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Nützliches für das Badezimmer

Seit ewigen Zeiten Zur Zeit bauen wir ein Badezimmer in einen ungenutzten Raum ein. Und weil man neben Pflichtarbeiten wie Rohre verlegen und einen Fliesenspiegel anbringen auch mal zur Hebung der Stinmung etwas Kür benötigt, haben wir ein maritimes Accessoire gebastelt. Wir wollten etwas an der Küste kaufen, aber entweder war es zu kitschig oder zu teuer. Am besten gefielen uns schöne Dinge aus Treibholz oder alten Planken und Bohlen, alles garantierte Einzelstücke, aber bei mir hörte da jedes Mal der Spaß auf, wenn ich aufs handgeschöpfte, handbeletterte Preisschild blickte.

Aber die Idee war geboren!

Glücklicher Weise fand sich die Basis der Bastelarbeit in den Untiefen des heimischen Gartenschuppens:

Ist er nicht schön? Und schon malerisch abgenutzt! Geht aber noch besser:

Instant-Used-Look. Heiß!

Dann muss der verkokelte Teil abgeschrubbelt werden. Geduldige nehmen die gute altr Drahtbürste oder wie ich eine Bohrmaschine mit Bürstenaufsatz. Die Holzstruktur kommt dabei richtig gut raus.

Die Sprenkel sind Regentropfen, ich war zu ungeduldig, um gutes Wetter zum fotografieren abzuwarten.

Hach, mir gefällt das Ergebnis richtig gut. Altes Holz ist einfach wesentlich interessanter, hat Seele und Charisma.

Weiter geht’s in den Baumarkt:

Dann bekommt der Holzpfahl ein paar Schrauben verpasst, die dienen quasi als Armierung, dann wandert der Pfahl in den Übertopf und wird mit Beton ausgegossen. Fotos von den Zwischenschritten gibt’s nicht, da mein Lieblingskerl diesen Teil übernommen hat. Knipsen ist nicht so seins.

Hier der fertige Betonsockel. Soll ja nicht ständig umkippen.

Nun noch Papierrollenhalter, Klobürste und Ablage montieren und mit etwas Seil garnieren.

Fertig ist der maritime Badbutler!

Garantiert ein Einzelstück und preislich ein Lacher. Die Kosten für die angebrachten Utensilien kann man ja gar nicht dazu rechnen; die bräuchte man ja sowieso. Das teuerste war der Übertopf 😀.

Demnächst kann man den Badbutler in seiner natürlichen Umgebung bewundern.

Und falls wir noch richtig durchdrehen, setzen wir oben noch ne Plastikmöve drauf. Maritim und Kitsch mögen sich einfach 😂.

Liebe Grüße aus der DIY-Abteilung

MCL

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Lebenszeichen

Eh sich noch Jemand fragt: ja, was ist denn bei der MCL los? mag ich kurz etwas Licht hier in den dunklen und leicht angestaubten Blog bringen. Muss nur kurz die Spinnweben entfernen *wisch*

Wenn ich nicht krank bin – was ich den halben Februar und 3 Wochen im März tatsächlich war, dann gibt es im Büro so derartig viel zu tun, dass ich meine wöchentliche Arbeitszeit meistens schon Donnerstags vormittags drin habe. Letzte Woche habe ich 6 Überstunden aufgebaut – und war nur an 3 Tagen im Büro! Die Arbeit ist trotzdem zu viel und ich weiß langsam nicht mehr ein noch aus. In meinem Leben habe ich erst eine Bewerbung geschrieben (und ich bin offiziell 39 – und das seit mehreren Jahren), aber ich befürchte, ich muss mich nach einem neuen Job umschauen. In der Nacht von Montag auf Dienstag bin ich ungefähr 5x aufgewacht und habe über Probleme auf dem Schreibtisch gegrübelt. Gestern Nacht habe ich von einer Hand voll Kollegen geträumt. Ich nehme das Büro irgendwie mit ins Bett – und das WILL ICH NICHT!

Einen Teil der Überstunden habe ich mir tatsächlich mal auszahlen lassen, weil ich einfach keinen Plan hatte, wann ich das mal abbummeln kann. Kläglich, was nach Abzug der Steuern davon übrig blieb.

Wenn man dann gegen 20:00 Feierabend macht, läuft es auf der Berliner Stadtautobahn dafür meistens wie geschnitten Brot. Immerhin! Daheim passiert dann aber nicht mehr ganz so viel, mit etwas Pech haben meine Männer nämlich auf mich gewartet und noch nicht gegessen – dann endet mein Tag auch noch am Herd. Ich frage jetzt vorher nach und geh im Zweifel unterwegs noch einkaufen, die beiden können sich schließlich auch mal ne Stulle schmieren.

Ansonsten komme ich zu kaum etwas. Frisör? Ja, da wollte ich schon längst mal hin. Fingernägel lackieren? Lohnt kaum, die brechen mir in letzter Zeit eh nur ab. Nähen? Basten? Bloggen? Fehlanzeige. Und dann kommt noch dazu, dass ich morgens teilweise so übertrieben rumtrödele, dass ich erst um 10:00 im Büro aufschlage. Dann muss man natürlich auch lange dort bleiben, sonst schafft man ja nüscht.

Einmal habe ich es sogar geschafft, dass ich mich überhaupt nicht aufraffen konnte. Ich saß so lange früh rum und hatte Angst, arbeiten zu gehen und habe mich derart reingesteigert, dass ich tatsächlich Fieber bekam. Und es gibt weitere Alarmsignale: Magenschmerzen, Herzschmerzen, Puls, Rücken, Verdauungsbeschwerden. So ein Mist. Mein Job macht krank.

