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Alles Kürbis oda watt?!?

Happy Halloween alle miteinander!

Herbstferientechnisch war ich einige Tage „off“. Aba icke bin widda daa!

So.

Halloween.

Erstmal Kürbisse schnitzen. Dieses Jahr haben wir wieder den Hofladen Falkensee um etliche Exemplare erleichtert und dann drauflos geschnitzt, der Sohnemann und ich. Seht selbst:

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Hier noch in der gruselfreien Tageslichtvariante. Aber wenn draußen die Lichter ausgehen… Huuuuuwhooooo…

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Nach dem Schnitzen und Ausschaben MUSS man einfach ne Kürbissuppe kochen. Voilà:

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Damit man was zum Ditschen hat, habe ich noch ein Kürbisbrot gebacken. Und ne Kürbisbutter. Und meine Lieblings-Curry-Orangen-Butter. Wegen der Abwechslung.

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Damit die ganze Abwechslung das Thema nicht verwässert, gab es als Nachtisch noch Kürbis-Tiramisu. Mit Spekulatiusboden. Bis Weihnachten kann das Zeux ja kein Mensch mehr sehen!

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Happy Halloween!

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Clarity Cardigan Knitalong – zum Dritten!

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Hier der aktuelle Stand. Bis eine Reihe unter den Taschen. Oder eher über den Taschen… Ich stricke das erste Mal „von oben“.

Ist euch aufgefallen, dass der Cardigan plötzlich mehrfarbig geworden ist. Tjaaaa… Es gab da so einen Moment, da ist mir klar geworden, dass die Wolle nie und nimmer reichen wird.

Dieser Moment war hier:

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Und dann dachte ich, ist ja jetzt auch egal; machste die Einfassung von den Taschen halt auch noch in einer anderen Farbe.

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Für die Innentaschen habe ich sogar noch einen weiteren Grünton.

Etwas Freestyle, aber ich bin ganz zufrieden 🙂

Und hier geht es zum ideenreichen Bastelschaf, dass diesen Knitalong ins Leben gerufen hat.

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Awarded!

  Ich bin ja der total begeisterungsfähige Mitmacher! Ernsthaft! Auch wenn es schon Moooonate her ist, dass Frau J. aus A. – besser bekannt als Tee und Kekse , bei dem Award ausgerechnet an mich gedacht hat. Ein riesengroßes Dankeschön dafür!

Äh, worum geht’s?? Das Spiel geht so: einer denkt sich 10 Fragen aus, schickt sie 10 Leuten, die beantworten diese dann und schicken 10 neue Fragen an 10 andere Leute. Schneeballsystem. Und irgendwann sitzt jeder Blogger dieser Welt vor dem Rechner und macht mit. Ehen zerbrechen und Kinder verwahrlosen. Ganze Rechenzentren kümmern sich ausschließlich darum, die Datenflut zu bewältigen. Hahaaaaa – das ist lustig -da mach ich mit!

Nee, im Ernst: hier sind die offiziellen Spielregeln

  1. Schreibe einen Beitrag zu deiner Nominierung und füge das Awardbild ein, dann verlinke denjenigen der dich ernannt hat. -> Jepp. Hab ich.
  2. Beantworte die 10 Fragen -> Jawoll. erledigt.
  3. Denke dir 10 neue Fragen aus. -> *schluck* Echt?
  4. Nominiere 10 weitere Blogger mit weniger als 200 Followern und verlinke sie im Beitrag. (Aber nicht zurück taggen!) -> *zitter* Oha. Eine große Aufgabe das ist!
  5. Teile deinen Nominierten mit, dass du sie nominiert hast -> Wenn ich erstmal 3+4 erledigt habe, sollte das nicht so schwer sein!

So, sitzen alle? Angeschnallt? Oder muss noch einer Pipi? Zu spät – jetzt geht’s los:

Dein Lieblingssong des Sommers 2014?

