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Rückblick auf die letzten 3 Monate

Hallo Ihr Lieben,

ich bin säumig. Ganze 3 Monate sind vergangen seit meinem letzten Beitrag. In der Zwischenzeit habe ich auch nichts gelesen – nur ein Buch im Urlaub. Erst in den letzten 3 Tagen habe ich mal wieder bei meinen Blogs Nachlese betrieben und das auch nur, weil ich per WhattsApp schon darauf aufmerksam gemacht wurde, was mir alles so entgeht! Danke Iris 🙂

Der Berg an Arbeit, der bereits im Juli existierte, ist in der Zwischenzeit noch mehr angewachsen. Im Büro gab es eine Umstellung des Computersystems und nun klappt nüscht mehr wie am Schnürchen. Eine einzige Katastrophe! Jeden Tag möchte ich mich abends in die Ecke setzen und ein bisschen weinen. Es gibt zwar Momente, da ist es schon wieder richtig witzig, was hier alles nicht mehr funktioniert, aber es überwiegen die Phasen, wo man hilflos vor einem Problem steht, was man weder braucht noch möchte, JETZT aber lösen muss und nicht weiter weiß. Nervenzermürbend und unfassbar, angesichts der Tatsache, dass ich nicht bei einem kleinen Gemischtwarenladen, sondern einer Bank arbeite.

Ich mag da schon gar nicht mehr weiter drüber jammern.

Allerdings erscheint es mir dann auch schon wieder zu banal, nun von meiner neuesten Entdeckung auf dem Nagellackmarkt zu berichten. Sei’s drum – ich mach’s trotzdem:

Der Erfinder des Markierstifts hat nun auch Nagellacke im Sortiment und besonders entzückt bin ich vom Design der Flasche. Der Schraubverschluss hat nämlich die unverwechselbare Form aller Stiftkappen dieser Marke, genau wie auch die Sprühlacke, die es mittlerweile bis in das Regal meines Lieblingsbaumarktes geschafft haben. So hübsch kann Corporate Identity sein:

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Im CD-Player:

Freudig kann ich verkünden, dass es überhaupt noch ein Auto mit CD-Player gibt! So sicher konnte man sich nämlich nicht sein, ob es nicht ein „bis das der TÜV euch scheidet“ geworden wäre. Mein Schrauber hat die Ansage erhalten, mit möglichst wenig Einsatz von Zeit und Geld meinem Mutterschiff über die Hauptuntersuchung hinweg zu helfen. Mission erfüllt: Es mussten nur 2 Reifen ersetzt werden, bei denen schon die Karkasse durchlugte und das sogenannte Tankband – dieses verhilft dem Tank zu einem sicheren Dasein an der Stelle, wo er hingehört. Nicht unwichtig. 

Jedenfalls hat mein Auto, Franzose mit 13 Lebensjahren und 220.000 Kilometern auf der Uhr, lebensverlängernde Maßnahmen für weitere 2 Jahre erhalten. Nicht schlecht dafür, dass ich vor fast 4 Jahren damit mal 4 Autos vor mir so zusammen geschoben habe, dass dabei einen Schaden von über zehntausend Euro zusammen kam. Warum bleibt die Kolonne an Autos auch stehen, obwohl die Ampel gerade auf Grün gesprungen ist? Ein Moment mal kurz nach rechts in eine Seitenstraße geguckt und plötzlich hielt einer einfach so an und alle machten eine Vollbremsung, nur bei mir gab es dazu noch so ein dumpfes Geräusch… peinlich, peinlich! Blonde Frau am Steuer, ihr könnt es euch vorstellen..

Nun ja, das Auto lebt und der CD-Player… schweigt. Ich bin immer noch nicht in der Lage, im Auto Musik zu hören. Komischer Weise trifft das nur zu, wenn ich selbst fahre. Als Beifahrer stört es mich nicht sonderlich. Und im Urlaub war es auch kein Problem. Ist so ein Stress-Ding

 

Lieblingsfrisur:

Da ich mir ja eingebildet habe, die Friseurin, bei der ich zuletzt unterm Messer war, hat mir viel zu viel von meiner Haarpracht abgesäbelt, suchte ich im Netz nach Hausmittelchen für ein rasant beschleunigtes Haarwachstum. Daraufhin bildete ich mir ein, roter Zwiebelsaft wäre ein Wundermittel und würde die Matte nur so sprießen lassen. Leider stinke ich immer wie ein Iltis, wenn ich mir den Saft auf den Kopf kippe – nun trage ich abends gerne mal Turban. Haare wachsen hat so oder so, aber nun habe ich auch noch stinkende Handtücher. Irgendwas ist immer.

Sohnemann war letztens auch bei unserem Friseur und erwischte genau die gleiche Friseurin – anschließend beklagte er sich, dass die ihm die Frise viiieeel zu kurz geschnitten hätte. Ha! Doch was dran an meiner Wahrnehmung J

 

Ganz fest vorgenommen:

Jahre lang habe ich es einfach ignoriert, letztes Jahr dann aber doch mal wieder eine Einkommenssteuererklärung abgegeben.  da gab es eine fette Handwerkerrechnung und ich hatte das großartige Gefühl, einen Batzen Geld wieder zu bekommen. War nicht der Fall… bei so viel Schweiß und Tränen hatte ich einfach mehr erwartet. Und nun wollte mein Finanzamt auch dieses Jahr wieder Post von mir. Das kam ja mal wieder einem Staatsakt gleich! Ich brauchte wochenlanges seelisches und moralisches darauf Vorbereiten, eh ich überhaupt in der Lage war, auch nur das Elster-Programm runterzuladen.