Blöderweise ergeht es dem Lieblingskerl ähnlich. Er vertritt gerade 3 Kollegen, die die Nase voll hatten und gekündigt haben. Nun verteilen sich die Kundschaft über das gesamt Stadtgebiet – d.h. er fährt auch gerne mal 30 Kilometer von A nach B und dann wieder zurück. Teilweise um festzustellen, dass ein Stecker nicht in der Steckdose steckt. Dann funktionieren technische Geräte eher selten und es wird nach dem Techniker verlangt. Wäre ja nicht so schlimm, wenn man fliegen könnte und nie einen Parkplatz bräuchte. Und irgendwie eilt immer alles und muss HEUTE noch behoben werden.

Irgendwie wird das auch immer komischer mit den Leuten. Was mir Lieblingskerl immer für Anekdoten erzählen kann. Und ich immer wieder selbst erlebe.

Kleiner Schwank aus dem Leben einer, die zum Telefondienst gezwungen wird

Kunde – nennen wir ihn der Einfachheit halber Heinz-Uwe: Guten Tag. ich habe Post bekommen.

was ich eigentlich sagen möchte: Glückwunsch! Sie haben also einen Zusteller und einen Briefkasten. Das ist toll.

was ich dann wirklich sage: Gut, worum geht es da?

Heinz-Uwe: Es geht um meinen Bausparvertrag.

was ich eigentlich sagen möchte: Schon irgendwie klar, wenn Sie bei der Bausparkasse anrufen.

was ich dann wirklich sage: Um was genau geht es denn bei ihrem Bausparvertrag?

Heinz-Uwe: Ja, das weiß ich nicht; ich dachte, Sie könnten mir sagen, was in dem Brief steht.

was ich eigentlich sagen möchte: nicht Ihr Ernst! Soll ich Ihnen den Brief vorlesen? Oder wollen Sie anfangen und ich lese den 2. Abschnitt?

was ich dann wirklich sage: Wenn Sie mir ihre Bausparvertragsnummer verraten, dann kann ich nachschauen.

Heinz-Uwe: DIE BAUSPARVERTRAGSNUMMER? Jaaa, die habe ich jetzt gerade nicht zur Hand.

was ich eigentlich sagen möchte: NATÜRLICH! Warum auch! Dann suchen Sie die mal in aller Ruhe raus und rufen dann nochmal an. Dann geht hier ein anderer Spacko ans Telefon, von dem Sie sich Ihre Briefe vorlesen lassen können. Setzten, sechs.

was ich dann wirklich sage: Kein Problem. Ich suche Sie gerne über Ihren Namen raus.

Heinz-Uwe:

a) sagt mir einen Namen, bei dem ich nicht mal ansatzweise eine Ahnung habe, wie ich den schreiben würde

b) hat einen Allerweltsnamen, den er sich mit 85 anderen Bausparern teilt

c) ruf für seine Frau an, weil

c1) er seiner Frau finanzielle Angelegenheiten nicht zutraut (Frau ist im Hintergrund zu hören und quatscht Heinz-Uwe ständig von der Seite an)

c2) sich seine Frau nicht so weit von Herd und Kinder entfernen darf (dann untermalt das gesamte Gespräch Töpfegeklapper und Nachwuchs, der mit Kopfstimme das zweigestrichene C röhrt)

c3) diese noch hohler ist als der Gatte (dann ruft aber meist die Frau zunächst und übergibt das Gespräch an Heinz-Uwe

was ich eigentlich sagen möchte: habe Sie keinen Frisör, den Sie vollschwallen können (Notiz an mich selbst: unbedingt Termin machen!)

was ich dann wirklich sage: Vielen Dank. *tipptipptipp* Na bitte, da ist ja schon auch das Schreiben. Das ist eine Bescheinigung für Ihr Finanzamt, die wir ihnen zugesandt haben.

Heinz-Uwe: Und was soll ich damit?

was ich eigentlich sagen möchte: Was immer Sie möchten. Hinter den Spiegel klemmen, verbrennen, Papierflieger daraus basteln. Werden Sie kreativ!

was ich dann wirklich sage: Die Bescheinigung ist für Ihre Steuererklärung bestimmt. Legen Sie diese ihrer Erklärung für 2017 bei.

Heinz-Uwe: Versteh ich nicht.

was ich eigentlich sagen möchte: Ach was.

was ich dann wirklich sage: Wenden Sie sich mit dieser Bescheinigung am besten an ihren Steuerberater oder das für Sie zuständige Finanzamt.

Heinz-Uwe: Das hat mir bei Vertragsabschluss niemand gesagt!

was ich eigentlich sagen möchte: Lustig, nicht? Da wusste auch niemand, dass wir zwei Hübschen heute miteinander telefonieren und trotzdem tun wir’s. Wahnsinn, was?

was ich dann wirklich sage: Meistens steht die Vertragsbeendigung auch nicht im Fokus eines Abschlussgespräches. Ich war ja leider nicht dabei, daher kann ich Sie für ein klärendes Gespräch nur an den Kollegen vor Ort verweisen, bei dem die Beratung stattfand.

Highlight vom Jahresanfang:

Kundin ruft an und hat Probleme beim Ausfüllen eines Zulagenantrages.

Icke: welcher Abschnitt bereitet Ihnen denn Probleme?

Kundin: na, gleich der erste Teil. ich lese mal vor: Sind Sie verheiratet?

Icke: *pruuust* Diese Frage müssten Sie eigentlich besser beantworten können als ich.

Kundin: muss auch lachen, kann aber Ihre langjährige Beziehung zu ihrem Freund nicht genau einordnen. Sie leben ja schließlich zusammen.

Icke: Solange Sie nicht verheiratet sind, sind Sie es auch nicht.

Kundin kann an diesem Abend beruhigt einschlafen. Jeden Tag eine gute Tat.

Fazit: warum sich selbst Gedanken machen, wenn man von jedem Punkt der Erde den Telefonjoker ziehen kann?

Hatte ich schon erwähnt, dass mir mein Job im Moment total stinkt?

Und graue Haare habe ich nun auch bei mir entdeckt. Aber was noch schlimmer ist: eine Kollegin hat die auch schon erkannt und mich darauf hin angesprochen. Örks.

