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Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben ZWO

Reisepässe und einen internationalen Führerschein haben wir jetzt schon mal!

Nun also nur noch einen Flug…

Die einschlägigen Suchmaschinen im Internet sind vielfältig bei den Auskünften, die sie ausspucken. Vergleichbar ist da auf dem ersten Blick einmal nichts. Denn die ausgeworfenen Preise beinhalten mal Gepäck, mal keins, man muss selbst schauen, ob einem eine Flugzeit von 31 Stunden gefällt oder eher nicht, ob man 1 oder 2 mal umsteigen möchte. Hin und wieder klickt man seinen Favoriten an und erhält dann einen Hinweis, dass sich leiderleider die Preise inzwischen geändert haben (sobald man draufklickt steigt die Nachfrage und dann geht der Preis hoch…). Ab und zu findet man nur 1 statt 3 Sitzplätze oder stellt fest, dass man in Asien umsteigen muss, obwohl die andere Richtung richtiger wäre. Erklärt dann auch die Flugdauer bzw. den günstigen Preis (was wiederum an der geringen Nachfrage liegt…).

Wir haben Flüge mit einmal Umsteigen, einer Mahlzeit und der grundsätzlich richtigen Flugrichtung gebucht. Sogar Gepäck ist dabei!

Und einen Leihwagen…

Auch hier gilt: checke selbst die Vor- und Nachteile der verschiedenen Optionen. Es zählt alles, was Dir wichtig ist: Zweitfahrer, zusätzliche Versicherungen, Freikilometer und Sonderausstattung wie Navi, OnBoard-Mautsysteme und auch ein anderer Rückgabeort bestimmen den Endpreis. Was eine Firma inclusive anpreist, lässt sich die andere kräftig mit Talern vergolden- und umgekehrt! Mir hat nur eine separate Zettel-und-Stift-Kalkulation des individuellen Endpreises geholfen. Manches Mal ergab die Differenz nur wenige Dollar und so hat bei uns eine weitere Rolle gespielt, dass eine Firma vom Hotel in San Francisco aus zu Fuß zu erreichen ist. So etwas spiegelt keine Suchmaschine wieder!

Und Hotels…

WHOW… darüber kannste ne Doktorarbeit schreiben!

Es gibt ungefähr 3 Millionen Portale, die Bonusprogramme für Wiederholungstäter bieten. Das führt wieder zu umfangreichen Kalkulationen und tagelangen Vergleichen auf Zetteln. Und Hotel -Ketten: Das fand ich wieder zu einschränkend – da hast Du im Zweifel sowohl in Alaska als auch in Feuerland eine identische Optik. Uns reizt viel mehr die Abwechslung! Eine rustikale Holzhütte finde ich in den Bergen schön stimmig und am Meer darf es gerne was Modernes sein. Oder ein Boot vor Anker.

Mich hat hier ein Buchungsportal durch super einfache Handhabung und hübsche Optik (ich bin ja doch nur ein Mädchen…) in der APP überzeugt. So habe ich oft unterwegs im Zug gesessen, WLAN genutzt und mich durch Angebote geklickt. Manches Mal verzauberte mich ein Foto, manches Mal die Lage oder die Bescheibung machte mich schockverliebt.

Also alles reine Geschmackssache!

Hilfreich ist das Studium der Kommentare: da kann man auch gut zwischen den Zeilen lesen. Wenn sich der hipste Trendsetter über die Abgeschiedenheit beschwert, werden wir dort Ruhe finden. Klagt der Spießer über Kinderlärm, kann Sohnemann dort nur positiv auffallen.

Bei uns ist sowohl das kleine und private Bed and Breakfast dabei, das historische Hotel mit 1A-viktorianischer Ausstattung, das einfache Motel und auch ein Resort in den Bergen, das an die Anlage in Dirty-Dancing erinnert („Ich habe eine Wassermelone getragen!“)

Kurzum:
Nimm Dir einige Tage Zeit, um Vergleiche in Bereichen anzustellen, die den Suchportals schnuppe sind – nämlich Deine eigenen.

Die Fotos stammen alle ohne Ausnahme von Booking.com. Das ist trotzdem keine Werbung, nur Teil meines Erfahrungsberichts. Ich verdiene damit keinen Penny.

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Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben

Genauer gesagt kann man schon vor der Reise einiges erleben!

Für eine Reise an die Westküste der USA habe ich zunächst die Basics abgeklopft:

– haben wir noch gültige Reisepässe?

Natürlich nicht! Meine Kollegen lächelten sehr mitleidig, als ich bekannt gab, dass ich Reisepässe beantragen möchte und selbstverständlich keinen Termin habe.

In Berlin läuft das so: online, telefonisch oder persönlich einen Termin vereinbaren. Ich habe gerade mal Spaßens halber nachgeschaut: der nächste freie Termin ist am 24. Juli um 13:12 in Biesdorf (viel weiter weg geht kaum.. ), sollte man da keine Zeit haben, ginge noch der 2. August wobei… neee, beide Termine sind jetzt weg. Man kann erst wieder Mitte August einen Termin klar machen. Also rund 6 Wochen Wartezeit. Hinzu kommt Bearbeitungszeit von 4 Wochen… Hochzeitspärchen sollten besser die Flitterwochen in der Uckermark verbringen und erst zum ersten Hochzeitstag Reisen unternehmen, die einen Pass voraussetzen.