Am Anfang des Sommers habe ich gerne „Wayfaring Stranger“ von Joachim Pastor in Dauerschleife gehört. In den letzten (Sommer-)Wochen begleitete mich ganz oft Katy Perry mit „Dark Horse“ – genial zum mitträllern. Irgenwann muss ich mir mal den Songtext durchlesen und mich darüber kaputt lachen, was ich seit Wochen für einen Schmarrn singe! Mittlerweile im Herbst angekommen sind meine Ohrwürmer „Lovers on the sun“ von David Guetta und „Prayer in C“ von Robin Schulz. Und nebenbei höre ich immer mal wieder das, was Sohnemann so runterlädt, weil wir nicht nur einst durch die Nabelschnur sondern aktuell gerade über iTunes miteinander verbunden sind. Und er hört fast nur Eminem! Gar nicht übel. Passt prima zum Joggen im Wald. Treibt gut an.

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Welches Gemälde/ Foto würdest Du Dir aufhängen?

Oh, da fällt mir auf, dass es Jahr für Jahr weniger Bilder an den Wänden gibt. Komisch- das muss an den wilden Mustertapeten liegen! Die können irgendwie nur ohne Bild drüber wirken. Schön finde ich selbst gemaltes wie dieses Kunstwerk, welches Sohnemann mit Fingerfarben im Alter von 3 gemalt hat. Und mein Selbstportrait aus der 13. Klasse. Wochenlang saß ich vor einem Spiegel und malte einfach das, was ich sah. Unvollendet bis heute. Ist jetzt aber so. Darum muss das so sein! (In einer hoffentlich nicht allzu fernen Zukunft muss ich mal Fotos nachliefern… das war auch der Grund, warum der Entwurf hier vom 24.09.2014 ist… Na, eh wir Weihnachten feiern, veröffentliche ich jetzt unbebildert.) Ich würde gerne noch was richtig rieeesig Großes malen. Am liebsten ein Tryptichon. Allein, weil dieses Wort so beeindruckend ist. Ansonsten finde ich auch gerahmte Postkarten mit Sprüchen toll.

Stell Dir vor, Du dürftest Dich zu einem Kurs/ Workshop/ Seminar anmelden. Das Thema bestimmst nur Du. Wie lautet es?

Comics zeichnen würde ich gerne können. Und richtig häkeln lernen wäre auch toll. Immer sitze ich da und muss mir in Büchern angucken, wie denn so ein blödes Stäbchen geht. Dann würde ich auch gerne perfekt Spanisch sprechen. Und natürlich surfen können. Für mich dann bitte das Seminar “Spanisch häkeln auf dem Comic-Surfbrett“ oder so…

Welches kreative Projekt wolltest Du schon immer mal in die Tat umsetzen?

Oh, ich würde gerne mal die Bastelpackung Fimo öffnen und damit diese coolen bunten Sachen ausrollen. Ich bin total fasziniert von der Technik und den vielen Möglichkeiten. Hoffentlich ist das Zeux nicht eingetrocknet und nur noch ein Fall für die Tonne! So wie es mir mit unzähligen Farbtöpfen und Silikon- und Acryl-Tuben geht. Alles knochentrocken, wenn ich mal Zeit UND Lust habe…

Was hilft Dir, Dich zu entspannen und runterzukommen?

Mir hilft couchen und dabei stricken. Oder auch auf dem Handy irgendein Nonsens-Spiel daddeln. Ab und zu auch rumhängen und ein Buch lesen. Mit hilft alles, was meilenweit von „Du musst“ entfernt ist. Rumliegen und massiert werden ist auch nicht zu unterschätzen. Und eine weitere schöne Nebensache fällt mir auch noch ein *hüstel* Lesen hier eigentlich Kinder mit?

Was sind für Dich die besten Inspirationsquellen?

