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Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben III

Noch ein Nachtrag zu der Rubrik „was man für eine Reise in die USA vorbereiten muss!“ – ich hatte mich nur nicht früher getraut, allzu offenherzig darüber zu berichten, bevor mir ein Beamter der Einwanderungsbehörde den Zutritt ins gelobte Land gewährt – oder mich am schmucklosen Kontrollposten abweist (sicher ist sicher). Wer weiß, ob der wortkarge Mann mit der Waffe im Holster nicht auch noch schnell das Internet durchforstet, nachdem er unsere Fingerabdrücke geprüft hat? „No, i just read your blog… go home!“

Natürlich braucht man eine Genehmigung! Ein Visum ist für Bürger Deutschlands nicht nötig, man kann online seine Einreisegenehmigung beantragen. Voraussetzung für die Teilnahme am sogenannten Visa Waiver Program ist, neben Wohlwollenden für die USA (echt jetzt), dass man sich nicht länger als 90 Tage in den USA aufhalten möchte und Bürger eines Landes ist, welches für gut genug befunden wurde. Habe eben nochmal nachgeschaut: Polen ist beispielsweise nicht dabei, Estland, Lettland und Litauen hingegen schon. Ukraine nicht. Es wird dafür Gründe geben, die mir gerade entfallen sind. Man braucht darüber hinaus gültige Reisepässe, Flugtickets (inklusive Rückflug), eine erste Unterkunft, eine gültige E-Mail Adresse, eine Kreditkarte zum Bezahlen (14 Dollar pro Nase) und ein gewisses Gefühl für Fangfragen. Meine Mutter beispielsweise wäre schon bei der E-Mail-Adresse raus.

Erfüllt man jedoch die Grundvoraussetzungen, darf man das elektronische Antragsformular ausfüllen, anschließend die Gebühr online berappen und erhält sein ESTA (das ist die elektronische Einreisegenehmigung) auf Abruf – damit ist verbrieft, dass der Reisende keine potentielle Gefahr für die USA ist.

Das Netz ist übrigens voll von freundlichen Menschen, die einem gegen eine geringe Gebühr beim Ausfüllen des Formulars behilflich sind. Also immer schön darauf achten, dass es die offizielle Seite der U.S Customs und Border Protection ist! Ich verlinke jetzt mal nicht… aber es hat .gov am Ende und sieht höchstoffiziell aus.

Immerhin hat man bei einer etwaigen Ablehnung noch die Möglichkeit, sich über eine Botschaft oder ein Konsulat ein Visum zu holen. Ein paar Tage Zeit sollte man daher für Plan B noch in Petto haben und nicht alles auf dem letzten Pfiff erledigen.

Man sieht schon: es besteht ein gewisses Restrisiko… also ich habe das jedenfalls so empfunden. Denn die Flugtickets hatte ich sofort bezahlt, ohne Stornomöglichkeit, obwohl ich noch kein generelles OK für die Einreise hatte. Aber ohne Tickets kein Antrag… die Katze beißt sich hier in den Schwanz. Auch das erste Hotel muss schon feststehen, oder falls man Freunde besucht und dort nächtigt, dann muss man deren Name angeben. Da hätte ich schon wieder Bedenken gehabt, ob diese auch wirklich in einem offiziellen Formular genannt werden möchten… nun, bei uns war es eine Hoteladresse, da gehe ich mal davon aus, dass die so etwas gewohnt sind.

Das Ausfüllen des Antrages ist schon recht speziell und die Fragen teilweise sehr persönlicher Natur: Was ist ihr Beruf? Wer ist Ihr Arbeitgeber? Wie heißen ihre Eltern? Haben Sie eine ein körperliches oder geistiges Gebrechen? Wie schaut‘s aus mit der kriminalistischen Vergangenheit und etwaigen Terrorakten und Spionagetätigkeiten? Vielleicht mal Völkermord begangen? „Geht se jar nüscht an“ fällt leider als Antwort aus!

Wenn mal als Familie reist, kann sich einer quasi als Bevollmächtigter der ganzen Reisegruppe küren und die Anträge für alle weiteren Familienmitglieder ausfüllen. Insgesamt saß ich fast eine Stunde an den Anträgen, hin- und her blätternd zwischen den Reisepässen und den Reiseunterlagen und insgeheim schon den nächsten Urlaub in der trauten Heimat planend… ich war noch nie im Altmühltal. Oder im Sauerland. Soll ja auch ganz schön sein.

