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Da bin ich wieder

Na, habt ihr mich vermisst?

Seit Mitte Januar gehöre ich zu den Schnupfenopfern, bei denen sich der Infekt hartnäckig festgesetzt hat und gar nicht wieder gehen will. Die fiesen Einzelheiten erspare ich euch mal – aber ich habe alles versucht. Homöopathie, Schüssler-Salze, Inhalieren mit Kamille, Thymian oder auch mal einen Tropfen China-Öl (bäääähhhh!), selbst die Nasendusche habe ich rausgeholt und natürlich noch schulmedizinische Präparate eingesetzt. Echte Wunder sind ausgeblieben.

Und immer, wenn es mir etwas besser ging, schwächelte der Lieblingskerl. Oder umgekehrt. Aktuell rafft es den Sohnemann dahin… das laute Husten heute im Unterricht ließ seine Lehrer die Empfehlung aussprechen, er möge doch bitte zu Hause bleiben. Das kriegen wir hin.

Ja, Kerstin; wir nehmen alle 3x täglich Ferrum Phosphoricum. Danke für den Tipp!

Leider war ich total schlapp und konnte nur mit Müh und Not die nötigsten Dinge verrichten. Staubsaugen beispielsweise ist so sauanstrengend, wenn man angeschlagen ist, dass ich unsere Fliesen im Erdgeschoss lieber mal kurz durchgefegt habe. Und bei meiner Ärztin habe ich mich tatsächlich im Schlafanzug ins Wartezimmer gesetzt. Der sieht aber auf dem ersten Blick gar nicht wie einer aus… wäre mir aber ansonsten auch schnuppe gewesen. Blogs lesen oder selbst tippen kam mir vergleichsweise so anstrengend vor wie die Erstbesteigung des Mount Everest. Ich wäre auch einfach ein schlechter Bergsteiger geworden, befürchte ich.

Erfreulicher Weise hat sich die liebe Antetanni an mich erinnert und mich bei der Aktion kleine Nettigkeiten bedacht – und mich damit final aus der Bloglethargie herausgerissen. Demnächst folgt hier die Präsentation der schönen Dinge, die sie mir schickte. Das muss die Welt einfach mal sehen.

Bei der Gelegeheit müsste ich auch mal nachschauen, ob „meine“ Teilnehmer der Aktion auch brav ihre entsprechenden Beiträge gepostet haben, wie es die Spielregeln verlangen. Also… wisst Bescheid!

Ebenfalls bei Antetanni entdeckt und für total spannend gehalten:

Die eigene da-war-ich-schon-mal Weltkarte!


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Noch ganz schön viel Grau… Südostasien, Australien, Südamerika und bis auf einen kleinen Zipfel auch fast ganz Afrika fehlen. So geht das ja nicht!

Wobei das natürlich auch täuscht… einmal kurz in Moskau gewesen und BÄMMMM! ist ganz Rußland rot. San Marino und Monaco hingegen sieht man nur mit der Lupe. Bei gutem Licht. Und 200% Vergrößerung. Und ich habe nichts gefunden, womit man Sardinien und Korsika anknipsen könnte. Aber das sind nur leichte Abzüge in der B-Note – die Idee ist großartig.

Großartig ist auch die Idee, dass es demnächst in unserem kleinen Dorf (habe ich auf der Karte mal grün markiert – HAHAHAAAA!) einen Garagenflohmarkt für Jedermann geben soll. Ein Teil des Ortes (in diesem Fall die „Baumalleen“ – da zählen wir dazu!) wird als Location ausgelobt, der geneigte Händler hängt sich einen Flyer aus dem Gemeindeblättchen an den Zaun, um seine Teilnahme zu signalisieren und bietet Flohmarksachen auf dem eigenen Grundstück an. JAAAA! Darauf habe ich doch nur gewartet. Eine ganze Wagenladung Flohmarktmaterial hat sich bereits angesammelt, allerdings fehlte mir die Lust, mich früh morgens ab halb fünf mit Mitbewerbern bei 7 Grad und Nieselregen um die besten Plätze zu rangeln und mich bei „Pfennigartikeln“ für 1 Euro auf 20 Cent runterhandeln zu lassen. Ein bisschen Stolz konnte ich mir bewahren und mein Ausschlafen am Wochenende ist mir heilig. Jetzt also Garagenflohmarkt, im April, ab 11 Uhr Vormittags. Geil. Seit dem gehe ich durchs Haus, schnapp mir hier mal ein Steh-rum-chen, greife dort mal ein Staub-ein-chen und befülle einen weiteren Flohmarktkorb.

Außerdem habe ich (noch im Januar, vor dem großen Schniefen) im Büro eine kostenlose Büchertauschecke eingerichtet. Aktuell kämme ich die Bücherregale durch und probiere zuerst die gängigen Verkaufsportale im Internet durch. Was davon übrig bleibt wandert zum Flohmarkt. Die letzten Restanten sind dann ein Fall für die Bücherecke und was da irgendwann Staub ansetzt, wandert halt in die Papiertonne.

Bis vor kurzem fand ich übrigens, Bücher dürfe man niemals wegwerfen. Frevel! Und mein großes Bücherregal wurde zu einem Bermuda-Dreieck für Bedrucktes. Einmal was reingestellt, verschwanden Bücher darin für die Ewigkeit. Denn eigentlich lese ich Bücher höchst selten mehrere Male. Es gibt ja soooo viele! Also warum doppelt lesen, wenn man soviel Neues entdecken kann?

Auch Kochbücher fand ich immer großartig und besitze mehrere laufende Meter. Und guck dann doch lieber bei Chefkoch…. *stirnpatsch* Naja… die hochglanzbedruckten Bildbände, bei denen die Seiten nicht bereits durch Blättern spuckeverklebt sind *zwinker*, dürfen ja gerne im Regal bleiben… aber warum hebt man den Rest auf? Einige schmuck- und bildlose Exemplare habe ich schon ohne Umwege in die Büchertauschecke verklappt. Allerdings kommen die bei den Kollegen auch nicht gerade bombenmäßig an.

Der neu gewonnen Platz erlaubte den zuvor in zweiter Reihe geparkten Exemplaren jetzt das Aufrücken auf die besseren Plätze. Langsam erkennt man zumindest etwas Struktur im Regal. Gefällt mir ganz gut. Ist aber weiterhin verbesserungsfähig.

Wie hält ihr es mit den nachwachsenden Bücherregalen?

Liebe Grüße und demnächst mehr hier von mir

Eure Martina Carmen Luise

 

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