Ehlich jetzt?!? Hm, darf ich hier auch gestehen, dass ich meine Inspiration nicht aus dem Internet ziehe? Pinterest KENNE ich noch nicht mal und ich twittere auch nicht, behandele Facebook äußerst stiefmütterlich… Ich brauche tatsächlich ein Stück Papier in Händen und brauche dieses Heft-zur-Hand-nehmen-und-darin-blättern-können. Ich bin das geeigente Opfer für all die bunten Hochglanzmagazine, die an den Mann/ die Frau gebracht werden müssen. Irgendein Zeitschriftenheini sitzt jetzt auf seine Yacht und schippert durch die Ägäis, weil ich ihm so viele Zeitschriften abgekauft habe. Was mich extrem anspricht wird auch schon mal rausgerissen und an die Wand gepinnt. Und dann bleibt dieses Bild im Hirn eingebrannt und ab und zu kommt es dann vor, dass ich in einem Laden stehe und völlig spontan die Zutaten einkaufe. Also, die Zutaten, von denen ich meine, sie könnten passen. So halbwegs. So horte ich mittlerweile enorme Mengen sonstewas- weil man spontan nie weiß, wie viel Wolle/ Holzlatten/ Farbeimer man tatsächlich braucht. Damit ich dann aber nicht wieder einfach so was kaufe, was ich dann aus Zeitmangel oder aus der Tatsache heraus, dass der Tag nur 25 Stunden hat (waaaaas? Noch nicht mal das???) muss ich irgenwie (keine Ahnung, wie das geht…) strukturierter werden. Vorausschauend planen. So sagt man doch, oder? Bis jetzt passiert es leider zu oft, dass ich zu der irre tollen Wolle keine passende Strickanleitung finde oder viiiel zu viel oder gnadenlos zu wenig gekauft habe. Also nehme ich mir vor, erstmal in meinem riesigen Fundus an Strickheften, -büchern und meterhoch gestapelten Kopien das passende Objekt zu finden und DANN ERST die Wolle zu kaufen. Ähnliches gilt für’s Heimwerken, Filzen, Haus anpinseln, Nagellacke und Füße in Schuhwerk stecken…

Du darfst Morgen eine Reise antreten, das Ziel wählst Du. Wo geht es hin?

Warm. Strand. Türkisblaues Wasser. Ich glaube, es geht in so ein lustiges Stelzenhaus irgendwo am indischen Ozean. Von mir aus Indonesien oder auch Maritius, aber eigentlich ist das egal. Wünschenswert wäre ein interessantes Hinterland, wo man Land und Leute entdecken kann, wenn einem nach ner Woche Seele baumeln lassen dann doch ein klitzekleines bisschen langweilig wird. Aktuell bin ich aber so unrlaubsreif, dass mir ein gottverlassenes Eiland völlig ausreicht. Selbst ne Woche Jugendherberge in Oer-Erckenschwick erscheint mir gerade traumhaft. Ich brauche noch nicht mal Bedienstete oder so – Lieblingskerl in der Hängematte neben mir reicht völlig aus. Der kann ja auch nen Drink holen. Aber wir sind ja beim Wunschkonzert! Und damit es noch einen hübschen Hauch Dekadenz abbekommt, hätte ich gerne noch einen Pool. So einen Infinity-Pool, bei dem es optisch kein Ende gibt und sich das Becken in die Weiten des Ozeans verlängert. Direkt am Meer. Kapiere ich zwar nicht vollumfänglich, aber für mich ist das der Inbegriff von unnötigen Luxus. Will haben.

Hast Du ein Lieblingsbuch und wenn ja, welches ist es?

Hm. Lange drüber nachgedacht. Zu keinem Ergebnis gekommen. Nein – ich habe tatsächlich kein Lieblingsbuch. Obwohl ich gerne lese. Aber es gibt da nichts Herausragendes, was sich zu einem anbetungswürdigen, über längeren Zeitraum dominierenden Schatz hochgearbeitet hätte.

Was motiviert Dich, Deinen Blog immer weiter zu füllen, auch wenn es häufig viel Zeit und Arbeit ist?

Das seid Ihr, werte Leser. Ohne Euch und Eure Kommentare wäre es nur so was wie ein bebildertes Tagebuch. Und Tagebuch führen war mir immer zu öde.

Wie bist Du auf die Idee zu Deinem Blog gekommen?