Das einzige, was wir nebenbei noch schaffen, ist unser Bad Nr. 2 aus dem Boden zu stampfen. Es gibt nämlich noch einen Raum im Haus, in dem sollte schon immer ein zweites Bad eingebaut werden. Dieser Raum war zunächst Rohbau, dann mutierten die 4 Wände vollautomatisch in so eine Art Rumpelkammer, dann wohnte mal meine Mutter darin, danach wurde es zum Gästezimmer und nach und nach wieder zu einem unkontrolliert wuchernden Abstellraum. Aber Lieblingskerl hat mir vor 4 1/2 Jahren versprochen, dass er mir ein Bad einbaut. Schließlich ist er (kein Witz!) gelernter Rohrleger (das war wirklich kein Anmachspruch!). Natürlich gab es weder Steckdosen noch Wasserrohre, nur irgendwo in der Wand ein blind nach oben verlegtes Heizungsrohr und sonst eigentlich nur 4 Wände, Decke, Fußboden. Naturbelassen. Nebenbei und wenn es die Zeit erlaubt werkeln wir da rum.

Ach, und hin und wieder machen wir Urlaub. Manches Mal auch kombiniert mit der Beschaffung von Badmöbeln. Beispielsweise sind wir im Februar an den Chiemsee gefahren, weil es dort unseren Traumwaschtisch mit Unterschränken und Spiegel als Ausstellungsstück gab. Fuffzich Prozent reduziert!

Und letztes Wochenende waren wir an der Nordsee und haben die Augen nach maritimen Dekostücken offen gehalten. Gar nicht so einfach, der Grad zwischen cool und kitschig ist echt schmal. Wir hatten die leise Hoffnung, eine tolle originelle Wanduhr zu finden, weil wir im Netz einfach nicht fündig wurden. Und dann scheitert das daran, dass mir eine Kleinigkeit wie ein knallroter Sekundenzeiger einfach nicht in mein Farbkonzept passt und darüber hinaus zu billig aussieht. Naja, ist ja auch ganz nett, wenn man noch offene Wünsche hat. Man erfüllt sich ja fast postwendend jedes Bedürfnis und mir fehlt hin und wieder die Phase der Vorfreude, wenn man sich nach langer Zeit etwas gönnt.

So relativiert sich mein Gejammere über den Job natürlich auch wieder. Am 15. jeden Monats gibt es dafür Schmerzensgeld.

Dann sitze ich mit meinem Lieblingskerl zusammen im Garten, bestaune, was die Natur jedes Jahr für grüne Wunder vollbringt und wir freuen uns, dass wir größtenteils gesund sind und wir weder auf der Straße sitzen noch hungern müssen. „Jammern auf hohem Niveau“ fällt meistens, aber dann gibt es auch wieder diese Momente, wo man sich sagt, dass der Beruf einen trotzdem nicht krank machen darf. Schließlich gehe ich noch rund 22 Jahre arbeiten, da wäre es doch schön, wenn man etwas Freude und Motivation hätte und sich nicht jeden morgen hinquälen muss.

Heute früh sagte ich zum Lieblingskerl: ja, mach mir mal auch einen Becher Kaffee zum mitnehmen fertig – dann habe ich einen weiteren Grund, ins Büro zu fahren – und sei es nur, um die Blase zu leeren!

Kleiner Ausblick und Gedankenstütze für mich:

– ich möchte Euch unser fertiges Bad zeigen (noch steht die Badewanne allerdings hochkant im Flur…)

– seit gestern arbeite ich an einem maritimen Klorollen/Klobürstenständer, da kann ich mal ein DIY verbloggen

– Ende Juli fliegen wir nach San Francisco und reisen 3 Wochen durch Kalifornien, Arizona, Utah und Nevada

Das war es zunächst.

Seid lieb gegrüßt

MCL

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Willkommen 2018!

Hallo Ihr Lieben,

kann das wirklich wahr sein und das neue Jahr ist schon über eine Woche alt??? Wann ist das denn passiert?

Ich war am 2. Januar total fleißig und habe nach der Arbeit zusammen mit Sohnemann eine Bankkarte für sein Girokonto beantragt. Damit hat dieses blöde Bargeldrübergeschiebe endlich ein Ende! Der Dauerauftrag ist auch schon eingerichtet und so kommt es nicht mehr zu diesen peinlichen Momenten, wo ich Sparschweine schlachten und in Couchritzen suchen musste, um den Nachwuchs 3 Minuten vor dem Verlassen des trauten Heims mit Kohle auszustatten. Jetzt kann er selbst vergessen, noch beim Geldautomaten vorbei zu gehen *hihi*

Und dann haben wir noch ein Großprojekt erledigt: Reisepässe beantragen. Ist ja nicht so einfach, denn dafür braucht man ein biometrisches Passbild. Dafür braucht man einen Fotografen (keinen Automaten! Ich habe da Erfahrung!), die Haare müssen sitzen, ebenso der Lidstrich, man benötigt einen der seltenen „heute-mag-ich-mein-Spiegelbild“-Tage und dann muss man noch bedenken, dass man während der Öffnungszeiten beim Fotoladen sein MUSS! Nicht sollte, dürfte, könnte! Also weder davor noch danach. Sehr schwierig! Und bei Sohnemann kam noch der Wunsch eines kurz davor erfolgten Friseurbesuchs dazu und so dauerte das Procedere der Passbildbeschaffung so rund 8 Monate. In der Zeit habe ich mal ein Kind zur Welt gebracht *lächel*

Warum Reisepässe?

Wie genau wir darauf kamen kann ich gar nicht genau sagen… ich wollte mal eine längere und weitere Reise mit meinen Männern machen. Dem Sohnemann die Welt zeigen. Und nach wildesten Ideen und fernsten Zielen steht nun fest:

Nächstes Jahr geht es für 3 Wochen in den Westen der USA! *TUSCH*

Zwischendurch sollte es mal 3 Wochen mit dem Wohnmobil durch Kalifornien werden, aber die PREISE!!!! 