 

UND DANN kam folgendes dazwischen:

An dem Wochenende, an dem ich mir ganz fest vorgenommen habe, nichts anderes als Steuerkram zu erledigen, begrüßte uns der Kühlschrank beim Frühstück mit einem komischen Geräusch. So eine Mischung aus Trecker und sterbender Schwan. Irgendein Teil kam über ein lautes Startgeräusch nicht hinweg. Als würde der Kompressor anspringen, aber nicht richtig auf Touren kommen. Und das ist einer ungewohnten Lautstärke. Also haben wir zunächst versucht, die Rückseite von Staub und Spinnweben zu befreien, um dem Gerät einfach mal das Gefühl zu geben, wir kümmern uns um seinen Hilferuf. Anschließendes Betrachten des Kompressors hat auch keine näheren Erkenntnisse ergeben, außer, jau, hier kommt das fiese Geräusch her. Richtig mulmig wurde uns aber erst, als er keinerlei Geräusche mehr von sich gab. Bereits beim Abräumen des Frühstückstischs fiel auf, dass sich der Inhalt der Tiefkühlseite im Übergang zum flüssigen Aggregatzustand befand. Also musste alles, was noch halbwegs kühl und identifizierbar war, in den Ersatztiefkühler umziehen. Zum Glück haben wir sowas! Es wurden allerdings auch abgetupperte Sachen im Froster entdeckt, bei denen man weder wusste, wie lange die da schon drin lagern, noch was zur Hölle das mal gewesen sein könnte. Nun habe ich einen deutlichen Überschuss von Tiefkühldosen und –döschen im Schrank, aber auch mal das dringend überfällige Ausmisten des Frosters erledigt. Immerhin bestand da noch die Hoffnung, dass der defekte Kompressor vielleicht noch in der Lage ist, den Kühlschrank alleine zu betreiben.

Und was soll ich euch sagen? Am nächsten Tag hatten wir das gleiche Spielchen auf der Kühlschrankseite! Zwei Tage lang Noteinsatz in der Küche… auch hier konnten wir unseren Party-Ersatzkühlschrank in Betrieb nehmen, aber ein Teil musste dann doch noch bei meiner Mutter untergebracht werden.

Jaaaa, und dann dachten wir uns, hey, es ist Sonntag – wo kommt man schneller an einen neuen Kühlschrank als übers Internet? Mittlerweile wissen wir: überall!

Nachdem der Lieblingskerl den halben Samstag und noch etliche Stunden am Sonntag nach Side-by-Side/ French-Door-Kühlschränken und anderweitig gearteten Kombinationen aus Kühl- und Gefrierschränken gesucht hat und Testberichte recherchierte, fiel unsere Wahl auf ein Gerät bei einem Elektrohändler in Nordrheinwestfalen, der eine kostenfreie Lieferung innerhalt der nächsten 1-3 Tage versprach. Topp!

Nachdem wir bis Dienstag weder eine Bestätigungsmail noch eine Benachrichtigung über den Liefertermin erhielten, hat Lieblingskerl doch mal sicherheitshalber nachgefragt. Hätte er dies nicht getan, hätten wir vielleicht nie erfahren, dass der von uns bestellte Kühlschrank überhaupt nicht mehr lieferbar ist. Der wäre ja sooo beliebt, dass es Lieferengpässe seitens des Herstellers gäbe. Aber er hätte ein anderes Modell der gleichen Firma da, der wäre ja noch viel besser verarbeitet, da für d
en Europäischen Markt produziert und nicht so wie das gewünschte Modell für den amerikanischen Verbraucher, der wohl nicht so anspruchsvoll ist  (ist das so?). Der hätte zwar kein Getränkegitter und auch keine Snackschublade, aber dieser könnte uns entgegenkommender Weise, trotz wesentlich hochwertigerer Verarbeitung, zum gleichen Preis geliefert werden – bezahlt hatten wir bereits über Paypal. Eigentlich eine Frechheit… aber wir brauchten schnellstmöglich einen Kühlschrank!

Auf Dauer ist es nämlich sehr anstrengend, seine Marmelade zu suchen – steht die vor der Küchentür im Picknickkorb? Ist die vielleicht zusammen mit den Ketchupflaschen und Grillsößchen in der Veranda ausgelagert worden? Oder im externen Keller, der sich mitten im Garten befindet? Oder vielleicht doch bei meiner Mutter im Kühlschrank gelandet? Und wo ist doch gleich die Gemüsebrühe? Mist – Ketchup brauche ich aus! Außerdem nieselt es… wollen wir nicht die Suche abbrechen und Essen gehen?