Dann muss man noch ein Weilchen warten, bis man durchleuchtet und die Gebühr vereinnahmt wurde und kann dann auf der Seite den Status des Antrags prüfen. Bei uns hat es ungefähr eine Stunde gedauert (in der ich alle 5 Minuten nachschaute und leichte Anflüge von Panik hatte), bis die Genehmigung erteilt war. Das ESTA sollte man unbedingt ausdrucken und mitnehmen. Die Frau am Check-In am Flughafen wollte es jedenfalls sehen – Fluggesellschaften haben offenbar ein gesteigertes Interesse daran, dass ihre Gäste auch schön da bleiben, wo man sie hingeflogen hat und nicht wieder Retour müssen.

Noch keinen Schritt getan und an der Stelle war schon ein Haufen Geld ausgegeben…

Wenn einer eine Reise tut… na, Ihr wisst schon!

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Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben ZWO

Reisepässe und einen internationalen Führerschein haben wir jetzt schon mal!

Nun also nur noch einen Flug…

Die einschlägigen Suchmaschinen im Internet sind vielfältig bei den Auskünften, die sie ausspucken. Vergleichbar ist da auf dem ersten Blick einmal nichts. Denn die ausgeworfenen Preise beinhalten mal Gepäck, mal keins, man muss selbst schauen, ob einem eine Flugzeit von 31 Stunden gefällt oder eher nicht, ob man 1 oder 2 mal umsteigen möchte. Hin und wieder klickt man seinen Favoriten an und erhält dann einen Hinweis, dass sich leiderleider die Preise inzwischen geändert haben (sobald man draufklickt steigt die Nachfrage und dann geht der Preis hoch…). Ab und zu findet man nur 1 statt 3 Sitzplätze oder stellt fest, dass man in Asien umsteigen muss, obwohl die andere Richtung richtiger wäre. Erklärt dann auch die Flugdauer bzw. den günstigen Preis (was wiederum an der geringen Nachfrage liegt…).

Wir haben Flüge mit einmal Umsteigen, einer Mahlzeit und der grundsätzlich richtigen Flugrichtung gebucht. Sogar Gepäck ist dabei!

Und einen Leihwagen…

Auch hier gilt: checke selbst die Vor- und Nachteile der verschiedenen Optionen. Es zählt alles, was Dir wichtig ist: Zweitfahrer, zusätzliche Versicherungen, Freikilometer und Sonderausstattung wie Navi, OnBoard-Mautsysteme und auch ein anderer Rückgabeort bestimmen den Endpreis. Was eine Firma inclusive anpreist, lässt sich die andere kräftig mit Talern vergolden- und umgekehrt! Mir hat nur eine separate Zettel-und-Stift-Kalkulation des individuellen Endpreises geholfen. Manches Mal ergab die Differenz nur wenige Dollar und so hat bei uns eine weitere Rolle gespielt, dass eine Firma vom Hotel in San Francisco aus zu Fuß zu erreichen ist. So etwas spiegelt keine Suchmaschine wieder!

Und Hotels…

WHOW… darüber kannste ne Doktorarbeit schreiben!

Es gibt ungefähr 3 Millionen Portale, die Bonusprogramme für Wiederholungstäter bieten. Das führt wieder zu umfangreichen Kalkulationen und tagelangen Vergleichen auf Zetteln. Und Hotel -Ketten: Das fand ich wieder zu einschränkend – da hast Du im Zweifel sowohl in Alaska als auch in Feuerland eine identische Optik. Uns reizt viel mehr die Abwechslung! Eine rustikale Holzhütte finde ich in den Bergen schön stimmig und am Meer darf es gerne was Modernes sein. Oder ein Boot vor Anker.

Mich hat hier ein Buchungsportal durch super einfache Handhabung und hübsche Optik (ich bin ja doch nur ein Mädchen…) in der APP überzeugt. So habe ich oft unterwegs im Zug gesessen, WLAN genutzt und mich durch Angebote geklickt. Manches Mal verzauberte mich ein Foto, manches Mal die Lage oder die Bescheibung machte mich schockverliebt.

Also alles reine Geschmackssache!

Hilfreich ist das Studium der Kommentare: da kann man auch gut zwischen den Zeilen lesen. Wenn sich der hipste Trendsetter über die Abgeschiedenheit beschwert, werden wir dort Ruhe finden. Klagt der Spießer über Kinderlärm, kann Sohnemann dort nur positiv auffallen.