Es könnte also sein, dass ich euch in näherer Zukunft ein wenig mit Reisevorbereitungen zutexten werde. Das ist nämlich eine echt spannende Angelegenheit!

Was schon steht:

  • Flug
  • Leihwagen
  • Hotels und Motels für 21 Tage

*hibbel*

Morgen liefert uns der nette Postbote 3 niegelnagelneue Koffer. Dann schnappe ich vor Vorfreude garantiert über!

Heute war ich auf Dienstreise in Hannover. Das lief nicht so optimal… denn die Sitzung wurde leider abgesagt. Davon habe ich erst vor Ort erfahren. Mist. Nun, also habe ich einen Kaffee getrunken, den Geldautomaten genutzt und bin wieder zurück zum Hauptbahnhof gefahren. Als hätte ich nichts zu tun und gähnende Leere auf dem Schreibtisch.
Hier noch ein paar kleine Impressionen:

Katzen und Kartons:

die unwiderstehliche Mischung 

Sohnemann kann sich ja pubertätsbedingt  nüscht merken, aber sobald die Werbung mit den Silvester-Feuerwerks-Angeboten  ins Haus flattert, inhaliert er die Informationen und kann diese fehlerfrei wiedergeben, auch wenn man ihm nachts aus dem Schlaf reißt. Er weiß dann genau, wo es was zu welchem Preis gibt und kann sogar die Öffnungszeiten der Discounter auswendig.  Dank Winterferien und einer unerschrockenen Oma hat er 4 Läden besucht und so sah seine Ausbeute aus (bei Oma in die Dusche drapiert):

Es gab schon schlimmere Jahre 😉  

Liebe Grüße und für alle ein schönes, erfülltes, friedliches neues Jahr 2018

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November- (und eigentlich auch schon Dezember-) Rückblick

…eh ich wieder völlig in Rückstand gerate!

Fange ich mal mit dem Positiven an: meine Steuererklärung wurde vom Finanzamt anstandslos durchgewunken. Ich fühle mich wie ein stolzer Steuerexperte und quasi so, als hätte ich Elster selbst entwickelt. Aber das Öffnen dieses Umschlags vom Amt: „neee, ich mach den nicht auf! Das versaut mir den Tag! Da kann nix gutes drin stehen! Ich sterbe, wenn ich das jetzt lesen muss… ach, ich bin jetzt mal todesmutig… gut… ich habe eine neue Steuernummer bekommen. Sonst nüscht.“ Beim 2. Brief vom Finanzamt konnte ich also noch nicht mal hoffen, dass mir nur eine neue St.-Nr. verliehen wird. Es ist aber immer wieder wie der letzte Fight gegen den Endgegner in einem Videoplay…

Sonst war der November sehr stressig. An 7 Tagen war ich nicht im Büro, sondern in Hannover oder Frankfurt. November ist der Monat der Personalversammlungen an allen Standorten der Firma und für Berlin hatte ich die Ehre, die Rede erst zu schreiben und dann vorzutragen. Ist eingeschlagen wie ne Bombe.

Kurze Zusammenfassung:

Berlin: hier läuft seit dem Wechsel auf das neue Computersystem nichts mehr!

Vorstand: geht ja gar nicht, da muss ne Lösung her!

Hannover: übertreibt ihr hier nicht total?

Berlin: eigentlich ist es noch viel, viel schlimmer

Vorstand: los, gründet eine Task Force und holt die Kuh vom Eis!

Orga/IT: interessiert uns nicht die Bohne

Berlin: Hallo! Probleme! Echt jetzt!

Vorstand: na, Probleme gelöst?

Orga/IT: alle anderen sind schuld. wir kennen das neue System nicht und können daher nicht helfen. Der Benutzer möge sich selbst an den Haaren aus dem Dreck ziehen

Berlin: schön, dass wir mal drüber geredet haben

Hannover: sehr ihr. doch alles nicht so schlimm

Vorstand: gut gelöst die Problematik!

Orga/IT: wir helfen immer wieder gerne

ich: OK, beim nächsten Mal halte ich die Fresse und spring lieber aus dem Fenster. Dann gibt es bei wenigstens eine Bewegung hier.
Der Job nervt also zunehmens. Mit deutlichen Warnsignalen: Ohrenschmerzen und Zahnschmerzen, ohne dass Ohren oder Zähne krank wären.

Am 30. November war ich um 21:00 zurück in Berlin, dann noch schnell im Lieblingssuperdupermarkt einkaufen und dann habe ich bis tief in die Nacht hinein Cupcakes gebacken, damit Sohnemann am 1. Dezember eine Geburtstagslage in der Schule schmeißen kann. Nebenbei noch Geschenke und Adventskalender verpackt und befüllt.

Auf den Nägeln:20171219_193948988860493.jpg Weihnachten!

Lieblingsfrisur:

keine Zeit und keine Lust auf Experimente. Dutt. Fertig.

Im CD Player:

Der Ohrenarzt hat Pillen verordnet, damit die Hörknöchelchen nicht verkommen. Ansonsten vermeide ich alles, was lauter ist als Papiergeraschel.

Bemerkenswert:

Schnee Anfang Dezember. Zu früh. Mist.

 

Schön:

Weihnachtsmarkt in FFM:

 

Blöd:

Den Weihnachtsmarkt in Liebenberg konnten wir leider nicht besuchen, WEIL WIR KEINEN PARKPLATZ BEKOMMEN HABEN!!! Echt jetzt: wir wurden die Karre nicht los. Da sind wir wieder nach Hause gefahren.

Gewerkelt:

Eine Tischdecke für die Adventszeit. Und Kekse; diese sind recht grün geraten. Merke: Lebensmittelfarben bleiben nicht über Jahre hinweg farbtreu. Unbedingt neue kaufen!

Und die kleinen Nettigkeiten sind auch erledigt- separater Beitrag folgt.