Übrigens habe ich beim Frühstücken bei unserem nächstgelegenen Bäcker, der ein Frühstücksangebot hat, in meinem Rührei eine Glasscherbe gefunden. Der fehlende Kühlschrank hat mich spätestens dann total angenervt!

Der Kühlschrankdealer sagte und übrigens zu, der ersatzweise lieferbare Kühlschrank würde uns vielleicht am Freitag erreichen – vielleicht aber auch erst am Montag. Wir sollten uns doch mal direkt mit der Spedition kurzschließen. Doch die gingen auch nicht ans Telefon, wenn man es 17 Mal klingeln ließ. Nach 4 Versuchen gaben wir auf.

Montag früh platze mir dann endgültig der Kragen, als es auf telefonische Nachfrage beim Händler erst hieß: ja, die Spedition könne uns nicht erreichen… ob wir mal eine Telefonnummer angeben könnten? Ja klar, wenn die Nummer, die bei der Bestellung ein Pflichtfeld war, nicht ausreicht, dann könne er jetzt auch gerne nochmal beide Handynummern bekommen, die wir nach dem ersten Telefonat noch per Mail hinterher geschickt hatten… oder wir sollten doch gleich mal mit der Spedition telefonieren. Klar – die sind ja so spitzenmäßig erreichbar! Aber – oh Wunder! Es ging jemand ran. Vielleicht nicht gerade die Mitarbeiterin des Monats, denn sie wüsste nichts von unserem Kühlschrank, aber wir dürften gerne nochmal am Ende der Woche nachfragen. AHHHHH!

Dann habe ich den Typen bei dem Elektrofachmarkt in NRW durch die Leitung gezogen. Ob ihm klar wäre, dass wir keinen Fernseher bestellt haben, bei dem man alternativ auch mal ein Buch zur Hand nehmen oder ins Kino gehen könnten um sich anderweitig zu unterhalten, wenn es Lieferprobleme gibt, sondern einen KÜHLSCHRANK, der relativ unersetzbar ist? Jaja, Moment… ich frage mal nach… WARTESCHLEIFE…. Der hat unser Haus bereits letzte Woche Dienstag verlassen… Moment…. WARTESCHLEIFE… die Spedition hat uns leider nicht angetroffen, als sie das Gerät bei uns abliefern wollten WIEBITTE??? OHNE VORHERIGE TERMINVEREINBARUNG??? Guter Mann – wir müssen arbeiten gehen, um uns ihre Kühlschränke überhaupt leisten zu können, da kann es schon mal vorkommen, dass wir vormittags nicht da sind, wenn wir nicht wissen, dass eine Lieferung kommt. Ob er der Spedition nicht mal etwas Druck machen könnte, JETZT beispielsweise wären wir wunderbar zu Hause anzutreffen… WARTESCHLEIFE… Wir melden uns wieder bei Ihnen. Schönen Tag noch.

Dann haben wir uns recht ratlos angesehen und sind in den nächsten Markt für Medien gefahren, um nur mal zu gucken… natürlich stand dort DER Side-by-Side-Kühlschrank, von dem wir immer geträumt haben, sogar in der Wunschfarbe. Sogar deutlich günstiger als Listenpreis, zwar auch mit einem kleinen Kratzer in der Front (stammte wohl von einem Einkaufswagen…tzztzz!), aber einem deutlichen Preisnachlass und obendrauf einer kostenlosen 5-Jahres-Garantie. Nach kurzem hin- und her Überlegen haben wir auf die Uhr geschaut und festgestellt, dass der Händler aus NRW innerhalb der letzten 5 Stunden nicht wie versprochen nochmal angerufen hat und nun echt keine Chance mehr verdient. Mittlerweile waren seit der Bestellung 10 Tage vergangen und so machten wir (nicht sonderlich schweren Herzens…) von unserem Widerrufsrecht gebrauch.

Da es am Dienstag einen Feiertag gab und es schon abends war, wurde der Kühlschrank  am Mittwoch geliefert. Aber das war immerhin kostenlos und wenn man so will am nächsten Werktag. An der Stelle müssen wir uns merken: alles, was größer ist als eine Kaffeemaschine sollten wir nicht mehr online bestellen. Und schon erst recht nichts, was sich preislich im 4-stelligen Bereich bewegt.

Ungefähr 5 Mails später hatten wir dann auch das Geld aus dem ersten Kühlschrankkauf wieder. Zwischendurch sah es so aus, als müsste man Paypal einschalten, aber zum Glück hat es auch so geklappt. War anstrengend genug!

 

Danach dann doch noch erledigt:

Mit Hilfe meiner Freundin, der Finanzbeamtin, konnte ich mit einer leichten Fristverlängerung die Einkommenssteuererklärung mit dem Steuerprogramm fertigen. Wir waren sehr stolz auf uns, weil selbst die Fachfrau gestand, sich selbst noch nicht an Elster rangetraut zu haben. Ohne ihre Hilfe wäre ich aber kläglich gescheitert.

Die Steuererklärung habe ich dann höchstpersönlich bei meinem Finanzamt abgegeben. Sie war mit zwischenzeitlich ans Herz gewachsen. Außerdem hatte ich schon höchstpersönlich große Umschläge gekauft, dann noch Briefmarken besorgen… nee!

