hoffnungslose Optimistin fing schon an zu phantasieren…

Nö, die Straße wurde nicht ausgebaut. Dafür der Mauerweg.

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Berlin hat jetzt einen astreinen glatten Fuß- und Fahrradweg. Der ist ungefähr 1500 Meter lang und führt an einer Seite am Laßzinssee herum. Den kennt zwar kein Mensch und an das Ufer kommt man an keiner Stelle heran, aber die 3 Fußgänger am Tag und 5 Radfahrer haben es jetzt richtig nobel unterwegs. Also für eineinhalb Kilometer.

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Die vielleicht 5000 Autofahrer sollen sich halt weiter eine Fahrspur teilen. Die sind ja schließlich schon groß!

Alternativ könnte man die Straße auch komplett schließen. Führt ja schließlich durch den Spandauer Forst. Und durch viel schützenswerte Natur. Das kommt aber vermutlich erst zum tragen, wenn eine heftig umstrittene Umgehungsstraße voll durch Naturschutzgebiet führt.

Ey, wenn man Bürger mal so richtig verarschen will, muss man in die Politik gehen! Ich habe davon ja keine Ahnung. Nur so ein Gefühl, dass hier irgendwas schräg läuft.

Na egal.

Happy Birtday Wiedervereinigung!

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8 von 24

Nein, kein Lotto mit erhöhter Gewinnquote. Auch nicht Borg… Für die, die sich an Seven of Nine aus Star Trek noch erinnern können. Ich bin Nummer 8 von 24 Teilnehmerinnen des Blogger-Adventskalenders! Yeah!

Nunu hat hier mehr beschrieben.

Jedenfalls stecke ich mittendrin in der Produktion von 23 Adventskalender-Beigaben für das 8. Dezember-Türchen bzw Tütchen.

Warum 23 fragt mich der Sohnemann immer völlig verständnislos. Naja… Vermutlich werde ich mir kein eigenes Exemplar basteln, wenn ich mit Nummer 23 durch bin. Zum verschicken reichen 23 Exemplare und dann habe ich vermutlich so gar keine Lust mehr…

So schaut das aus:

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Mehr kann ich jetzt echt nicht verraten!

Aktuell sind schon 5 fertig und bei einer Produktion von täglich 2 kann das Päckchen am 12. weggeschickt werden und ist pünktlich bei Nunu. Etwas Zeit braucht sie ja auch, um aus 24 zugesendeten Päckchen 24 Adventskalender zusammenzustellen und zurück zu senden.

Ich bin mächtig gespannt, was sich dann alles im Kalender befindet!

Auf Adventskalender stehen wir hier total. So sehr, dass Sohnemann sogar am 1. Dezember Geburtstag hat. Für ihn ist ein Adventskalender auch ein Geburtstagsgeschenk 🙂

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Zwischenfinale Clarity Knitalong

Also… wäre heute Finale, dann wäre ich so weit:

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Ach ja: die Ersatzwolle, die ich aus der Not heraus eingesetzt habe, weil die Hauptwolle schneller zur Neige ging als angenommen… Nun ja… Ist jetzt auch aufgebraucht. Daher nur ein relativ schmaler Streifen an Ärmel Numero Uno und ein relativ breites Bündchen. Ärmel zum Ausgleich eher kurz… Das Improvisationsprogramm geht also weiter!

Zum Glück habe ich noch eine Woche Zeit und das Bastelschaf war
zuuuu pünktlich *hihi*

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