Zum Schluss:

Ich wünsche Euch und Euren Lieben eine gute Weihnachtszeit. Erholt euch gut, genießt die Momente mit der Familie und sehr darüber hinweg, dass nicht alles perfekt ist.

Frohe Weihnachten und einen unfallfreien Rutsch ins Neue Jahr für Euch alle, Ihr Süßen!

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Der Juli in Wort und Bild

Ihr Lieben, mir kommt es vor, als säße ich in einem Karussell und der Schiffsschaukelbremser hätte frei. Zum einen, weil mir immer noch ganz oft schwindelig ist – das sind die „Nachwehen“ meines Hörsturzes, vielleicht ist noch ein weiterer hinzu gekommen, ich weiß es nicht genau. Zum anderen prasselt gerade so viel Arbeit auf mich ein, dass mir schon beim drüber Nachdenken ganz schwummerig wird. Vielleicht sind auch nur alle Schiffsschaukelbremser im Sommerurlaub.

Im CD-Player:

Das wird jetzt vielmehr eine kleine Geschichte meines Autoradios…
Mein Nullachtfuffzehn Standardradio, welches Peugeot so standardmäßig verbaut, war ein treuer Gefährte. Bis es anfing, recht unkontrolliert zu rauschen.

Lieblingskerl ist, wie viele geliebte Kerle, recht technik-affin und fand mein werksseitig verbautes Autoradio würdelos und primitiv bis anstößig. Also musste Ersatz her, so eine Mischung aus bezahlbar und richtig gut. Meine Bedingungen waren: das muss mit dem Bedienhebel am Lenkrad kompatibel sein und meinem Handy und mir strippenlos das freie Sprechen ermöglichen.

Gesagt, geklickt. Das neue Teilchen kam ganz prime unverzüglich geliefert und… ließ sich nicht aus der Ferne bedienen. Beim näheren Studium der Bedienungsanleitung war auch die Freisprechfunktion mehr optional als optimal… Hätten wir doch nur vorher auf jedes Wort geachtet! Die Option bestand darin, ein weiteres technisches Hilfsmittel käuflich zu erwerben und dann ans neue Radio vorne ranzutüdern – genau das, was ich auf keinen Fall wollte! Kabelsalat kann ich partout nicht leiden.

Nun begab es sich aber, dass just so eine Freisprecheinrichtng Lieblingskerls Auto zierte – diese zog dann in mein Mutterschiff ein. Problem Freisprech: check. Also, wenn man mit echt mieser Sprachqualität klarkommt. Eigentlich kommt damit nur Lieblingskerl klar… alle anderen Gesprächspartner beschweren sich immer, dass ich offenbar von einem Raumschiff aus anrufe. Vermutlich versteht er bei mir auch nur die Hälfte und tut nur so, als wäre alles tutti, um seinen Fehler nicht zuzugeben. „Neee, Schatzi, alles gut! ICH versteh Dich einwandfrei!“ Ich muss mal suchen, wo er die Kamera im Innenraum meines Autos montiert hat und rausfinden, wann er gelernt hat, von den Lippen abzulesen.

Für die Lenkradfernsteuerung hat er einen Adapter im Netz bestellt und anschließend noch einen tatsächlich passenden Adapter nachgeordert. „Diese Franzosen und ihre Verkabelung!“ Ja, hätte ich ihm vorher sagen können – ich habe schon mal bei meinem alten Franzosen das Autoradio versucht auszutauschen. Stecker war lustig gelb, sah völlig anders aus, als der bundesdeutsche handelsübliche Stecker, der an meinem Radio baumelte, daran hingen bunte Kabel in Rosa und Blö… dann habe ich mir das Radio von einem versierten Techniker einbauen lassen und künftig weder Radio hören noch den Scheibenwischer betätigen können… Hing an der gleichen Sicherung und wenn man die Masse mit der Erde verwechselt… oder sowas ähnlich voll klug klingendes… Und bin schließlich jaulend in eine Vertragswerkstatt gerollt (nachdem ich im Winter die Frontscheibe nur mit Hilfe einer Flasche Wasser und einem Gummiwischer alle paar Meter manuell vom Dreck befreien musste). Dabei schwor ich mir: wenn Franzose, dann künftig immer mit dem mitgelieferten Stulle-Standardradio. Punkt!!!

Nun ja – die Fernbedienung läuft unterdessen, das Radio knarzt immer noch. „Das muss an der Antenne liegen!“. Dann wurde die Dachantenne einer näheren Prüfung unterzogen. Die ist doch sicherlich schadhaft. Kann man doch sicherlich im Internet nachkaufen, oder? Ja, kann man. Also, entweder lag es daran, dass am ersten Abend irgendein Tier die neue Antenne bis auf einen winzigkleinen Stummel abgenagt hat oder dass das neue Dings von vornhinein bemackt war… Das Radio knarzte weiterhin. Also wurde flugs noch eine zusätzliche Wurfantenne bestellt, die den Kabelsalat rings ums Radio noch formschön ergänzte. Ergebnis: Radio knarzt immer noch.

Dann wurden Foren besucht, Freunde befragt und schließlich verschämt ein Profi bei einem Auto-Teile-Fritzen hinzugezogen. Jaaaahaaaaa… es gibt nicht nur dieses Antennendings auf dem Dach, sondern darunter noch einen Repeater – also einen Verstärker. Wenn der nicht funktioniert, kann da die schönste Antenne drauf sitzen und es bring nix. Auch Repeater kann man im Internet bestellen. Also so bestellen, wie ich das bei meinem Franzosen gewohnt bin: bestellen, auspacken und dann feststellen: Nä, passt doch nicht! Dann mit dem Verkäufer Kontakt aufnehmen und betteln, dass man die Ware bitte nochmal umtauschen kann. Mit Hinweis auf „der Wagen ist Franzose“ sind die dann auch ganz verständnisvoll und mailen einen Retourenschein. Nur ausdrucken und zurücksenden.