Aber ich habe dabei zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: in Nauen lag auch noch mein europäischer und internationaler Führerschein bereit zur Abholung.

Exkurs:

Ich erzähle im Büro von meinen Plänen, meinen Führerschein auf das neueste Format umzurüsten und alle so: oh, krass! Da kannst Du Dich ja darauf einstellen, vor einem halben Jahr keinen Termin beim Meldeamt zu bekommen. Ich so: aber mitnichten! Alle so: dooooch! 6 Monate sind in Berlin total üblich. Ich grinse, denn ich wohne in Brandenburg. Ätsch!

Ich fahre also am darauf folgenden Samstag  (!) nach Nauen, parke direkt (!!) vor dem Bürgerservicebüro (kostenfrei!!!), finde einen verschlossenen Warteraum vor, erschrecke mich kurz, entdecke dann, dass der nur zu ist, weil keiner wartet und betrete die Amtsstube. Dort empfangen mich zwei gut gelaunte Damen, eine kümmert sich um die Formulare, eine lässt schon mal das EC-Kartengerät vorglühen. Nach 2 Minuten gehe ich noch kurz zum Fotoautomaten und weitere 5 Minuten später ist alles erledigt. Beide Führerscheine kann ich nach 10 Tagen abholen. So geht das!

Den Kollegen fällt bei dem Vollzugsbericht die Kinnlade runter. Augenwinkel zucken, Neid blitzt in den Augen. Beim nächsten Mal erzähle ich vielleicht, wie wir Lieblingskerls Auto umgemeldet haben. In Berlin dauern Zulassungen aktuell 5 Wochen. Vielleicht lasse ich es lieber sein.

 

Gefreut:

In den letzten beiden Ferienwochen waren wir verreist. Masuren war unser Ziel, Ostpreußen, Polen. Zwei Wochen relaxen, ausspannen, die Natur genießen und Freunde besuchen.

 

Noch mehr gefreut haben wir uns, als wir in unserem Hotel Gäste ansprachen, die laut Autokennzeichen aus Berlin kamen, und dann erfahren haben, dass sie ein Ferienhaus in Brandenburg haben, genauer gesagt bei uns im Ort, eigentlich in der nächsten Querstaße. Luftline 200 Meter entfernt! Wir haben im Urlaub oft abends beisammen gesessen, unsere Jungs waren zusammen angeln und wir haben uns nach dem Urlaub mit der sympathischen Familie auch schon in Schönwalde getroffen. Die Welt ist ein Dorf!

 

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Der Mai in Wort und Bild

Im CD-Player:

Der Mai ging zu Ende, ohne dass ich es geschafft hätte, eine neue CD mit ins Auto zu nehmen – obwohl ich mir bereits im April die neue Scheibe von Depeche Mode gekauft habe… Unglaublich, oder?

Statt dessen hat mir gestern der Lieblingskerl eine neue Antenne am Autoradio befestigt – und das Radio gibt weiterhin nur ungerne klare Töne von sich. Schade – ich dachte, DAS wäre die Lösung für meine lückenhafte Erinnerungsgabe.

Lieblingsfrisur im Mai:

Ich war mal wieder beim Friseur und habe mir die Spitzen schneiden lassen, aber das Ergebnis ist so derartig viel kürzer als geplant, so dass ich mir das gar nicht weiter angucken möchte und mal wieder Dutt trage.

Auf den Nägeln:

Chrom! Sensationell! img_7484

 

Guckst Du hier:

Gehandwerkelt:

Der Mai war kein kreativer Monat. Ich habe zwei verschiedene Strickprojekte angefangen und nach einem Probestück wieder aufgeribbelt.

Sagebrush

Sagebrush by Hanna Breetz on Ravelry

Bei diesem Modell war ich mit meiner Wollauswahl nicht zufrieden: diese hat Mohair-Anteile und daher war mir das Strickbild zu flusig. Strickte sich außerdem nicht flüssig mit der Fusselwolle.

Dieses folgende Modell finde ich zwar echt unglaublich schön, aber die verwendete Wolle ist doch sehr dick, so dass definitiv ein Modell für den Winter daraus werden muss. Gut – hätte ich eigentlich schon daran erkennen können, dass es aus einer Vogue-Winterausgabe stammt… naja. In der passenden Stärke hatte ich nur ein Garn mit Farbverlauf (war mal ein Fehlkauf…) und so sah ein probehalber gestricktes Hexagram doch eher nach Love. Peace. Rock’n’Roll aus statt edel und zurückhaltend. Bleibt aber auf meiner Hoffentlich-mach-ich-das-mal-Wunschliste:

Cabled Bolero

by Norah Gaughan on Vogue Knitting Winter 2006/2007

Gefreut:

Äußerst erfreut war ich, als ich meine 3 Termine beim Zahnarzt hinter mich gebracht hatte. Thema hier war „Stiftzahn und Kronen“. Örks. Und ein Termin davon war so derartig lange und heftig, dass ich nicht annahm, dort jemals wieder raus zu kommen… Dreieinhalb Stunden auf dem Behandlungsstuhl… fast verblutet… ich erspare euch Details… nur soviel: meine Zahnärztin hatte anschließend so viel Mitgefühl, dass sie mich 3 Tage lang krank schrieb und sogar eine Verordnung für 6x manuelle Therapie wegen Kieferngelenkschmerzen beim Physiotherapeuten drauf legte.