Eigentlich war da nur die Idee, dass ich das vielleicht auch kann, was so viele hier im Netz schon so schön vorgemacht haben. Außerdem wollte ich Freunde in der Ferne trotz Distanz nah an meinem Leben teilhaben lassen. Jetzt ist es meine Art, den schönen Dingen des Alltags ein eigenes kleines Denkmal zu setzen. _______________________________________________________________________________

Na, noch Jemand dabei? Gut. Dann kann es ja gleich weiter gehen… denn die bastelnden Zwillinge haben mich gestern nominiert: Liebsteraward2 Einen ganz lieben Dank an Katharina und Elisabeth von Twinsetcrafting

Wenn dein Blogname schon vergeben gewesen wäre, hättest du eine zweite Option gehabt?

Äh, sicherlich. Da aber meine Eltern offenbar die einzigen auf der Welt waren, mir diese 3 Vornamen in Komination zu bescheren, war es ausgeschlossen, ein „existiert schon“ zu kassieren!

Darf jemand deine Blogeinträge lesen, bevor du sie publizierst?

Das ist rein hypothetisch. Meistens blogge ich allein, insofern kann da keiner vorher drüber gucken. Dagegen häte ich sicher nichts – nur darf der Leser ausschließlich Schreibfehler korrigieren und keinerlei Kritik äußern 😉

Was ist dein liebstes Möbelstück? 20131213-103729.jpg Ich lieeeebe unser großes Kuschelbett 🙂

Was wäre das Allerletzte, das du auf eine einsame Insel mitnehmen würdest?

Oh, da fällt mir ne Kollegin ein. Neee, eher zwei. Ach, und noch ein Kollege. Also grundsäätzlich Menschen, die mir gehörig auf die Nerven gehen!

Wie viele Sprachen sprichst du? (nur ‘Hallo’ zählt nicht)

Nun ja. Da gibt es Englisch, mit dem ich ganz gut zurecht komme. Französisch gab es auch an der Schule, genau so wie Spanisch. In beiden Sprachen verstehe ich aber mehr als ich in einem Gespräch beisteuern könnte. Gut, in Frankreich könnte ich mich grundsätzlich verständigen, in Spanien reicht es grob zum Überleben. Seit 3 Semestern lerne ich jetzt Polnisch an der Volkshochschule und mittlerweile kann ich sowas wie Grundkonversation und Essen bestellen sowie die Rechnung verlangen und auch den Preis verstehen. Also ist auch östlich der oder ein Dasein möglich 🙂 Plus Muttersprache komme ich somit auf 5.

Wie lautet der Anfangssatz deines Lieblingsbuches?

Echt? Sowas kann man auswendig, ohne nachzuschlagen? Nö – ich kann das nicht. Auswendig lernen von Buchanfängen kann ich nicht – bei der Lektion war ich nicht da 😉

Hast du deine Termine immer alle im Kopf oder brauchst du eine Gedächtnisstütze?

Grundsätzlich habe ich nie Termine im Kopf. Nur so grob… Irgendwann im November muss ich zum Zahnarzt… mehr nicht. Ich weiß aber immer sehr genau, wo der kleine Terminzettel rumfliegt. Alles andere muss ich notieren – und da ich Notizheftchen ganz ganz oft zuhause vergesse, muss ich alles ins Handy schreiben. Bei dem ist die Mitnehmquote echt am besten!

Wie viele deiner BloggerInnen-Bekanntschaften kennst du auch im echten Leben?

Ich kenne ganz viele von meinem ersten Tummelplatz im Netz, als ich die Sache mit dem Abnehmen noch richtig ernst nahm. Bei ganz vielen Treffen habe ich sehr viele liebe Menschen getroffen und mit den meisten stehe ich regelmäßig in Verbindung, entweder durchs gegenseitig Anteil nehmen über diverse Medien und hin und wieder trifft man sich auch Life und in Farbe!

Bist du gut im Kopfrechnen?

Nö. Auch Bankkauffrauen schätzen die Vorzüge eines Taschenrechners!

Was ist der klügste Satz, den du je gehört hast, und von wem?