Bei mir auf dem Dorf geht das so: während der Öffnungszeiten ins Rathaus gehen, sich für 2 Minuten hinsetzen (der Sitz wir nicht mal lauwarm!) als Nächster aufgerufen werden und Reisepässe beantragen, Zahlung am Schreibtisch per EC-Karte. Fertig. Amt schickt SMS, wenn Pässe fertig sind – das war sogar noch eine Woche früher als angekündigt.

Meine Kollegen entglitten die Gesichtszüge, als ich am Tag darauf „Erledigt!“ vermelden konnte.

Check!

Nächste Frage: habe ich einen internationalen Führerschein?

Auch das konnte ich mit Gewissheit verneinen. Ich hatte noch die rosa Pappe und musste mir erst mal einen Führerschein im Scheckkartenformat beantragen.

Genau so genial funktionierte die Beantragung dieser Dokumente: Spontan eines Samstages nachgeschaut, ob das KFZ-Amt in Nauen offen hat, hingefahren, etwas irritiert keinen Wartebereich vorgefunden, dafür gleich bis an den Tisch der Sachbearbeiterin vorgerückt, nach 2 Minuten habe ich die beantragten Dokumente bei einer zweiten Sachbearbeiterin per Karte gezahlt und nach 5 Minuten saß meine kleine Familie im Steakhaus gegenüber und hat bestellt. Läuft!

Der internationale Führerschein klingt übrigends wesentlich spektakulärer als es wirklich ist: ein mehrsprachig bedrucktes Stück Papier in retrohafter grauer Ummantelung, die der ehemaligen “ Pappe“ sehr ähnlich sieht. Also ungefähr wie ein Probeausdruck nach der ersten Stunde Word/Office bei der Volkshochschule Oer-Erkenschwick (nein, das ist KEINE Werbung! Nur ein Beispiel zur Veranschauung der Sache! Es könnte auch Buxtehude sein). Keine Ahnung wer sich dafür getraut hat eine Gebühr zu erheben. Eigentlich ne Frechheit. Naja, hab ich jetzt halt auch.

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Reisebegleiter

Der freundliche Paketbote hat schon ein paar Dinge geliefert, die uns auf der Reise beim Tragen helfen werden:

Ich bin verliebt in die drei Gefährten!

Es gibt tatsächlich keine Koffer in diesem Haushalt. Also genauer gesagt: Koffer, die größer sind als Handgepäck. Und noch genauer: es gab sie mal. Diese großen Dinger, die auf den Gepäckbändern dieser Welt gelitten haben und in meinen Armen ihr Leben aushauchten. Na, mal schauen, wie sich die Drei bei einer Behandlung durch die Jungs in der Gepäckabfertigung schlagen. Die sind nicht zimperlich.

Und etwas mehr als Barfuß habe ich mir auch noch gegönnt.

Zugegeben: nicht ganz passend für die Jahreszeit, aber es kann ja nicht immer Herbst bleiben. 

 Gestern wäre ich übrigens fast in meinem Auto erfroren. Die Heizung ging plötzlich nicht mehr. Einfach so, ohne Vorwarnung. Sie pustete zwar sehr bemüht Luft herum, aber die war eiskalt. Eh ich es wahr haben wollte, war ich schon mehr als die Hälfte zum Büro gefahren. Also war umkehren auch keine Option. Nach ein bisschen googlen habe ich abends auf dem dunklen Parkplatz einen halben Liter Mineralwasser in den Kühlwasserbehälter gekippt und *Trommelwirbel* Heizung heizt wieder! Jay! Wenn’s kälter wird, muss ich nur noch dran denken, Frostschutz hinterher zu schütten. Sonst gibt’s das nächstes Problem…

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Willkommen 2018!

Hallo Ihr Lieben,

kann das wirklich wahr sein und das neue Jahr ist schon über eine Woche alt??? Wann ist das denn passiert?

Ich war am 2. Januar total fleißig und habe nach der Arbeit zusammen mit Sohnemann eine Bankkarte für sein Girokonto beantragt. Damit hat dieses blöde Bargeldrübergeschiebe endlich ein Ende! Der Dauerauftrag ist auch schon eingerichtet und so kommt es nicht mehr zu diesen peinlichen Momenten, wo ich Sparschweine schlachten und in Couchritzen suchen musste, um den Nachwuchs 3 Minuten vor dem Verlassen des trauten Heims mit Kohle auszustatten. Jetzt kann er selbst vergessen, noch beim Geldautomaten vorbei zu gehen *hihi*

Und dann haben wir noch ein Großprojekt erledigt: Reisepässe beantragen. Ist ja nicht so einfach, denn dafür braucht man ein biometrisches Passbild. Dafür braucht man einen Fotografen (keinen Automaten! Ich habe da Erfahrung!), die Haare müssen sitzen, ebenso der Lidstrich, man benötigt einen der seltenen „heute-mag-ich-mein-Spiegelbild“-Tage und dann muss man noch bedenken, dass man während der Öffnungszeiten beim Fotoladen sein MUSS! Nicht sollte, dürfte, könnte! Also weder davor noch danach. Sehr schwierig! Und bei Sohnemann kam noch der Wunsch eines kurz davor erfolgten Friseurbesuchs dazu und so dauerte das Procedere der Passbildbeschaffung so rund 8 Monate. In der Zeit habe ich mal ein Kind zur Welt gebracht *lächel*

Warum Reisepässe?