Dieses Mal konnte die Kette der unglückseeligen Verknüpfungen blöder Missstände noch um weitere Faktoren erweitert werden: Erster Drucker: Toner leer. Zweiter Drucker: kommuniziert nicht mehr mit dem Pad. Zur Krönung des Ganzen: Laptop lässt sich nicht mehr hochfahren.

Ich brauche also auch einen neuen Computer!!!!! Suuuuuper!!

Nun ja… der zweite Repeater mit den richtigen Anschlüssen wurde zwischenzeitlich montiert uuuuuunnnnnnnd:

weiterhin rauscht es im Radio und ich lasse es jetzt einfach aus. Ruhe ist voll schön, wenn man einen Hörsturz hatte. Voll therapeutisch und so.

Wenn ich Trotz der lädierten Ohren Musik höre, dann Linkin Park. Ich bin immer noch erschüttert, dass Chester nicht mehr lebt und versuche nun noch mehr auf die Texte des neuen Albums zu achten. Die Stimme mit der größten Ausdruckskraft und Bandbreite ever. Tragisch.

Lieblingsfrisur im Juni:

Ich entwickele mich zu einem echten Dutt-Mädchen. Es wird Zeit, bewusst dagegen zu arbeiten.

Auf den Nägeln:

Eine Mischung aus einem cremefarbenen Lack und einem Topcoat mit Sandeffekt hat die Zehen geziert. Der Überlack war wirklich sandartig… rau fühlte sich das an. Nicht sehr angenehm, sich damit über die Unterschenkel zu reiben. Wobei es sehr hilfreich war, Mückenstiche schnell von einer juckenden Stelle in eine offene Wunde zu verwandeln. Der Lack eignet sich vielleicht besser, um die Sandoberfläche bei einem abgeschrubbelten Skateboard aufzumöbeln. Ein echter Fehlkauf.

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Gehandwerkelt:

Wir haben an unserem Müllhäuschen weiter gearbeitet. Nun müssen nur noch Kleinigkeiten fertig gestellt werden – das dürfte uns erfahrungsgemäß einige Jährchen beschäftigen 😉

Hier mal die Rohbauversion:

Und hier schon einen Schritt weiter:

Es fehlen noch die Türverschlüsse, daher die behelfsmäßigen Klötzchen über den Türen. Und das Blau sieht beim ersten Anstrich immer recht fies aus – das wird noch dunkler und gleichmäßiger!

Wir haben teilweise Reste wiederverwertet, daher der bunte Anstrich. Das wird alles noch Dunkelblau mit weißen Kanten und Rahmen.

Anarchie auf der Straße

Ich bin genervt. Sehr schwer genervt. Auf meiner Strecke heimwärts gibt es eine unberechenbare und daher unzumutbare Baustelle. Die Stadtautobahn verengt sich nun ausgerechnet knapp nach einem Autobahndreieck von 4 Spuren (ich habe da mal großzügig die Auffahrt von der Avus auf die A100 mit einbezogen…) auf 2 Spuren, um sich nach ungefähr 500 Metern auf eine Spur Richtung Wedding und eine Spur Richtung Reinickendorf/ Spandau/ Hamburg/ Rest der Welt aufzuteilen. Also gibt es dort jeweils einen potentiellen Auffahrunfall bei der Verengung und einen potentiellen Auffahrunfall bei der Verzweigung. Die Erfahrung hat gezeigt, dass ein Unfall dort täglich in die Tat umgesetzt wird. Passierdauer: mindestens eine halbe Stunde länger. Ist ja auch klar, dass mein Weg nun ausgerechnet über die meistbefahrene Brücke Deutschlands führt und dort mal wieder gebaut wird – jetzt, nachdem eine Brückensanierung gefühlt vorgestern erst fertig gestellt wurde.

Nun fahre ich entweder spät ins Büro und erst gegen 20:00 Uhr heimwärts, oder lasse mich vom Lieblingskerl bis in die Stadt mitnehmen und wechsele dann auf die Öffentlichen Verkehrsmittel. Da kannste schließlich auch wat erleben!

Kulinarisches Highlight

Eher kulinarischer Tiefflug… dieses mal auf Usedom erlebt.

Eigentlich reichte uns Abends eine Kleinigkeit, also wollten wir den nebenan gelegenen Campingsplatz und seinem Imbiss einen Besuch abstatten. Der präsentierte sich beim vorabendlichen Absacker so nett und friedlich! An diesem Abend spielte allerdings eine Live-Band (70er-Jahre Rock – sehr gitarrenlastig – absolut nicht mein Fall!) und es gab nur noch wenige freie Plätze. Rappelvoll die Hütte, selbst Kinder halfen mit beim Abräumen (Kinderarbeit! Die waren nicht älter als 10!) und wir wurden fast ne halbe Stunde ignoriert. Also malten wir uns aus, wie lange das noch dauern würde, nachdem uns eine Bestellung gelänge – und sind gegangen.

Im nächsten Lokal mussten wir etwas rumstehen, da wir nicht reserviert hatten. Irgendwann setzten wir uns dann an einen der leeren Tische im Garten und durften auch nach kaum 20 Minuten bestellen – allerdings erstmal nur Getränke, da heute bereits Gäste wie die Heuschrecken über das Lokal hergefallen sind und der Koch seine Belastungsgrenze erreicht hätte. Pünktlich nach der Bestellung setzte ein Platzregen ein. Den großen Sonnenschirm konnten wir leider nicht ohne fremde Hilfe öffnen (da muss es einen Trick geben!) und es fühlte sich auch keiner bemüßigt, uns zu helfen. Die ersten Gäste mit den elitären Sitzplätzen nah am Haus flüchteten zu diesem Zeitpunkt bereits und so zogen wir auf andere Sitzplätze um – dort gab es eine Markise mit schnöder Kurbel. Damit kamen wir klar. Leider schüttete es seitlich an der Markise vorbei, so dass wir uns auf unserer Bank langsam aber sicher an der Hauswand hocharbeiteten bis uns dann doch eine mitfühlende Bedienung reinrief – wir sollen doch bitte den letzten reservierten Tisch belegen statt da draußen in der Kälte zu riskieren, mit dem Regenguss in das Achterwasser gespült zu werden. Die Gäste, die für 20:00 reserviert hatten, waren bis 21:00 noch nicht da und kamen auch nicht mehr.