„No sports“ von Churchill fand ich sehr kernig. Vor allem, weil es die Antwort darauf war, wie man so alt wird. Vielleicht doch eher ein lustiger Satz?! Klüger ist sicherlich: Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden. Zum Thema „von wem“ streiten sich die Geister, mehr Infos zum Urheberrecht gibt es hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Gelassenheitsgebet

Und weil’s zur Jahreszeit passt: Trick or treat? 😛

Treat. Streiche spielen finde ich persönlich unangenehm – sowohl passiv als auch aktiv.

Liebsteraward

Soooooooo. Nun kommen meine Fragen:

  1. Wie beschreiben Dich Deine Freunde?
  2. Was befindet sich rund um Dich rum in diesem Augenblick?
  3. Katze oder Hund?
  4. Wohin möchtest du unbedingt noch reisen?
  5. Bist Du im Leben da angekommen, wo Du immer sein woltest?
  6. Hast Du einen Lieblingsfilm?
  7. Was ist das erste, woran Du Dich in Deinem Leben erinnern kannst?
  8. Vollmilch oder Zartbitter?
  9. Was ist Deine größte Macke?
  10. Wie kamst Du darauf zu bloggen?

And the Nominees are:

Sandy- Du wolltest hier immer mal loslegen. Und jetzt ist Dein Blog gelöscht. So geht das nicht!!!

Gerd – von Dir habe ich lange nichts gehört oder gelesen. Das fehlt mir. Vielleicht brauchst Du nur einen Anschubser!

Care Steen – na, wieder Lust mitzumachen?

Kerstin – Du auch?

Claudia – wie wäre es?

Torenia – magst Du Deine Award-Abneigung mit mir überwinden?

Ronny – der vielseitig Begabte. Nicht auch mal Lust auf was off-topic?

Anni – biste dabei?

Bastelschaf– hast Du auf sowas Lust?

Carola – Falls Du für sowas Zeit findest 🙂

Und Sarah – als Initialzündung für Deinen neuen Blog!

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Untergräbt Handarbeit den Feminismus?

Was so klingt wie ein Witz ist einer nicht ganz so unbekannten Frauenzeitschrift tatsächlich einen Artikel wert!

Das Wollschaf hat der hiesigen Gemeinde folgende Frage gestellt:

Wieder einmal beschwört ein abwertender Artikel über handarbeitende Frauen einen Shitstorm in Netz herauf.

Was denkst Du?
Warum fühlen sich so viele Frauen sofort angegriffen und gehen in den Verteidigungsmodus, sobald jemand abwertend über Handarbeiten schreibt?

Mangelt es der handarbeitenden Frauenwelt vielleicht einfach nur an dem Selbstbewusstsein, über solches Geschreibsel mit einem milden Lächeln hinwegzusehen?

und eigentlich wollte ich wirklich milde lächeln und gut! Meinem gut ausgebildeten Selbstbewusstsein stört grundsätzlich nichts, was andere über mich denken und natürlich müsste mir erst recht egal sein, was eine mir bis dato völlig unbekannte Frau schreibt.

Eigentlich.

Aber ich finde diesen Artikel wirklich so kackendreist, gleich alle Frauen zu verteufeln, die nach Feierabend mehr machen, als mit dem Finger in der Nase zu bohren, dass ich mich quasi gar nicht beruhigen kann. Das ist vermutlich der Kern des großen Ärgers mit dem Beitrag, denn hier bekommt wirklich jede seine persönliche Ohrfeige ab.

Eine Ansammlung von so vielen Plattitüden, Stereotypen und einer Prise Hörensagen habe ich selten erlebt und noch nie in einer – wie ich annahm – seriösen Zeitschrift gefunden. So seriös ein Hausfrauenmagazin eben sein kann. Gut, die „Brigitte“ ist nicht gerade berühmt für ihren hochtrabenden Journalismus, sondern eher für ihre Diät und ihre Laien-Models, aber wie man eine solche Schimptirade, die an gar keiner Stelle ihr „Fachwissen“ belegt, ist mir ein völliges Rätsel!

