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Ich bin dann mal im Urlaub!

…und damit nahezu ausgelastet.
Könnte also sein, dass es hier etwas ruhiger wird – aber ich arbeite in den nächsten 3 (drei!!! Jippiejayjeah!) Wochen daran, für Euch schöne Beiträge anzuhäufen.

Daheim wechsele ich die Tage den Telefonanbieter, erhoffe mir dadurch ein leistungsfähigeres Internet, befürchte aber ein zeitweiligen Komplettausfall der ganzen Technik. Never change a running system! sagt man ja so treffend, da zu meinem System allerdings nur 200 statt der mindestens 6000 Internetkrabbeltierchen durch die Leitung krabbeln, kann es ja nur besser werden.

Das erschwert das Bloggen sicherlich nicht unerheblich.

Und aus dem Urlaub… mal gucken, ob da irgendwo WLAN frei zugänglich rumliegt. Ansonsten habe ich eher mäßig Lust auf Auslandsdatenpaket erwerben und dann wieder die ganzen schönen Bytes für so unüberlegten Quatsch ausgeben wie „ich guck nur schnell den Posteingang an“ oder „die hübsche kleine App lade ich mir mal flugs runter“. Alles schon vorgekommen…

Demnächst auf diesem Kanal:

MCL sanierte Holzterrasse mit sensationellen Fotos!

11 Tage Urlaub auf der masurischen Seenplatte mit phantastischer Bilddokumentation!

Spektakulärer Bericht über 700 Kilometer Landstaße hin und zurück!

Paddeln und stricken – geht das?

Super Rezepte für eine Geburtstagssause.

Wie ich es verkraften werde, den 40 Geburtstg mental gesund zu überstehen (vorraussichtlich) (also ganz vielleicht) (*heul*).

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Farbtupfer im Stau

Irgendein Spaßvogel hat den genervten Autofahrern auf der A100 ein Denkmal gewidmet:

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Schärfer habe ich es leider bei Tempo 60 nicht hinbekommen mit dem Handy…

Aber daran merkt man: ich stehe da nie! Es ist sicherlich die einzige Baustelle auf der Welt, wo man egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit emsige Bauarbeiter in Action erlebt.

Meine Lieblingsbaustelle. Und mit dem Graffitti habe ich genau am neuralgischen Punkt der Absperrungen jetzt auch noch ein Grinsen im Gesicht 🙂

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Blondinen im Baumarkt Zwo

Manches Mal frage ich mich, wer denn hier eigentlich blond ist.

Es ist schon mal schwierig, einen Parkplatz unfallfrei zu ergattern, weil 98% der Führerscheininhaber auf Parkplätzen plötzlich die Straßenverkehrsordnung spontan vergisst. Was’nrechtsvorlinks? Wenn kein Strich auf der Fahrbahn ist, kann ich diese doch in voller Breite nutzen, oder? Und mit einem Lieferwagen voll mit Zeug und ’nem Hänger dran habe ich doch automatisch Vorfahrt, nicht wahr?

Auch dieses Mal wurde ich interessiert beäugt, wie ich Rasenkantensteine und Terrassenplatten auf eines dieser unhandlichen, kaum manövrierfähigen Tieflader-Einkaufswägelchen wuchte. Kunden drängen sich noch dazwischen und gucken, als würde ICH hier jemanden im Weg stehen.

Irgendwie schaffe ich es, das Monstum des Schwerlasteinkaufswagens zur Kasse zu bugsieren. Nehme die erstbeste; alles andere wäre mir zu anstrengend. Vor mir ein ebenso pickepackvollbeladenes Einkaufvehikel Mit Waschbecken und Klo an Bord. Egal, warte ich eben. Ich fahre mit diesem Supertanker keinen Meter mehr als nötig.