Wie genau wir darauf kamen kann ich gar nicht genau sagen… ich wollte mal eine längere und weitere Reise mit meinen Männern machen. Dem Sohnemann die Welt zeigen. Und nach wildesten Ideen und fernsten Zielen steht nun fest:

Nächstes Jahr geht es für 3 Wochen in den Westen der USA! *TUSCH*

Zwischendurch sollte es mal 3 Wochen mit dem Wohnmobil durch Kalifornien werden, aber die PREISE!!!! 

Es könnte also sein, dass ich euch in näherer Zukunft ein wenig mit Reisevorbereitungen zutexten werde. Das ist nämlich eine echt spannende Angelegenheit!

Was schon steht:

  • Flug
  • Leihwagen
  • Hotels und Motels für 21 Tage

*hibbel*

Morgen liefert uns der nette Postbote 3 niegelnagelneue Koffer. Dann schnappe ich vor Vorfreude garantiert über!

Heute war ich auf Dienstreise in Hannover. Das lief nicht so optimal… denn die Sitzung wurde leider abgesagt. Davon habe ich erst vor Ort erfahren. Mist. Nun, also habe ich einen Kaffee getrunken, den Geldautomaten genutzt und bin wieder zurück zum Hauptbahnhof gefahren. Als hätte ich nichts zu tun und gähnende Leere auf dem Schreibtisch.
Hier noch ein paar kleine Impressionen:

Katzen und Kartons:

die unwiderstehliche Mischung 

Sohnemann kann sich ja pubertätsbedingt  nüscht merken, aber sobald die Werbung mit den Silvester-Feuerwerks-Angeboten  ins Haus flattert, inhaliert er die Informationen und kann diese fehlerfrei wiedergeben, auch wenn man ihm nachts aus dem Schlaf reißt. Er weiß dann genau, wo es was zu welchem Preis gibt und kann sogar die Öffnungszeiten der Discounter auswendig.  Dank Winterferien und einer unerschrockenen Oma hat er 4 Läden besucht und so sah seine Ausbeute aus (bei Oma in die Dusche drapiert):

Es gab schon schlimmere Jahre 😉  

Liebe Grüße und für alle ein schönes, erfülltes, friedliches neues Jahr 2018

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Rückblick auf die letzten 3 Monate

Hallo Ihr Lieben,

ich bin säumig. Ganze 3 Monate sind vergangen seit meinem letzten Beitrag. In der Zwischenzeit habe ich auch nichts gelesen – nur ein Buch im Urlaub. Erst in den letzten 3 Tagen habe ich mal wieder bei meinen Blogs Nachlese betrieben und das auch nur, weil ich per WhattsApp schon darauf aufmerksam gemacht wurde, was mir alles so entgeht! Danke Iris 🙂

Der Berg an Arbeit, der bereits im Juli existierte, ist in der Zwischenzeit noch mehr angewachsen. Im Büro gab es eine Umstellung des Computersystems und nun klappt nüscht mehr wie am Schnürchen. Eine einzige Katastrophe! Jeden Tag möchte ich mich abends in die Ecke setzen und ein bisschen weinen. Es gibt zwar Momente, da ist es schon wieder richtig witzig, was hier alles nicht mehr funktioniert, aber es überwiegen die Phasen, wo man hilflos vor einem Problem steht, was man weder braucht noch möchte, JETZT aber lösen muss und nicht weiter weiß. Nervenzermürbend und unfassbar, angesichts der Tatsache, dass ich nicht bei einem kleinen Gemischtwarenladen, sondern einer Bank arbeite.

Ich mag da schon gar nicht mehr weiter drüber jammern.

Allerdings erscheint es mir dann auch schon wieder zu banal, nun von meiner neuesten Entdeckung auf dem Nagellackmarkt zu berichten. Sei’s drum – ich mach’s trotzdem:

Der Erfinder des Markierstifts hat nun auch Nagellacke im Sortiment und besonders entzückt bin ich vom Design der Flasche. Der Schraubverschluss hat nämlich die unverwechselbare Form aller Stiftkappen dieser Marke, genau wie auch die Sprühlacke, die es mittlerweile bis in das Regal meines Lieblingsbaumarktes geschafft haben. So hübsch kann Corporate Identity sein:

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Im CD-Player:

Freudig kann ich verkünden, dass es überhaupt noch ein Auto mit CD-Player gibt! So sicher konnte man sich nämlich nicht sein, ob es nicht ein „bis das der TÜV euch scheidet“ geworden wäre. Mein Schrauber hat die Ansage erhalten, mit möglichst wenig Einsatz von Zeit und Geld meinem Mutterschiff über die Hauptuntersuchung hinweg zu helfen. Mission erfüllt: Es mussten nur 2 Reifen ersetzt werden, bei denen schon die Karkasse durchlugte und das sogenannte Tankband – dieses verhilft dem Tank zu einem sicheren Dasein an der Stelle, wo er hingehört. Nicht unwichtig. 