Aus der Rubrik „Anarchie auf der Straße“

In meiner schmalen Lieblingsstraße, die durch eine Baustelle zur Einbahnstraße geworden ist, haben die Anwohner offenbar beschlossen, dass ihnen dieses Richtungsproblem egal ist. Woher ich das weiß? Ich sah mal aus ungefähr 20 Metern Entfernung, dass dort ein Auto aus falscher Richtung rausfuhr und Lieblingskerl ist in der Einbahnstraße ein Auto entgegen gekommen. Den hat er dann bis zur nächsten Einfahrt quasi „rückwärts vor sich her geschoben“. Scheint also kein Einzelfall zu sein!

Schön fand ich auch, wie sich drei junge Leute dachten „Ei, diese Auslegeware nehmen wir doch gleich mal mit!“ und diese sogleich in das kleinste Auto schmissen, dass sie finden konnten. Einen von denen saß dann auf der Rücksitzbank und umarmte die Linoleumrolle. Augen auf bei der Wahl seiner Freunde!

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Kulinarisches Highlight:

Nach jahrelangem Drumrumschleichens habe ich eine Girolle gekauft für Tête de Moine-Käse. Die Verkäuferin beim hiesigen E-D-K hat zwar dreimal nachgefragt, ob wir wirklich einen ganzen Laib Käse wollen, aber wir waren uns ganz sicher. Ein Hochgenuss!

Wer jetzt gar keine Idee hat, was ich meine: hier mal ein Bespiel.

Gesehen und leider kein Foto gemacht:

…vorhin wusste ich es noch…

Ach ja! Eine täuschend echte Schneefallimitation aus Pappelpollen. Sehr überraschend bei 30 Grad. *hatschi* Sorry, Pollenallergie.

Pleiten, Pech und Pannen

Nach der letzten Allergiebehandlung war ich 2 Wochen krank. Diagnose: Heuschnupfen.

Und: Vollpleite unter der Rubrik „Jugendweihe“ erlebt. Fällt gleichzeitig in die noch nicht vorhandene Rubrik „die liebe Familie“, die ich mal erfinden sollte.

Die liebe Familie… (mannomann – ich kann aber auch schnell sein, gelle?)

Lieblingskerls Familie hat in der Deutschen Demokratischen Republik seinerzeit so lange am System rumkritisiert, Ausreiseanträge gestellt und folgerichtig haben die volljährigen, männlichen Mitglieder auch im Knast gesessen, aber trotzdem nicht von diesem Wunsch abgelassen, so dass sie irgendwann einmal aus dem Land rausgeworfen wurden.

Nun, 28 Jahre später, begehrt die Nichte, 14 Jahre alt, unbedingt Jugendweihe feiern zu wollen. Diese vom Staat auferlegte Pflichtveranstaltung, auf der man ewige Regimetreue schwor und die sich keiner sonderlichen Beliebtheit erfreute. Dazu muss man wissen, dass die Nichte in der Schweiz lebt und eigentlich mit der DDR kaum Berührungspunkte hat. Die im Rahmen der Jugendweihe im Vorfeld stattfindenden Veranstaltungen, in der man sich informieren kann, wie sich das Leben als Erwachsener so darstellt, mit Diskussionsrunden und Vorträgen, konnte sie natürlich von der Schweiz aus nicht besuchen und hat somit nicht aktiv irgendetwas geleistet, was den Übertritt vom Kind hin zum Erwachsenen betrifft, außer wachsen vielleicht.

Lustiger Weise heißt die Veranstaltung mittlerweile Jugendfeier statt Jugendweihe – sicherlich, um sich von der verstaubten Ost-Tradition abzusetzen – aber wir erhielten trotzdem eine Einladung, auf der zur Jugendweihe geladen wurde.

Dieser Wunsch erschien aber offenbar nur Lieblingskerl und mir etwas merkwürdig…

Wir besorgten also ein Geschenk, welches uns einer jungen Dame, die erwachsen sein möchte, würdig erschien. Da uns die Mutter einen Tipp gab und die Nichte auch an ihrer Schule Kochen und Backen lernt, entscheiden wir uns für eine gläserne Tortenplatte, Tortenheber und Kaffeelöffeln und Kuchengabeln und einem selbst gestalteten Rezeptbüchlein, in dem sie die liebsten Kuchenrezepte ihrer Freunde sammeln kann. Der Plan ist nämlich, zu sämtlichen Gelegenheiten, bei denen man keinen blassen Schimmer hat, was man schenken kann, künftig etwas zum Besteck hinzu zu schenken. Klingt jetzt erst mal todlangweilig – aber mit der Zeit hoffen wir, dass sie unseren dahintersteckenden weitreichenden Gedanken würdigen kann.