Die Dame an der Kasse verdreht die Augen und erklärt, ich möge bitte allen folgenden Kunden mitteilen, sie sollen sich nicht mehr bei ihr anstellen. Klar, ich mache mich doch gerne unbeliebt! Hoffentlich stellt sich keiner an…

Nach 5 Minuten lässt sie sich dazu herab, mir mitzuteilen, es würde länger dauern (ach) und ich soll doch die Kasse nebenan nutzen. Na danke für diese rechtzeitige Information! Selbstverständlich macht es große Freude, das Manövriermonster rückwärts aus der Kassenzone rauszuwenden!

An der nächsten Kasse muss ich das Wägelchen ungelogenene 5 Mal vor- und zurückzerren, weil durch die Kasse Menschen in den Markt strömen. Mit Einkaufswagen. Wozu auch durch den Eingang reinkommen, wo es am Ausgang doch auch geht. Lass die Blondine doch ständig ihren Steineeinkauf wegrollen.

Nun ja- die Brünette an der Kasse hat keine große Lust, die verschiedensten Sorten an Steinen aus einer Liste rauszusuchen und bongt auch die exotischen Steine als quadratisch und grau ab. Soll mir recht sein – kostet nur die Hälfte.

Dann geht es hinter den Kassen um eine scharf Kurve, wo mir Kunden mit leeren Stino-Einkaufswagen (das sind die, die man mit einem Finger lenken kann) entgegenkommen. Wir stehen uns mit den Fronten der Einkaufswagen gegenüber. „Ich glaube, Sie sind deutlich besser manövrierfähig!“ gebe ich zu bedenken. Fehlanzeige. Denken ist nicht Jedermanns Sache. Auch Kunden zu Fuß drängeln sich dazwischen. „Einfach mal Stehen bleiben wäre doch auch eine Option!“ – nö, Mann hat es eilig. Vielleicht geht der Markt gerade jetzt pleite oder sein Einkauf kann nicht erfolgen, wenn er nicht in dieser Sekunde getätigt wid. Who knows?! Ich könnte schreien und wild um mich schlagen, benötige aber alle Kraft, um den Suptertanker zu schieben.

Moah, langsam fallen die letzten freudenspendenden Einkaufmöglichkeiten. Die Weltbevölkerung, insbesondere die in der teutonischen Hauptstadt, vermiest mir langsam aber sicher meine heißgeliebten Baumarktbesuche. Auf danach noch mal schnell beim schwedischen Möbelriesen rein hatte ich anschließend schlichtweg keine Lust mehr. Mir! Keine Lust auf Ikea!!! Untergang des Abendlandes! Womit geklärt wäre, wer denn eigentlich die Onlineshops der ganzen Firmen braucht, in die man doch so schön selbst reinlatschen kann. Ich.

Was noch bleibt ist die Frage an die Einkaufswagenfachkräfte: gibt es einen Namen für die Tiefladermonster, die mit einem Satz starrer Rollen und einem beweglichen Teil ausgestattet sind? Und warum sind die steuerbaren Rollen immer genau an der Seite, die man gerade nicht zum Steuern gebrauchen kann???

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Spülmaschinentabs und Tabman

So, especially für Gerd, den Supertabman, hier mal ein praktisches Anwendungsbeispiel zum Tragen eines Halstuches… Männer haben wohl generell eher Probleme mit der Vorstellungskraft. Naja, wer mir ne Emailbenachrichtigung auf seinen Blog reinbastelt, dem kann hier auch geholfen werden:

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Und heute gab es in der Teeküche noch folgende Tab-Geschichte:

Am Vormittag wollte ich meine benutzten Tassen der professionellen Spülmaschinenreinigung zuführen, als ich bemerkte, dass die Maschine warm war. Nanu, schon gelaufen, obwohl unsere nebenberufliche Spülmaschinenfachkraft in Urkaub weilt. Kurzer Check des Inhaltes: nö, noch dreckig. Also Tassen rein und wenn ich schon mal da bin, kann ich das Ding seinen Job machen lassen. Auch der benachbarte Schrank war warm. Ob das Teil bald seinen Geist aufgibt? Entwickelt der Durchlauferhitzer solche Wärme? Stimmt was nicht mit meinen Wärmerezeptoren??