Eigentlich ist der Artikel eine wild aneinander gedrechselte Häufung von bösartigen Unterstellungen und die Autorin hasserfüllt gegen jede Selbermacherinn. Sehr interessant ist übrigens, dass sie die Gruppe der werkelnden Männer einfach mal komplett unter den Tisch kehrt. Gibt es keine Hobbybäcker in ihrer begrenzten kleinen Welt und keine männlichen Stricker? Ist das nicht eigentlich ziemlich feminismusfeindlich oder passt diese Tatsache nicht in ihr feines Lügenkonstrukt?

Nach wiederholter Lektüre komme ich zu dem Schluss, dass eine gute Feministin dann wohl eine ist, die in der Freizeit ausschließlich Bildung betreibt. Sie kocht nicht, wäscht nicht und macht aus Überzeugung nichts von dem, was ihre Oma früher gemacht hat. Ihre Kleidung ist ausschließlich aus Leder, denn Stoff oder gar Strick erinnert zu sehr an erniedrigende Arbeit unterdrückter Frauen. Die Nägel sind unlackiert und ihr Friseur ist ein Mann. Wobei es natürlich ein Männerhaarschnitt sein muss, denn lange Haare oder gar ein Pferdeschwanz sind sexistisch oder erinnern gar an einen Phallus. Die Haare sind nicht gefärbt, sondern getunt. Kinder hat sie selbstverständich nicht, denn der Akt der Zeugung und dieses ganze Schwangerschaftsding sind ihr zu frauenspezifisch und grenzen viel zu sehr von der Gleichheit der Geschlechter ab. Sie isst ausschließlich das, was gejagt wurde und nie gesammeltes.

So, ich muss mich jetzt um die Stelle der Frauenvertreterin in der Firma bewerben und dann noch Wolle kaufen und so Frauenzeugs machen wie Geld verdienen, um meine Männer zu versorgen.

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Hilfe! Ich werde erwachsen!!!

Also zumindest befürchte ich das…

Jedenfalls mache ich mir etwas Sorgen. Denn Ende letzter Woche störten mich plötzlich solche Sachen wie die bunt durcheinander gewürfelten Geschirrtücher in 1001 Ausführungen und das Sammelsurium der Handtücher im Bad. Von jedem Dorf ein Hund, nüscht passt so richtig zusammen und viele werden bereits fadenscheinig, gehörte doch schon ein Großteil von ihnen bereits zum Haushalt meiner Oma.

Ist es nicht ein Zeichen ewiger Jugend, wenn es einem piepegal ist, womit man sich die Hände trocknet? Hauptsache trocken denkt man doch, wenn man noch unbeschwert den Tag genießen kann und Arbeit und Pflicht irgendwie mehr auf ein Wahlplakat als zum eigenen Leben passen.

Werde ich jetzt alt, bekomme schlagartig Falten und zähle zu den Spießern, wenn mich plötzlich Handtuchdesign interessiert?

*seufz*

Najaaaa… am Sonntag hatte unser hiesiges Outletcenter geöffnet und da ich wusste, dass da auch feinste Frottierware feilgeboten wird… MUSSTE ich da hin. Lieblingskerl war zwar eher mittel begeistert, hatte ich doch erst unlängst den Mammutteil seiner Handtücher für absolut untragbar eingestuft und aussortiert. Die waren aber so gar nicht die Farbwelt, in der ich mich wohl fühle. Allerdings ist er ein kluger Mann und weiß, dass er nur sorgenfrei mit einer zufriedenen Frau koexistieren kann.

Jedenfalls sind wir rasch fündig geworden und haben uns für Handtücher in Grün und Grau entschieden, die uns beiden ganz prima gefallen. Er ist eher für das Grau und ich eher für das Grün, zusammen allerdings sieht es ganz famos aus. Und dann ging in dem Laden das Kartenbezahldings nicht!!!

Für eine semigeplante Aktion reicht üblicher Weise, das Portemonnaie mit Plastikkarten dabei zu haben. Einen Stapel Handtücher bar bezahlen ging gar nicht. Also musste ich doch tatsächlich Handtücher zurücklegen lassen. Wie unglamourös!