Die eigentliche Feierstunde im Friedrichstadtpalast haben wir nicht erlebt, ebenso wenig Kaffee und Kuchen bei Oma – was gleichzeitig Lieblingskerls Mutter ist – da wir erst zum abendlichen Programm eingeladen waren. Offenbar zählen wir nicht zum engen Kreis der Familie…

Abends wurde JWD gefeiert („Janz weit draußen“) – also von uns aus gesehen. Wir wohnen ungefähr auf 11 Uhr, wäre Berlin eine Torte, vom Tortenrand 500 Meter grob Richtung Hamburg. Die Feier fand auf halb 6 statt, 2 Kilometer vom Tortenrand Richtung Mitte gesehen. Da zeitgleich Fußball-Pokalspiel samt Fans und Hools und Ultras aller Couleur, Kirchentag, seltsamen Leuten mit Socken in Sandalen und Fotoapparaten und Obama in Berlin residierten, nahmen wir die Route „außen rum“, was uns eine Anreise von 1,5 Stunden einbrachte. Angekommen entdeckten wir, dass wir leicht overdressed für das Casino eines Reiterhofes waren… aber wir kannten den Veranstaltungsort vorher nicht. Und eigentlich hat auch keiner in der Familie Bezug zu Pferden… Es lag im Obergeschoß einer Reithalle und dort herrschten ungelogen 50 Grad Raumtemperatur und Lieblingskerl zerfloss förmlich.

Die ersten 1,5 Stunden passierte…. nichts! Man saß rum und sah der jungen Dame zu, wie sie aus sämtlichen Glückwunschkarten die Geldscheine rausriss und auch liebevoll gestaltete Geldgeschenke demontierte, um die Kohle einzusacken unter Rufen wie „OMA! Rück das Portemonnaie raus!“ Dort wurde der Zaster nämlich gehortet und es war ein Stapel von ungefähr 7 Zentimetern Höhe, der sowie Wert war wie „ein Auto“ laut Nichte. Allein eine der Omas ließ 500 Euros springen. Und es wurden alte Freunde aus dem Kindergarten eingeladen, Arbeitskollegen der Oma und sogar der ehemalige Kinderarzt… damit möglichst viele Scheinchen zusammen kommen. Hat ja bestens funktioniert!

In dem Moment beschloss ich, Sohnemann einen Haufen Geld zu schenken, wenn er auf eine Jugendfeier im nächsten Jahr verzichtet. Wir sind nicht gläubig und feiern weder Kommunion, Konfirmation noch Taufe oder Bar Mitzwa und mir widerstrebte schon vor diesem Ereignis Jugendweihen als Ersatz für kirchliche Initiationsriten, damit Ungläubige auch mal was zum Feiern haben.

Aufgelockert wurde das Programm nur durch mittelmäßiges Kantinenessen, einer Musikauswahl, die mir nicht sonderlich gefiel (ich kann Schlager einfach nicht ausstehen- auch nicht nach dem dritten Aperol-Sprizz) und einer Powerpointpräsentation von Fotokollagen… allesamt viel zu klein, so dass man eigentlich mehr erahnen als betrachten konnte. Der spannendste Moment war der, als eine Autoalarmanlage an ging, weil ein Hund im Innenraum weilte.

Und zum Abschied drohte mir“Schwiegermutter“ noch damit, dass sie uns demnächst mal einladen werden zu einer „Aussprache“. Ich habe sie freundlich an ihren Sohn verwiesen – denn nach der Nummer mit der Geburtstagskarte wollte ich eigentlich mit der Frau kein Wort mehr wechseln. Jedenfalls liegt mir das seit dem schwer im Magen…. ich hoffe, Lieblingskerl klärt das endlich einmal, indem er mit der Faust auf den Tisch haut, sonst zickt die Frau bei jedem Geburtstag und jedem Feiertag rum. Ein schlechtes Ende eines unterirdischen Abends. Schade.

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Der April in Wort und Bild

Im CD-Player:

Leute, es ist wirklich schlimm mit mir und meinem siebartigen Gedächtnis. Eigentlich müsste ich das Deckmäntelchen des Schweigens darüber ausbreiten… es ist mir den ganzen April nicht gelungen, die CD im Auto auszutauschen. Dort ist immer noch Placebo drin… Vor lauter Peinlichkeit höre ich jetzt Songs vom Handy per Bluetooth oder gar nichts (und wir haben bereits Mitte Mai!).

Kleiner Versuch der Ehrrettung: wir waren 2 Wochen mit Lieblingskerls Auto unterwegs. Dort gibt es einen CD-Wechsel, ein störungsfrei laufendes Radio, Zugriff auf alle Lieder auf alle anwesenden Handys und eine extra für die Reise zusammengestellte SD-Card.

Festzustellen bleibt: in Österreich ist Falko im Radio immer noch der Held.

Lieblingsfrisur im März:

Ein unordentlicher Dutt war mir am liebsten. Muss mal gucken, ob das ein Foto wert ist. Eigentlich nicht, aber ich hatte eins auf dem Handy:

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Auf den Nägeln:

Ähem… nüscht. Es begleiteten mich zwar mindestens 3 Lacke in den Urlaub, aufgelegt habe ich aber keinen. Die Nägel durften atmen und wachsen. Musste sie daheim sogar kürzen, so lang sind sie vom ganzen Nichtstun geworden.