Jedenfalls hat mein Auto, Franzose mit 13 Lebensjahren und 220.000 Kilometern auf der Uhr, lebensverlängernde Maßnahmen für weitere 2 Jahre erhalten. Nicht schlecht dafür, dass ich vor fast 4 Jahren damit mal 4 Autos vor mir so zusammen geschoben habe, dass dabei einen Schaden von über zehntausend Euro zusammen kam. Warum bleibt die Kolonne an Autos auch stehen, obwohl die Ampel gerade auf Grün gesprungen ist? Ein Moment mal kurz nach rechts in eine Seitenstraße geguckt und plötzlich hielt einer einfach so an und alle machten eine Vollbremsung, nur bei mir gab es dazu noch so ein dumpfes Geräusch… peinlich, peinlich! Blonde Frau am Steuer, ihr könnt es euch vorstellen..

Nun ja, das Auto lebt und der CD-Player… schweigt. Ich bin immer noch nicht in der Lage, im Auto Musik zu hören. Komischer Weise trifft das nur zu, wenn ich selbst fahre. Als Beifahrer stört es mich nicht sonderlich. Und im Urlaub war es auch kein Problem. Ist so ein Stress-Ding

 

Lieblingsfrisur:

Da ich mir ja eingebildet habe, die Friseurin, bei der ich zuletzt unterm Messer war, hat mir viel zu viel von meiner Haarpracht abgesäbelt, suchte ich im Netz nach Hausmittelchen für ein rasant beschleunigtes Haarwachstum. Daraufhin bildete ich mir ein, roter Zwiebelsaft wäre ein Wundermittel und würde die Matte nur so sprießen lassen. Leider stinke ich immer wie ein Iltis, wenn ich mir den Saft auf den Kopf kippe – nun trage ich abends gerne mal Turban. Haare wachsen hat so oder so, aber nun habe ich auch noch stinkende Handtücher. Irgendwas ist immer.

Sohnemann war letztens auch bei unserem Friseur und erwischte genau die gleiche Friseurin – anschließend beklagte er sich, dass die ihm die Frise viiieeel zu kurz geschnitten hätte. Ha! Doch was dran an meiner Wahrnehmung J

 

Ganz fest vorgenommen:

Jahre lang habe ich es einfach ignoriert, letztes Jahr dann aber doch mal wieder eine Einkommenssteuererklärung abgegeben.  da gab es eine fette Handwerkerrechnung und ich hatte das großartige Gefühl, einen Batzen Geld wieder zu bekommen. War nicht der Fall… bei so viel Schweiß und Tränen hatte ich einfach mehr erwartet. Und nun wollte mein Finanzamt auch dieses Jahr wieder Post von mir. Das kam ja mal wieder einem Staatsakt gleich! Ich brauchte wochenlanges seelisches und moralisches darauf Vorbereiten, eh ich überhaupt in der Lage war, auch nur das Elster-Programm runterzuladen.

 

UND DANN kam folgendes dazwischen:

An dem Wochenende, an dem ich mir ganz fest vorgenommen habe, nichts anderes als Steuerkram zu erledigen, begrüßte uns der Kühlschrank beim Frühstück mit einem komischen Geräusch. So eine Mischung aus Trecker und sterbender Schwan. Irgendein Teil kam über ein lautes Startgeräusch nicht hinweg. Als würde der Kompressor anspringen, aber nicht richtig auf Touren kommen. Und das ist einer ungewohnten Lautstärke. Also haben wir zunächst versucht, die Rückseite von Staub und Spinnweben zu befreien, um dem Gerät einfach mal das Gefühl zu geben, wir kümmern uns um seinen Hilferuf. Anschließendes Betrachten des Kompressors hat auch keine näheren Erkenntnisse ergeben, außer, jau, hier kommt das fiese Geräusch her. Richtig mulmig wurde uns aber erst, als er keinerlei Geräusche mehr von sich gab. Bereits beim Abräumen des Frühstückstischs fiel auf, dass sich der Inhalt der Tiefkühlseite im Übergang zum flüssigen Aggregatzustand befand. Also musste alles, was noch halbwegs kühl und identifizierbar war, in den Ersatztiefkühler umziehen. Zum Glück haben wir sowas! Es wurden allerdings auch abgetupperte Sachen im Froster entdeckt, bei denen man weder wusste, wie lange die da schon drin lagern, noch was zur Hölle das mal gewesen sein könnte. Nun habe ich einen deutlichen Überschuss von Tiefkühldosen und –döschen im Schrank, aber auch mal das dringend überfällige Ausmisten des Frosters erledigt. Immerhin bestand da noch die Hoffnung, dass der defekte Kompressor vielleicht noch in der Lage ist, den Kühlschrank alleine zu betreiben.