Als ich gerade den Tab aufreißen wollte, fiel mein Blick ins Innere der Spülmaschine. Da lag ein Tab- allerdings mit Verpackung!!!

Ahhhh, wieder mal ein Beispiel aus der Rubrik „gut gemeint ist nicht gut gemacht!“.

Die Kollegen habe ich dann noch ganz fürsorglich per Mail über die ordnungsgemäße Anwendung von Spülmaschinentabs informiert.

Ein Kollege musste lauthals lachen, als just in diesem Moment unser Abteilungsleiter vorbei kam. Dem musste dann zur Erklärung die Mail vorgelesen werden. Und da behaupte noch einer, ich könne nicht auch der höheren Führungsebene nix Lebensnotwendiges beibringen!

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Was für den Hals

Neues von der Nadel mit kleineren Pleiten, Pech und Pannen:

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Wolle: Lang Yarns Mille Colori Socks & Lace

Anleitung: eigentlich sollte es (und jetzt bekomme ich den Link nicht reingebastelt…. also guckst Du hier: http://www.garnstudio.com/lang/de/visoppskrift.php?d_nr=141&d_id=39&lang=de) werden, aber irgendwie habe ich die Strickschrift nicht so ganz richtig entziffert, außerdem mittendrin entschieden, dass ich den Mustersatz mit den Noppen zu kitschig finde, außerdem wurde das Garn knapp und darüber hinaus habe ich zu fest gestrickt oder die Nadeln waren zu klein, obwohl bei der Maschenprobe noch alles spitze war. Lange Rede – kurzer Sinn: es ist was völlig anderes geworden. Passt trotzdem einmal um den Hals.

Fertiggestellt in guten 3 Wochen

Nadeln: anfangs 3 für rechte Maschen und 3,5 für linke Maschen (die werden irgendwie immer fester…), ab der Hälfte dann komplett 3,5er Rundstricknadel. Leider habe ich dann insgesamt lockerer gestrickt, insofern wird es dann „laciger“.

Sollte irgendjemand fragen, werde ich natüüüürlich behaupten, dass ich das von Anfang an so geplant habe.

Egal – ich bin mit dem Ergebniss zufrieden und insbesondere das Spannen des Strickstückes lief einwandfrei. Da ich das noch nie gemacht habe, gab es etwas Lampenfieber und Bedenken, aber das Kopfzerbrechen war eigentlich überflüssig. Aber zuerst sah das noch so aus:

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Gespannt habe ich es übrigens auf einer Spanplatte. Die war bei mir in Bastelhausen schon mal als Wand verbaut. Aber die Wand mochte ich nicht mehr und so hat sich das ergeben. Also nicht wundern, dass auf dem Foto noch Tapetenreste sichbar sind. Das muss so sein 😉

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Der Holunder blüht

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Aus MCLs kleiner Hexenküche:

Holunderblütengelee und Holunderblütensirup.

So schmeckt der Sommer!

Der Angelausflug diente gleichzeitig zum Lokalisieren der schönsten Holunderbüsche. Und dort hin fuhren wir dann am Sonntag. Dieses Mal mit dem Fahrrad. Insbesondere für die Blüten brauche ich möglichst unbelastetes Material, und am Havelkanal hoffe ich einfach mal auf unverdorbene Natur.

Die Ausbeute habe ich erst mal großzügig auf einer Decke ausgebreitet, damit sich Käfer und Raupen in Ruhe verkrümeln können.

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Für das Gelee wurden die Dolden (ohne die Stängel) in Wasser eingeweicht. Nach ein paar Stunden habe ich die Blüten entfernt und mit 1:1 Gelierzucker laut Packungsangabe aufgekocht. That’s it!