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Gehandwerkelt:

Eigentlich habe ich nur aus den schwarzen gestrickfilzten Hausschuhen eine Mini-Mouse-Variation gebastelt (passte besser zur Empfängerin des Geschenkes) und dann den ganzen April nichts Kreatives veranstaltet. Im Urlaub hat mich zwar Wolle und Stricknadeln begleitet, aber angefasst habe ich sie erst wieder, als ich daheim die Reisetasche leerte.

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Gefreut:

Zwei Wochen Urlaub und unterwegs sein hat mich echt gefreut. Zwei Wochen fern dem Büro… traumhaft.

Aus der Rubrik „Anarchie auf der Straße“

Es gibt da so eine klein, enge Straße, die ich aus tiefsten Herzen hasse… dennoch fahre ich da fast täglich lang (ist einfach der kürzeste Weg… ) und sage mir immer wieder „ist doch ganz nett hier“, damit diese vermaledeite selbsterfüllende Prophezeiung nicht eintritt. Klappt auch meistens… nur nicht immer.

Zusätzlich zur äußerst knapp bemessenen Fahrbahnbreite gibt es dort eine Art Dauerbaustelle, so dass es zur Zeit eine Einbahnstraße ist. Die rechte Spur wurde der Länge nach baggerschaufelbreit aufgerissen, irgendwas an den darin befindlichen Rohren gearbeitet und die Lücke dann wieder mit Erde verfüllt. Abends benutzen die Anwohner die Baustelle als Parkplatz und setzen darauf, dass die Bauarbeiter keine Nachtschicht einlegen.

Hier mal ein echt schlechtes Foto (sorry!)

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Einen Abend fahre ich dort wieder lang, vor mir ein dicker Benz und ich sehe schon an dem für dicke Benz‘ ungewöhnlich langsamen Tempo, dass der Typ vor mir offenbar auf illegaler Parkplatzsuche in der Baustelle ist. Die erste Lücke ist ihm nicht recht, die Zweite auch nicht, doch halt! Der Typ entscheidet sich um, möchte nun doch Parklücke zwei nehmen, haut also den Rückwärtsgang ein, doch -welch Kummer! – dort stehe leider ich. Typ blinkt und ich denke mir: „Blinker geht! Probier jetzt mal die Hupe!“ – was der Typ auch umgehend macht. Geht auch. Offenbar wird von mir jetzt erwartet, mich in Luft aufzulösen, doch ich habe das bereits mehrfach probiert und kann mit dem Brustton der Überzeugung sagen: das geht nicht.

Also steigt der Typ aus (ja, so wie man sich das vorstellt. Südländischer Typ, groß wie eine Schrankwand, muskelbepackt, Vollbart) und will mir wohl was erzählen wie „fahr doch rückwärts, Armleuchter!“ oder mich hinter dem Lenkrad rausziehen, so genau weiß ich das nicht. Denn als er mich erblickt und die Schlange von ungefähr 5 Autos, die sich bereits hinter mir stapelt, kommt er entweder zu der Erkenntnis, dass ich gar nicht rückwärts fahren kann oder ihm fällt wieder ein, dass man keine Frauen haut, jedenfalls steigt er wortlos wieder in seine Karosse und fährt weiter. Jetzt werden wir nie erfahren, was genau in seinem Spatzenhirn vorging. Die Erwartungshaltung war allerdings klar: er macht war total bescheuertes wider aller Verkehrsregeln und macht einen auf Chef, wenn andere Verkehrsteilnehmer nicht nach seiner Pfeife tanzen.

Kulinarisches Highlight:

Frankreich: schwierig als Vegetarier.

Schweiz: meine Schwägerin ist nicht so die Küchenfee. Und eine Vegetarierin bekochen oder gar Vegetarisches einkaufen…  ging nicht. Ich stand dann selbst am Herd. Hat immerhin geschmeckt wie immer.

Österreich: Selbstversorgung in Ferienwohnung. Alles bestens.

Liechtenstein: erstaunlich gutes Essen im kleinen Fürstentum!

Gesehen und leider kein Foto gemacht:

Daheim beobachte ich öfters im Garten Vögel und schaffe es nie, die Kamera zur Hand zu haben, eh die lustig bunten Gesellen schon wieder abgeflogen sind.

Pleiten, Pech und Pannen

Ende April habe ich mir meine monatliche Spritze gegen meinen Heuschnupfen abgeholt – und war anschließend 2 Wochen krank. Heuschnupfen. Ironie, oder?

11

Der März in Wort und Bild

Ein paar neue Impule müssen her!

Kennt ihr noch die Zeiten, wo das Autoradio ein Kassettenteil hatte? Bei meinen Eltern im Auto gab es 3 Kassetten von Roger Whittaker und eine von Johnny Cash. Dat war’s! Die düdelten auf Reisen immer rauf und runter. Bis heute kann ich den Text mitsingen und bis heute wird mir dabei flau im Magen. Weil mir auf Reisen hinten im Auto oft schlecht wurde, ist Roger Whittaker einfach der Soundtrack meiner juvenilen Reiseübelkeit.

Heute hat man CD-Player und haufenweise der silbernen Scheiben im Auto. Und MP3-Player, Airplay, Bluetooth, Radio auf Lang/Kurz/Mittelwelle und DAB, wattweißicke.