Und was soll ich euch sagen? Am nächsten Tag hatten wir das gleiche Spielchen auf der Kühlschrankseite! Zwei Tage lang Noteinsatz in der Küche… auch hier konnten wir unseren Party-Ersatzkühlschrank in Betrieb nehmen, aber ein Teil musste dann doch noch bei meiner Mutter untergebracht werden.

Jaaaa, und dann dachten wir uns, hey, es ist Sonntag – wo kommt man schneller an einen neuen Kühlschrank als übers Internet? Mittlerweile wissen wir: überall!

Nachdem der Lieblingskerl den halben Samstag und noch etliche Stunden am Sonntag nach Side-by-Side/ French-Door-Kühlschränken und anderweitig gearteten Kombinationen aus Kühl- und Gefrierschränken gesucht hat und Testberichte recherchierte, fiel unsere Wahl auf ein Gerät bei einem Elektrohändler in Nordrheinwestfalen, der eine kostenfreie Lieferung innerhalt der nächsten 1-3 Tage versprach. Topp!

Nachdem wir bis Dienstag weder eine Bestätigungsmail noch eine Benachrichtigung über den Liefertermin erhielten, hat Lieblingskerl doch mal sicherheitshalber nachgefragt. Hätte er dies nicht getan, hätten wir vielleicht nie erfahren, dass der von uns bestellte Kühlschrank überhaupt nicht mehr lieferbar ist. Der wäre ja sooo beliebt, dass es Lieferengpässe seitens des Herstellers gäbe. Aber er hätte ein anderes Modell der gleichen Firma da, der wäre ja noch viel besser verarbeitet, da für d
en Europäischen Markt produziert und nicht so wie das gewünschte Modell für den amerikanischen Verbraucher, der wohl nicht so anspruchsvoll ist  (ist das so?). Der hätte zwar kein Getränkegitter und auch keine Snackschublade, aber dieser könnte uns entgegenkommender Weise, trotz wesentlich hochwertigerer Verarbeitung, zum gleichen Preis geliefert werden – bezahlt hatten wir bereits über Paypal. Eigentlich eine Frechheit… aber wir brauchten schnellstmöglich einen Kühlschrank!

Auf Dauer ist es nämlich sehr anstrengend, seine Marmelade zu suchen – steht die vor der Küchentür im Picknickkorb? Ist die vielleicht zusammen mit den Ketchupflaschen und Grillsößchen in der Veranda ausgelagert worden? Oder im externen Keller, der sich mitten im Garten befindet? Oder vielleicht doch bei meiner Mutter im Kühlschrank gelandet? Und wo ist doch gleich die Gemüsebrühe? Mist – Ketchup brauche ich aus! Außerdem nieselt es… wollen wir nicht die Suche abbrechen und Essen gehen?

Übrigens habe ich beim Frühstücken bei unserem nächstgelegenen Bäcker, der ein Frühstücksangebot hat, in meinem Rührei eine Glasscherbe gefunden. Der fehlende Kühlschrank hat mich spätestens dann total angenervt!

Der Kühlschrankdealer sagte und übrigens zu, der ersatzweise lieferbare Kühlschrank würde uns vielleicht am Freitag erreichen – vielleicht aber auch erst am Montag. Wir sollten uns doch mal direkt mit der Spedition kurzschließen. Doch die gingen auch nicht ans Telefon, wenn man es 17 Mal klingeln ließ. Nach 4 Versuchen gaben wir auf.

Montag früh platze mir dann endgültig der Kragen, als es auf telefonische Nachfrage beim Händler erst hieß: ja, die Spedition könne uns nicht erreichen… ob wir mal eine Telefonnummer angeben könnten? Ja klar, wenn die Nummer, die bei der Bestellung ein Pflichtfeld war, nicht ausreicht, dann könne er jetzt auch gerne nochmal beide Handynummern bekommen, die wir nach dem ersten Telefonat noch per Mail hinterher geschickt hatten… oder wir sollten doch gleich mal mit der Spedition telefonieren. Klar – die sind ja so spitzenmäßig erreichbar! Aber – oh Wunder! Es ging jemand ran. Vielleicht nicht gerade die Mitarbeiterin des Monats, denn sie wüsste nichts von unserem Kühlschrank, aber wir dürften gerne nochmal am Ende der Woche nachfragen. AHHHHH!