Dann dauerte es sicherlich keine Viertelstunde mehr und wir durften unser Essen ordern. Kurz vor 21:00 war es dann auch schon auf dem Tisch!

Es schmeckte allen vorzüglich. Also allen bis auf mir… Denn meine Linguini in Käse-Weißweinsauce mit einem Schuss Olivenöl entpuppten sich als eine kleine Salatschüssel voll mit Nudelmatsch in einem halben Liter Öl mit Käseklümpchen. Noch nicht mal ein Hauch Petersilie oder Basilikum zierte das Desaster, auch wenn es geschmacklich auch nix mehr hätte retten können. Dieses Mal war ich auf die Frage „Schmeckt’s?“ gut vorbereitet und zählte flüssig meine Mängelliste auf. Auf die Bestellung eines anderen Gerichts verzichtete ich lieber, denn erstmal hätte es rein rechnerisch Mitternacht werden können, eh der Ersatz aufgetafelt wird, zum anderen hatte ich seit Stunden Hunger und war schon einen Schritt weiter – nahezu im Fastenmodus. Damit war der Chef aber überhaupt nicht zufrieden und kredenzte mir einen eigenhändig zusammengestelltes Salattellerchen. Lieblingskerl meinte noch: die restlichen Gerichte seien echt lecker und pfiffig, aber Nudeln kann der Koch nicht. Da konnte der Chef nur ehrlicher Weise erwidern: „weiß ich!“ und zugeben, dass vegetarische Gerichte die Phantasie des Kochs überfordern. Ich wollte schon Vorschläge abspulen, bis mir in den Sinn kam, dass wir im 21. Jahrhundert leben. Soll der doch selbst was googlen!

Gefreut:

Juli ist bei uns ein Feiermonat. Sowohl meine Mom als auch ich haben in dem Monat Geburtstag und ich freue mich immer auf die Gartenparty und darauf, mit Freunden Zeit zu verbringen. Selbst das Wetter blieb zahm und hat mitgespielt.

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Über die Rosenblüte habe ich mich dieses Jahr auch sehr gefreut. Die Freude währte allerdings nur bis zum nächsten sinnflutartigen Regenguss – der hat entweder die Blüten zerschlagen, komische helle Flecken hinterlassen oder gefüllte Blüten geflutet und zum Schimmeln gebracht. Ich habe dann alles abgeschnitten *heul*

Gesehen und leider kein Foto gemacht:

Der letzte Vollmond sah unglaublich groß und orange aus. Im Auto dachte ich noch, daheim gleich mit dem Fotoapparat rauszugehen. Daheim hatte ich das leider bereits vergessen. Oder war das schon im August? Ich bin urlaubsreif!

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Freitags-Füller

Barbaras Scrap-Impule haben mich heute erwischt und inspiriert, doch auch mal mitzumachen.

Here are the results:

1. Ferien im Sommer sind mit einem schulpflichtigen Kind die einzige Möglichkeit eines längeren, zusammenhängenden Urlaubs. Dieses Jahr geht es wieder nach Masuren und wir freuen uns heute schon ein Loch in den Bauch!

2. Nach wie vor gibt es bei mir vegetarische Favoriten auf dem Grill.

3. Meine Bikinifigur habe ich gut unter einer Speckschicht versteckt.

4. Denk ich an Michael Jackson, denke ich, wie unverantwortlich er mit seiner Gesundheit umgegangen ist. Es hätten noch viele musikalische Perlen wachsen können, wenn er nicht so achtlos gewesen wäre.

5. Mein Lieblingsschmöker diesen Sommer muss ich erst noch finden.

6. Gut ausgeschlafen ist die beste Art den Tag zu beginnen. Hoffentlich gelingt mir das bald mal wieder!

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf
Baumarktshopping, das Werkeln an unserem neuen Fahrrad- und Müllhäuschen, morgen habe ich geplant, Partyvorbereitungen zu treffen und Sonntag möchte ich mit lieben Freunden meinen Geburtstag feiern!

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Der Juni in Wort und Bild

Im CD-Player:

Ich geb’s auf. Jetzt höre ich Musik vom Handy. Wenn ich da mal Abwechslung brauche, kaufe ich mir halt ein neues Handy… *zwinker*

Lieblingsfrisur im Juni:
Seit dem mir die langhaarige Friseurin garantiert aus purem Neid plus einem Schuss Boshaftigkeit statt der Spitzen gefühlt die halbe Frise gekappt hat, trage ich Dutt. Der Juni ist also erneut ein Dutt-Monat.

Auf den Nägeln:

Nüscht außer Natur pur. Ich habe einfach keine Zeit für mich.

Gehandwerkelt:

Es gab Zuwachs im Mülltonnen-Portfolio!

Zuerst ging es mir zunehmens auf den Keks, dass der Fuchs die gelben Säcke zerpflückt, um zu gucken, ob er aus den Katzenfutterverpackungen noch eine Mahlzeit raus bekommt und dann noch nicht mal so fair ist, und die Sauerei selbst wegräumt.  So begab es sich, dass ich mir eine gelbe Tonne gekauft habe. Man gönnt sich ja sonst nix.

Dann ist es auf Dauer irgendwie anstrengend, einen Komposthaufen zu hegen und zu pflegen, so dass spontan noch eine Biotonne hinzu kam. Die ist quasi nur gemietet – Grundgebühr plus Entgelt pro Leerung. Hat dafür aber einen pfiffigen Filter im Deckel plus Gummidichtung, die Mief drinnen und Insekten draußen halten sollen. Na, wir werden sehen, was passiert, wenn da die Sonne drauf brezelt…. Dafür darf man da sogar Essensreste, Zitrusfrüchte und Unkraut reinschmeißen – was man beim Komposthaufen tunlichst unterlassen sollte!