TROTZDEM düdelt bei mir eine CD im Durchschnitt 6 Monate am Stück. Stört mich nicht – ist nämlich NIE Roger Whittaker. Dazwischen hört man ja Radio…

Jetzt hat sich nach 214000 km Laufleistung und 13 Jahren Gebrauch irgendwo zwischen Radio und Antenne ein Kabelbruch ereignet – das Radio knarzt, fiept und rauscht herzerweichend. Hin und wieder nimmt man geisterhafte Stimmen wahr, aber eigentlich ist es unzumutbar. Also höre ich CD. Jeden Tag die gleiche. Das muss sich ändern. Ich will was Neues. Gerne auch in anderen Bereichen des Lebens. Wie kommt man voran? In dem man Vergangenes dokumentiert – und dann davon abweicht. Hab ich mir so überlegt. Zusammen mit Erwähnenswertes der letzten Tage. Darf ich also vorstellen: der Monatsrückblick in Wort und Bild.

Im CD-Player:Placebo

Mittlerweile kann ich den gesamten Text auswendig mitsingen. Der Auslöser der Idee, mal bewusst etwas zu ändern.

 

Lieblingsfrisur im März:

 

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Klappt leider nicht ganz sauber, einen unfriemeligen Zopf blind hinter dem Kopf zu flechten, aber ich arbeite daran.

Auf den Nägeln:

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Essie „Saltwater happy“ – Namen gibt’s!

Gehandwerkelt:

Eine Husse für das Sohnemannbett – das Kopfteil sah einfach zu kalt und unspektakulär aus

Gestrickfilzte Hausschuhe in 2 Varianten – Schwägerin und Nichte laufen in völlig abgeschrubbelten Gummilatschen durch die fußkalte Wohnung und da kann ich einfach nicht länger zugucken

Gefreut

habe ich mich über einen zweitägigen „Schüleraustausch“ mit der Firmenschwester in Stuttgart. Und den Flug dort hin.

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Und das nette Hotel. Mit Frühstücksbuffet, auf dem ein GANZER pochierter Lachs lag. Echt jetzt!!! Der Honig direkt aus der Wabe war dagegen schon fast ein alter Hut 😉

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Aus der Rubrik „Anarchie auf der Straße“

In der einen Woche hat eine Frau mit Kind im Auto unbedingt noch ein parkendes Auto umfahren, obwohl sie dafür die Spur des Gegenverkehrs nutzen musste. Da fuhr ich. Aber statt abzuwarten, bis die Spur frei ist, preschte sie mir entgegen – hier rettete mich mal wieder eine Vollbremsung. Die Dame fuhr ungefähr 80 in einer 30er-Zone, es war dunkel und sie hatte die Beleuchtung ihrer Familienkutsche NICHT angeschaltet. Da die Straße nach ungefähr 50 Metern in ihrer Richtung eine Sackgasse bildet, bin ich bis heute nicht dahinter gekommen, warum man auf den letzten Metern vor der Parklücke sich und andere so sinnlos gefährden muss.

In der anderen Woche kam mir in einer Baustelle, bei der die eine Fahrspur, die nicht aufgebuddelt ist und daher jetzt Einbahnstraße ist, nicht ein, nicht zwei, nicht drei sondern VIER Fahrzeuge von den Berliner Wasserbetrieben entgegen. Deren Einfahrt liegt ungefähr 50 Meter in der Baustelle und ich habe keine Ahnung, was die da so alles im Wasser haben, aber die Typen kamen mir reichlich verstrahlt vor, wenn sie einfach zu faul sind, um einen Umweg und korrektes Verhalten gegen grobe Mißachtung der Verkehrsregeln tauschen und beispielsweise MICH gefährden.

Kulinarisches Highlight:

Unsere neueste Entdeckung: lecker italienisches Essen in Germendorf bei Gianni

Typischer Italiener mit rustikaler Einrichtung und einem Steinofen.

Gesehen und leider kein Foto gemacht:

Eine Rotte Wildschweine mit Frischlingen. Zwischen Grundschule und Hochhaussiedlung in Berlin-Hakenfelde

Einen griechisch-orthodoxen Geistlichen mit turmhoher Mitra – und jetzt’s kommts: auf einem Damenfahrrad

Die Baustelle Stuttgart 21 – es fand sich einfach kein geeigneter Punkt, um das volle Ausmaß auf das Bild zu bekommen.

Pleiten, Pech und Pannen

Ein bisschen spät bin ich dran mit dem Beitrag, der eigentlich als Wochenrückblick konzipert war, aber ich hatte tatsächlich einige blöde Anfängerfehler drin in Sachen „Beitrag zu einem bestimmten Termin veröffentlichen“ – als er noch unvollständig war – dann habe ich nicht mehr daran gedacht und das halbfertige Ding war plötzlich online… und dann habe ich ihn panikartig wieder auf „Entwurf“ zurückgestuft … und dann stand die Veröffentlichung auf „lokal“ und war nicht sichtbar… grrrrrrr…. und dann dachte ich, ein Monatsrückblick tut’s ja auch!