Dann habe ich den Typen bei dem Elektrofachmarkt in NRW durch die Leitung gezogen. Ob ihm klar wäre, dass wir keinen Fernseher bestellt haben, bei dem man alternativ auch mal ein Buch zur Hand nehmen oder ins Kino gehen könnten um sich anderweitig zu unterhalten, wenn es Lieferprobleme gibt, sondern einen KÜHLSCHRANK, der relativ unersetzbar ist? Jaja, Moment… ich frage mal nach… WARTESCHLEIFE…. Der hat unser Haus bereits letzte Woche Dienstag verlassen… Moment…. WARTESCHLEIFE… die Spedition hat uns leider nicht angetroffen, als sie das Gerät bei uns abliefern wollten WIEBITTE??? OHNE VORHERIGE TERMINVEREINBARUNG??? Guter Mann – wir müssen arbeiten gehen, um uns ihre Kühlschränke überhaupt leisten zu können, da kann es schon mal vorkommen, dass wir vormittags nicht da sind, wenn wir nicht wissen, dass eine Lieferung kommt. Ob er der Spedition nicht mal etwas Druck machen könnte, JETZT beispielsweise wären wir wunderbar zu Hause anzutreffen… WARTESCHLEIFE… Wir melden uns wieder bei Ihnen. Schönen Tag noch.

Dann haben wir uns recht ratlos angesehen und sind in den nächsten Markt für Medien gefahren, um nur mal zu gucken… natürlich stand dort DER Side-by-Side-Kühlschrank, von dem wir immer geträumt haben, sogar in der Wunschfarbe. Sogar deutlich günstiger als Listenpreis, zwar auch mit einem kleinen Kratzer in der Front (stammte wohl von einem Einkaufswagen…tzztzz!), aber einem deutlichen Preisnachlass und obendrauf einer kostenlosen 5-Jahres-Garantie. Nach kurzem hin- und her Überlegen haben wir auf die Uhr geschaut und festgestellt, dass der Händler aus NRW innerhalb der letzten 5 Stunden nicht wie versprochen nochmal angerufen hat und nun echt keine Chance mehr verdient. Mittlerweile waren seit der Bestellung 10 Tage vergangen und so machten wir (nicht sonderlich schweren Herzens…) von unserem Widerrufsrecht gebrauch.

Da es am Dienstag einen Feiertag gab und es schon abends war, wurde der Kühlschrank  am Mittwoch geliefert. Aber das war immerhin kostenlos und wenn man so will am nächsten Werktag. An der Stelle müssen wir uns merken: alles, was größer ist als eine Kaffeemaschine sollten wir nicht mehr online bestellen. Und schon erst recht nichts, was sich preislich im 4-stelligen Bereich bewegt.

Ungefähr 5 Mails später hatten wir dann auch das Geld aus dem ersten Kühlschrankkauf wieder. Zwischendurch sah es so aus, als müsste man Paypal einschalten, aber zum Glück hat es auch so geklappt. War anstrengend genug!

 

Danach dann doch noch erledigt:

Mit Hilfe meiner Freundin, der Finanzbeamtin, konnte ich mit einer leichten Fristverlängerung die Einkommenssteuererklärung mit dem Steuerprogramm fertigen. Wir waren sehr stolz auf uns, weil selbst die Fachfrau gestand, sich selbst noch nicht an Elster rangetraut zu haben. Ohne ihre Hilfe wäre ich aber kläglich gescheitert.

Die Steuererklärung habe ich dann höchstpersönlich bei meinem Finanzamt abgegeben. Sie war mit zwischenzeitlich ans Herz gewachsen. Außerdem hatte ich schon höchstpersönlich große Umschläge gekauft, dann noch Briefmarken besorgen… nee!

Aber ich habe dabei zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: in Nauen lag auch noch mein europäischer und internationaler Führerschein bereit zur Abholung.

Exkurs:

Ich erzähle im Büro von meinen Plänen, meinen Führerschein auf das neueste Format umzurüsten und alle so: oh, krass! Da kannst Du Dich ja darauf einstellen, vor einem halben Jahr keinen Termin beim Meldeamt zu bekommen. Ich so: aber mitnichten! Alle so: dooooch! 6 Monate sind in Berlin total üblich. Ich grinse, denn ich wohne in Brandenburg. Ätsch!

Ich fahre also am darauf folgenden Samstag  (!) nach Nauen, parke direkt (!!) vor dem Bürgerservicebüro (kostenfrei!!!), finde einen verschlossenen Warteraum vor, erschrecke mich kurz, entdecke dann, dass der nur zu ist, weil keiner wartet und betrete die Amtsstube. Dort empfangen mich zwei gut gelaunte Damen, eine kümmert sich um die Formulare, eine lässt schon mal das EC-Kartengerät vorglühen. Nach 2 Minuten gehe ich noch kurz zum Fotoautomaten und weitere 5 Minuten später ist alles erledigt. Beide Führerscheine kann ich nach 10 Tagen abholen. So geht das!

Den Kollegen fällt bei dem Vollzugsbericht die Kinnlade runter. Augenwinkel zucken, Neid blitzt in den Augen. Beim nächsten Mal erzähle ich vielleicht, wie wir Lieblingskerls Auto umgemeldet haben. In Berlin dauern Zulassungen aktuell 5 Wochen. Vielleicht lasse ich es lieber sein.

 

Gefreut:

In den letzten beiden Ferienwochen waren wir verreist. Masuren war unser Ziel, Ostpreußen, Polen. Zwei Wochen relaxen, ausspannen, die Natur genießen und Freunde besuchen.