Für den Sirup wird Wasser mit Zucker 1:1 aufgekocht, bis der Zucker aufgelöst ist. Nach dem Abkühlen werden die Dolden baden geschickt. Ziehzeit nach Geschmack. Besonders klar wird der Sirup, wenn man ihn durch einen Kaffeefilter schickt. Ist nur nichts für ungeduldige Sofortgenießer.

Aber dann: Holunderblütenschorle! Hugo! Leeeecker!

Prosit 🙂

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Alles und nix

Irgendwie war das Wochenende mal wieder viel zu kurz, um alles komplett so zu machen, wie Sohnemann und ich uns das vorgestellt haben.

Der Samstag begann viel zu früh, obwohl wir verschlafen hatten. Sohnis Wecker (wieder mal nicht am Wochenende deaktiviert…) klingelte zu seiner üblichen Wochentagszeit, also um 6:40. Leider sollten wir zum Angeln um 7:00 am Kanal sein. Aber meine Güte – den Fischen wird’s ja wohl egal sein, ob wir etwas früher oder später da sind… Also schnell die Angelsachen zusammengerafft, etwas Proviant und das Strickzeug eingepackt und den Plan, mit dem Rad hinzufahren verworfen und ab ins Auto.

Am Ort des Geschehens angekommen erstmal grob orientiert – was geht hier denn ab? Wie läuft das jetzt? Angel rein ins Wasser und gut? Nönönööööö! Es handelte sich um ein Wettangeln vom Kreisangelerverband (aha – DAS bedeutet also das mysteriöse KAV auf dem Veranstaltungskalender… wieder was gelernt!) und die Angelplätze waren schon verlost. Wie jetzt?!? Ich merke, dass ich noch viel Lernen muss. Eine geborene Angelmama bin ich wohl nicht. Sohni guckt schon recht enttäuscht, aber die Veranstalter konnten sich knapp vor Tränenalarm noch dazu durchringen, ihn „außer Konkurrenz“ starten zu lassen. Was auch immer das bedeuten mag.

Ich beziehe in aller Ruhe mein Plätzchen im Schatten, oben auf dem Deich (übrigens: in Havel und Spree ist alles okeee). Da Sohni das erste Mal an einer solchen Veranstaltung teilnimmt, lassen sich die Herren des Vereins öfters blicken und geben Tipps, organisieren Ersatz für das verschollene Lotblei, die nicht vorhandenen Eimer, das vakante Lockfutter… Mama strickt und gibt zu Protokoll, dass sie nur so „Mama-Sachen“ beherrscht, Angeln aber so gar nicht ihr Ressort wäre. Dank Matze vom Verein wird Sohni aber rundum betreut und versorgt. Danke Matze!

Nun sollen wir aber auch noch am Schulfest mitwirken. Ich Sozialdoofie habe mich natürlich auf die Helferliste gesetzt und soll ab 10:00 den Verkaufsstand vom Schulförderverein unterstützen. Außerdem ist Oma zum Schulhof beordert worden, um dem Sohnemann ordentliches Schuhwerk zu liefern (der morgentliche Kaltstart verlief in Gummistiefeln – gut zum Angeln, schlecht für’s Schulfest) und beim Verzehr von Grillwürsten zu helfen. Nur ist das Wettangeln jetzt plötzlich doch erst um 11:00 zu Ende, außerdem zieht sich das wohl noch länger hin, denn es folgt eine Preisverleihung. Was tun?

Sohnemann hat zu diesem Zeitpunkt bereits 7 Barsche und eine Schleie gefangen. Also respektable Chancen auf Platzierung. Erneut Dank an Matze, der das Kümmern übernahm, während ich meinen Helfertermin auf die Spätschicht umbuchte und Oma samt Ersatzschuhen einsammelte. Watt’n Stress! Dabei ist Wochenende!!!

Nun ja – es gab Pokale und Preise für die Teilnehmer. Also für alle bis auf einen… da war doch was… außer Konkurrenz… MIST!