Jetzt stehen mir also 4 Tonnen rum – Hausmüll, Pappe/ Papier, Bio und Verpackungen – was nicht schön aussieht! Eine schwarz, eine blau, eine gelb, eine braun… passat ja so gar nicht in mein Farbkonzept!
 

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Mein vor Jahren gebautes Müllhäuschen war für 2 Tonnen maßgeschneidert, außerdem sind da mittlerweile Fahrräder mit eingezogen und auch der Anbau, der im Vergleich zu  einer Mülltonne den wesentlich längeren Fahrrädern ein Dach über dem Sattel gewährt hat, reichte vorne und hinten nicht mehr aus…

Wir bauen also gerade ein Müll-/Fahrradhäuschen! Bericht folgt!

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Gefreut:

Meine neuen Krönchen auf den Zähnen bereiten nichts als pure Freude. Ich kann wieder beidseitig kauen! Wie toll ist das denn? Und ich kann jetzt auf Fotos grinsen, lachen, ja: die Kauleisten auf links krempeln und alles sieht aus wie gemalt.

Kleine Anekdote am Rande:

Ich liege bei der Physiotherapie und hole mir meine „Manuelle Therapie bei Kiefergelenksproblemen“ ab. Die Therapeutin massiert den Nacken, die Schultern, den Kiefer und wendet sich dann ab und sagt dann etwas, was ungefähr so klingt, also wolle sie die Kaumuskeln nun auch von innnen massieren. Was man halt so hört, wenn man sich verhört – denke ich Schaf! Aber sie lässt bereits ein paar Einmalhandschuhe beim Anziehen hörbar schnalzen und nähert sich meinem Mund *aaahhhhhhhhh* – was ihr sehr entgegen kommt, da sie mich gerade bittet, den Mund zu öffnen. Hulfuuuuu?!?

Tatsächlich massiert sie dann beherzt den Muskel, der den Unterkiefer mit dem Oberkiefer verbindet und fragt mich dann allen Ernstes, wie sich das für mich anfühlt. Erstmal spricht man sehr undeutlich, wenn einem ein Muskel im Mund massiert wird und zweitens… wie war die Frage??? Gute Frau: ich habe gerade eine fremde Hand in meinem Mund – das fühlt sich in erster Linie ungewohnt an! Da musste sie dann auch losprusten 🙂

Weiterhin hat mich gefreut, dass unsere bestellte Küchenbank bereits nach 4 Wochen geliefert wurde, statt 6-8 Wochen auf sich warten zu lassen.

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Ganz im Gegensatz zu unserer Gartenbank, die erst nach 12 Wochen und zweimaligem Nachfragen und einer miesen Bewertung geliefert wurde, obwohl bei der Online-Bestellung als Liefertermin „demnächst“ stand und großspurig damit geworben wurde, dass alle Artikel bei der Firma vorrätig und in 2-3 Tagen garantiert ausgeliefert wären.

Und Segeln auf den Wannsee war ich auch! Drei Ansätze hat es gebraucht, bis mal an einem Termin der Wind nicht über Windstärke 6 in Böen lag und dann war es sehr hübsch auf dem Wasser

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Aus der Rubrik „Anarchie auf der Straße“

In meiner schmalen Lieblingsstraße, die durch eine Baustelle zur Einbahnstraße geworden ist, passieren immer die kuriosesten Dinge. Im Juni traf ich dort zur Abwechslung mal auf einen blinden Fußgänger, der mitten auf der Straße lief. Zuerst dachte ich, Herrchen würde seinen Hund spazieren führen, der recht regelmäßig die Leine von links nach rechts zieht, aber am Ende der Leine war…. nichts! Der Sketch mit dem unsichtbaren Hund kam mir dann noch in den Sinn, dann erkannte ich den weißen Taststock… Hm…. erhöhter Schwierigkeitsgrad… Hupen fand ich irgendwie zu krass, also habe ich mich auf das sonore Brummen meines Dieselmotors verlassen und mich laaangsaaaam genähert. Bislang habe ich nur sehbehinderte Fußgänger auf dem Bürgersteig gesehen und immer bewundert, wie sicher sie unterwegs sind. Das trifft wahrscheinlich nur auf bekannte Strecken zu und dann fragte ich mich, ob es nicht sinnvoller wäre, fremdes Terrain zunächst in Begleitung zu erkunden… Vielleicht sollte ich mal anhalten und fragen, ob Hilfe erwünscht ist… aber in Nullkommanix wechselte der Mann auf das Trottoir. Mit Elektroauto wäre das nicht passiert.

Und am Anfang des Monats brannte direkt an der Autobahnausfahrt an Büro ein Taxi – Und als ich gerade dran vorbei fuhr, platzte ein Reifen. Was habe ich mich erschrocken!

Ansonsten der normale Wahnsinn: Auffahrunfälle auf der A 100, quasi täglich.

Und bedauernswerter Weise auch ein Unfall kurz vor unserm Wohnort, bei dem zwei Jugendliche ums Leben kamen. Direkt auf dem Radweg, auf dem Sohnemann zur Schule fährt. Er kannte auch beide flüchtig. Tagelang war die Stelle von unglaublich vielen Trauernden umringt. Sehr traurig für alle Angehörige und Freunde und für Außenstehende unerklärlich, wie das passieren konnte.

Kulinarisches Highlight:

Ich habe mich sehr darüber gefreut, mit Castader mal wieder der Buhne einen Besuch abzustatten. Super lecker wie immer!

(Gilt nur für Juni – bereits im Juli muss ich der Buhne ihren verdienten Stern wieder abziehen)

Pleiten, Pech und Pannen

Am letzten Tag im Juni habe ich mir einen Hörsturz zugelegt. War wohl doch zu viel, die letzten Tage im Büro. Ich muss den Fokus auf Entspannung und Erholung für mich richten. Einsatz bis zur Erschöpfung im Büro hatte ich schon – nicht empfehlenswert.