Nun- gestern sind wir also erneut, die Kreditkarte im Anschlag, zum Outlet gefahren und haben unseren Stapel Handtücher gekauft. Ich konnte in der Zwischenzeit noch Überzeugungsarbeit Richtung Badvorleger leisten und so haben wir uns noch etwas Flauschiges für die Füße gekauft.

Die Matten hängen alle per angenähtem Bügel an einer Stange. An der Kasse fragte die Verkäuferin, ob sie den Bügel für uns entfernen dürfe? Ich meinte, klar – es wäre doch recht unpraktisch, wenn der Badvorleger ständig an der Wand hängen müsste. Und Lieblingskerl ergänzte, dass wir nicht so auf Wandteppiche stehen. Wobei man gar nicht auf einen Wandteppich stehen kann. Aber das nur am Rande…

Bei der Gelegenheit haben wir auch endlich eine neue Klobürste samt Drumherum gefunden, die uns beiden zusagte und bezahlbar war. Denn unsere gibt langsam der Geist auf und schöner werden die Dinger ja auch nicht durch längere Benutzung. Dafür sind die hübschen immer ausverschämt teuer und die günstigen zum Gruseln hässlich. Oder unpraktisch, weil die Bürste nicht austauschbar ist.

Und jetzt mache ich mir etwas Sorgen. Ich interessiere mich für Klobüsten und Handtücher. Muss gleich mal checken, ob über Nacht Falten gewachsen sind. Oder graue Haare *kreisch*

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Arbeitsschutz geht uns alle an!

Safety first.

Zu dem Thema gibt es in jeder Sprache einen markigen Spruch. Und es ist ja wirklich wichtig!

Wusstet Ihr, dass es spezielle Vorschriften für Dächer gibt? Was alles zu beachten ist, wenn Dacharbeiten ausgeführt werden? Nein? Hatte ich bis gestern auch nicht!

Gestern allerdings habe ich während einer Personalratssitzung gelernt, dass es für Glasdächer eine Vorschrift gibt, wonach die Dachkante besonders zu kennzeichnen ist. Wenn also ein Bauarbeiter oben auf dem Dach steht (das kann schon einmal alle 5 Jahre vorkommen), darf er sich nicht nur auf seine Augen verlassen, wo das Dach endet und der freie Fall beginnt. Die Dachkante muss kenntlich gemacht werden.

Den genauen Wortlaut des entsprechenden Gesetzestextes bleibe ich Euch jetzt mal schuldig, denn viel wichtiger ist der Film, der im Kopf dabei abläuft. Sofort bildete sich vor meinem geistigen Auge ein Bild von einem Dach mit der Aufschrift „Vorsicht“! Dach endet hier!“. Vielleicht auch noch Aufkleber mit Hinweis auf die Folgen, so wie im Schwimmbad: „Ab hier nur Schwimmer. Tiefe: 15 Meter“.

Da das Firmengebäude von einem großen Glasdach überspannt wird, musste hier unbedingt nachgebessert werden, da die Vorschrift wohl recht neu ist (oder es bisher keinen gekümmert hat). Jedenfalls wurde die Dachkante beklebt – aber wenige Tage später war das Dach wieder leer… offenbar gibt es in der Umgebung vom Firmensitz nun einige Vögel, die die Kennzeichnung zum Nestbau verwendet haben.

*pling* bei mir formte sich gleich folgendes Bild…
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…während eine Kollegin bereits unter den Stuhl rutschte und Lachtränen wegtupfen musste. Ihr drängte sich nämlich der Verdacht auf, die Aufkleber wären mit Vogelfutter bestückt und daher so unwiederstehlich für die Piepmätze. Vielleicht könne man die Körner einfach weglassen…?

Nun wird jedenfalls getestet, welches Material am vogelresistentesten ist und es werden verschiedene Proben angebracht, die die Flatterviecher in Ruhe ausprobieren dürfen. Der Sieger wird dann großflächig angebracht.

Sachliche Diskussionen waren zu dem Zeitpunkt schon nicht mehr möglich, weil nun zwei von uns einem Lachflash erlegen waren.

Arbeitsschutz geht uns eben alle an!

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