Mein erfolgreicher Nachwuchs hätte den dritten Platz in der Rubrik „Schüler“ belegt, wenn wir pünktlich da gewesen wären! Die Enttäuschung floss ihm dann doch aus den Augenwinkeln und er war total sauer auf sich selbst – den Pokal fand er nämlich wundervoll und von den Preisen hätte er sich was Schönes an Angelzubehör aussuchen können.

Mann, ging mir das da mies… Eigentlich sollte ich doch den Wecker stellen und habe das glattweg vergessen. Mein schlechtes Gewissen konnte ich nur beruhigen, in dem ich den Kauf einer neuen Stippe versprochen habe. Von wegen Glück könne man nicht kaufen… Egal. Kleines Trostpflaster für ihn und für mich so eine Art Lehrgeld. Aber die Enttäuschung blieb noch mindestens eine Stunde ungebrochen bestehen und auch der übrig geblieben Preis, der ihm dann gnädiger Weise überlassen wurde, beinhaltete natürlich nicht das, was er sich ausgesucht hätte. Oder gibt es hier jemanden, der eine Schere braucht, die einen Regenwurm in drei exakt große Segmente schneidet? Nein???

Zum anschließenden Schulfest waren wir nun mittlerweile echt spät dran, aber dort wurde meine Hilfe am Verkaufsstand dankend angenommen. Meine Aufgabe fortan bestand im Brötchen aufschneiden – Kassieren war eigentlich denen vorbehalten, die nicht mit Lebensmitteln zu tun hatten. Aber was tun, wenn das Geld passend hingehalten wird? Natürlich zugreifen! Also hatte ich dann eine reine Hand mit Handschuh und eine für den unreinen Bezahlvorgang. Ab und zu kann ich Multitasking.

Die Mama neben mir – die Frau an der Kasse – hat übrigens ein Mädchen mit einem neuen Fünfer weggeschickt mit den Worten „sehr hübsch Kleines – und jetzt holst Du bitte das echte Geld!“. Hihi… hat sich wohl noch nicht üerall rumgesprochen, dass neues Geld im Umlauf ist. Echtes!

Dort im Schatten unter dem Verkaufzelt ahnte ich schon – trotz lausig kaltem Wetter mit böigem Wind im Schatten prickelte und spannte das Gesicht. Gesichtssonnenbrand. Nochmal Mist.

In der Zwischenzeit baue ich immer mal wieder an meiner Terrasse rum. Zur Zeit steht Streichen der Unterkonstruktion an. Laut Herstellerangaben soll zwischen den einzelnen Aufträgen 24 Stunden Zeit liegen. So ein Kantholz hat 4 Seiten… der geübte Kopfrechner weiß, bis alle Seiten doppelt eingepinselt sind, äh… vergeht echt viel Zeit. Zumal mir das Douglasienöl natüüüürlich nach 3 gestrichenen Seiten ausging. Also gab es Samstag nachmittags noch eine kleine Stippvisite im Baufachmarkt.

Uns erwartet dort folgendes Szenario: ein mit Flatterband abgesperrter Bereich, Marktleiter mit Handy am Ohr, Mitarbeiter mit angespannten Minen, ein riesiger SUV mit Stern (SUV= super überflüssiges Vehikel) und eine Fahrerin, ebenfalls mit Handy am Ohr, dazu noch ein paar Splitter am Boden und ein Laternenpfahl, der eindeutig nicht mehr senkrecht in den Himmel ragt. Hier wurde ganz offentsichtlich die kürzestmögliche Strecke gefahren und das war keine gute Idee. Und das war keine Wegesrandleuchte für den Hausgebrauch, sondern eher Marke Flutlicht im Fußballstadion, umringt von rot-weißem Band…

Insofern war unser Wochenende gar nicht so blöd gelaufen. Hätte schlimmer kommen können!

Aber der Sonntag verlief wesentlich besser. Da gab es Projekte, die wunderbar verliefen. Ich sage nur: der Holunder blüht und morgen gibt es was Feines aus der Küche zum nachlesen.

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