 

Noch mehr gefreut haben wir uns, als wir in unserem Hotel Gäste ansprachen, die laut Autokennzeichen aus Berlin kamen, und dann erfahren haben, dass sie ein Ferienhaus in Brandenburg haben, genauer gesagt bei uns im Ort, eigentlich in der nächsten Querstaße. Luftline 200 Meter entfernt! Wir haben im Urlaub oft abends beisammen gesessen, unsere Jungs waren zusammen angeln und wir haben uns nach dem Urlaub mit der sympathischen Familie auch schon in Schönwalde getroffen. Die Welt ist ein Dorf!

 

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Dünnes Nervenkostüm

Zur Zeit genieße ich eine freiwillige autofreie Zeit, weil mich das blöde Gefahre im Berufsverkehr total stresste.

Allerdings haben die öffentlichen Verkehrsmittel einen entscheidenden Nachteil: Menschen.

In der S-Bahn kommen mir beim Einsteigen zwei junge Männer in der Tür entgegen, die im gesamten Waggon ihre Duftmarke aus Schweiß, Knoblauch und hochkonzenztriertem Testosteron hinterlassen haben. Sofort fühle ich mich olfaktorisch angegriffen und weiß keine Gegenwehr. Dabei hatten die beiden vermutlich noch nicht mal Sackhaare.

Ein Freak braucht an meinem Zielbahnhof ein lautstark düdelndes Radio um sich rum, so dass ich bereits an der Haltestelle Abstand suche und im Bus mich extra weit entfernt von ihm hinsetze. Nach 10 Stunden im Büro mit Telefondienst ist meine akustische Toleranzschwelle bereits seit Stunden überschritten.
Man müsste eigentlich was sagen, damit der Depp merkt, dass seine Dauerbeschallung nervt. Aber wer weiß, wie so einer reagiert, dem
seine Mitmenschen so offensichtlich schnurz sind.

Hinten im Bus vom Regen in die Traufe: da sitzt ein Typ und redet unentwegt in einer mir fremdartigen Sprache, die alles andere als lieblich und nett klingt. Sehr harte kurze Worte, mit hörbarem Hass vorgetragen. Als ich dann bemerke, das er gar keinen Gespächspartner hat, statt dessen immer lauter spricht und seine Worte unterstreicht, in dem er seine Fäuste immer wieder auf der Rückenlehne vor sich niederfahren lässt, wird mir doch mulmig zumute. Ich schaue mich unter den anderen Fahrgästen um, aber die reagieren nicht im mindesten auf diese Hasspredigt. Bin ich zu verweichlicht für die Berliner Verkehrsbetriebe?

Nächster Bus, nächste Nervensäge. In der gegenüber liegenden Sitzreihe zieht eine junge Frau alle 30 Sekunden deutlich hörbar den Rotz die Nase hoch. Leider habe ich keine Taschentücher dabei. Sonst hätte ich ihr eins rüber geschleudert und sie angeschrien, dass sie sich verdammt nochmal die Nase putzen soll!

Hoffentlich ist Sohnemann schon im Bett, sonst schnauze ich den noch grundlos an. Nach 12 Stunden außer Haus sind auch ohne Stau im Auto die Nerven runter.

Noch 21 Jahre, 10 Monate und 26 Tage bis zur Rente für langjährig Versicherte…

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Unterwegs mit MCL

Dieses Jahr war uns ein Urlaubsziel irgendwie zu wenig, daher haben wir eine Rundreise durch den Süden Schwedens und Norwegens gemacht. Mit dem Wohnmobil und unter Zuhilfenahme diverser Fähren.

Viele meiner Freunde und Kollegen fragten mich: Schweeeeeden??? Wollt ihr denn gar keinen SOMMERurlaub machen? Daher wird es Zeit, mal ein paar Fragen aus meiner Sicht zu beantworten:

  • In Schweden ist es nicht immer kalt. Die Sommer sind vergleichbar mit unserem, nur, dass es nachts nicht so stark abkühlt.
  • Man wird NICHT von Mücken zerfressen. Jedenfalls nicht, wenn der Camper Fliegengitter an jeder erdenklichen Öffnung hat und man abends noch ein paar Viecher, die sich in den Innenraum verirrt haben, zerditscht.
  • Schwedische Gardinen kennt in Schweden kein Mensch. Also wörtlich: dort habe ich nur Gardinen gesehen, wenn ich aus den Fenstern unseres Leihwohnmobil blickte. Dort hingen welche dran. Die Redewendung bezieht sich auf den harten schwedischen Stahl, der so gerne für Gefängnisgitter genutzt wurde.
  • „Alter Schwede!“ in Schweden auszurufen ist irgendwie komisch.
  • Elche gibt es dort nicht wie Sand am Meer.
  • Die schwedische Familie hat 3 Kinder, einen Hund und fährt Volvo.
  • Die norwegische Familie hat 2 Kinder, lässt die Haustiere daheim und fährt Tesla.
  • Das häufigste Haustier in Norwegen ist das Schaf. Es läuft frei auf der Straße umher.
  • Schafe wärmen sich ihren Wollarsch gerne auf dem warmen Asphalt. Und wenn’s zugig ist, beziehen sie auch gerne mal eine Tunneleinfahrt. Von Autos oder Wohnmobilen lassen sich diese friedlichen  Tierchen in keiner Weise aus der Ruhe bringen.
  • Völlig egal, welche Haarfarbe die Eltern haben: die Kinder in Skandinavien sind alle strohblond. Keine Ahnung, wie das mit der gängigen Vererbungslehre in Einklang zu bringen ist, aber so ist es nun mal.
  • In den skandinavischen Ländern wird ab Klasse 1 Englisch unterrichtet. Daher spricht dort jeder besser Englisch als Otto Normalverbraucher in Mitteleuropa.
  • Die Sprachen in Skandinavien sind (ausgenommen vom Finnischen) sehr ähnlich. Eher Dialekte ein und derselben Sprache. Dänisch und Norwegisch beispielsweise sind zu 95% identisch, daher findet man oft nur einen Absatz auf der Packungsangabe für Dänen und Norweger.
  • Ich lese auch Rückseiten von Marmeladengläsern, wenn ich im Urlaub bin.
  • Wenn jemand mal einen Tunnel braucht: fragt einen Norweger. So viele Tunnel wie dort habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht gesehen.
  • Die Bahnstrecke von Oslo nach Bergen ist 516 Kilometer lang und führt durch unfassbare 182 Tunnel!
  • Und was das für gewaltige Tunnel sind! Ein Strantunnel war über 24 Kilometer lang. Und es gab Tunnel, in denen sich mittendrin ein Kreisverkehr befand. Rechts Oslo, links Bergen. Wir waren total geflasht!
  • Bis wir aus einen Tunnel heraus direkt auf eine Brücke gefahren sind, die über den Hardangerfjord führte. Noch mehr geflasht!
  • Und diese Brücker führte direkt wieder hinein in den nächsten Berg. Und auch dort: Kreisverkehr! As flashed as we could be!
  • Überhaupt: ein Superlativ jagte in Norwegen das nächste: längster Straßentunnel, längster Fjord Europas, tiefster Fjord Europas (beides Sognefjord- 204 KM lang und unglaubliche 1308 Meter tief), höchste Passstraße Skandinaviens (Sognefjellsvegen), höchste Hochebene Europas(Hardangervidda), um nur mal das zu nennen, was ich mir so auf die Schnelle merken konnte. Da gibt’s noch viel mehr!
  • Die schlechteste Pizza ever gibt es in Lom, Norwegen.
  • Den besten Burger mit Fleisch gibt es bei Joes Diner in Charlottenberg, Schweden.
  • Den schlechtesten Veggieburger gibt es bei Joes Diner in Charlottenberg, Schweden.
  • Das langsamste Fastfood von Welt bekommt einen extra Beitrag.
  • Von der Skischanze in Lillehammer kann man auch springen, wenn kein Schnee liegt. Ich täte das für kein Geld der Welt!
  • Auch in Wohnmobilen bekommt man dieses typische Grundschwanken wie auf einem Schiff, was auch anhält, wenn man aussteigt.
  • Man kann auch während der Fahrt auf die Bordtoilette gehen. Sitzen ist jedoch oberste Pflicht.
  • Eine in das Chemieklo gefallene Klopapierrolle löst sich innerhalb von 3 Tagen vollständig auf.
  • Unterwegs einen frisch aufgebrühten Kaffee – kein Problem!
  • Wir hatten Satellitenfernsehen an Bord *ooohhhh*. In den Fjorden allerdings keinen Empfang *aaahhhhh*.
  • In Norwegen gibt es Braunkäse aus Molke mit Karamellgeschmack. Kann man gerne essen (wie ich) oder es auch lassen (wie Sohnemann und Lieblingskerl)
  • Die anderen Käsesorten sind fad, nichtssagend und langweilig.
  • Wir haben ein handelsübliches Stück Halloumi zum Grillen für über 6 Euro gekauft.
  • So große Pakete runden Knäckebrotes wie in Schweden habe ich noch nie gesehen.
  • Entgegen der landläufigen Meinung habe ich weder in Schweden noch in Norwegen etwas vom gesteigertem Alkoholkonsum der einheimischen Bevölkerung mitbekommen.
  • Für das Bezahlen mit der Kreditkarte in Norwegen wurde mir jedes Mal ein extra Auslandsentgelt in Rechnung gestellt. In Schweden nicht.
  • Oft habe wir an Tankstellen getankt, die aus einer einzelnen Zapfsäule bestanden. Gezahlt wurde vorab am Automaten mit der Kreditkarte. Ganz ohne Personal.
  • Es gibt Fähren, bei denen man durch eine Klappe mit dem Auto ins Untergeschoss fahren kann.
  • In manchen Tunneln muss man bei Gegenverkehr beide Außenspiegel anklappen, um unbeschadet durchzufahren.
  • Einmal passte es nur, weil der Gegenverkehr rückwärts in die letzte Parkbucht auswich.
  • Mal schauen, wann uns die Rechnung für all die Mautstraßen und-Tunnel in Norwegen erreicht!

Jetzt aber genug Fakten. Ab jetzt: Fotos!