Bei uns ist sowohl das kleine und private Bed and Breakfast dabei, das historische Hotel mit 1A-viktorianischer Ausstattung, das einfache Motel und auch ein Resort in den Bergen, das an die Anlage in Dirty-Dancing erinnert („Ich habe eine Wassermelone getragen!“)

Kurzum:
Nimm Dir einige Tage Zeit, um Vergleiche in Bereichen anzustellen, die den Suchportals schnuppe sind – nämlich Deine eigenen.

Die Fotos stammen alle ohne Ausnahme von Booking.com. Das ist trotzdem keine Werbung, nur Teil meines Erfahrungsberichts. Ich verdiene damit keinen Penny.

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Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben

Genauer gesagt kann man schon vor der Reise einiges erleben!

Für eine Reise an die Westküste der USA habe ich zunächst die Basics abgeklopft:

– haben wir noch gültige Reisepässe?

Natürlich nicht! Meine Kollegen lächelten sehr mitleidig, als ich bekannt gab, dass ich Reisepässe beantragen möchte und selbstverständlich keinen Termin habe.

In Berlin läuft das so: online, telefonisch oder persönlich einen Termin vereinbaren. Ich habe gerade mal Spaßens halber nachgeschaut: der nächste freie Termin ist am 24. Juli um 13:12 in Biesdorf (viel weiter weg geht kaum.. ), sollte man da keine Zeit haben, ginge noch der 2. August wobei… neee, beide Termine sind jetzt weg. Man kann erst wieder Mitte August einen Termin klar machen. Also rund 6 Wochen Wartezeit. Hinzu kommt Bearbeitungszeit von 4 Wochen… Hochzeitspärchen sollten besser die Flitterwochen in der Uckermark verbringen und erst zum ersten Hochzeitstag Reisen unternehmen, die einen Pass voraussetzen.

Bei mir auf dem Dorf geht das so: während der Öffnungszeiten ins Rathaus gehen, sich für 2 Minuten hinsetzen (der Sitz wir nicht mal lauwarm!) als Nächster aufgerufen werden und Reisepässe beantragen, Zahlung am Schreibtisch per EC-Karte. Fertig. Amt schickt SMS, wenn Pässe fertig sind – das war sogar noch eine Woche früher als angekündigt.

Meine Kollegen entglitten die Gesichtszüge, als ich am Tag darauf „Erledigt!“ vermelden konnte.

Check!

Nächste Frage: habe ich einen internationalen Führerschein?

Auch das konnte ich mit Gewissheit verneinen. Ich hatte noch die rosa Pappe und musste mir erst mal einen Führerschein im Scheckkartenformat beantragen.

Genau so genial funktionierte die Beantragung dieser Dokumente: Spontan eines Samstages nachgeschaut, ob das KFZ-Amt in Nauen offen hat, hingefahren, etwas irritiert keinen Wartebereich vorgefunden, dafür gleich bis an den Tisch der Sachbearbeiterin vorgerückt, nach 2 Minuten habe ich die beantragten Dokumente bei einer zweiten Sachbearbeiterin per Karte gezahlt und nach 5 Minuten saß meine kleine Familie im Steakhaus gegenüber und hat bestellt. Läuft!

Der internationale Führerschein klingt übrigends wesentlich spektakulärer als es wirklich ist: ein mehrsprachig bedrucktes Stück Papier in retrohafter grauer Ummantelung, die der ehemaligen “ Pappe“ sehr ähnlich sieht. Also ungefähr wie ein Probeausdruck nach der ersten Stunde Word/Office bei der Volkshochschule Oer-Erkenschwick (nein, das ist KEINE Werbung! Nur ein Beispiel zur Veranschauung der Sache! Es könnte auch Buxtehude sein). Keine Ahnung wer sich dafür getraut hat eine Gebühr zu erheben. Eigentlich ne Frechheit. Naja, hab ich jetzt halt auch.

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Teste Deine Alltagstauglichkeit im Straßenverkehr mit nur 4 Fragen

ACHTUNG! Nachfolgender Text könnte Ironie enthalten, stellenweise Zynismus, und frei von Sarkasmus ist er auch nicht!

Vor 120 Jahren wurde der Führerschein in Deutschland eingeführt, anfangs fuhr nur die Elite ein Auto. 1907 gab es rund 10000 PKWs , im Jahr 1924 waren es bereits über 130000 Fahrzeuge auf deutschen Kopfsteinpflastern. Das Risiko, im Straßenverkehr tödlich zu verunglücken, lag 62 Mal höher als heute. Die Straßenverkehrs-Ordnung wurde im Jahr 1934 von einer Horde Juristen erschaffen, um die wenigen Verkehrsteilnehmer, die es damals gab, in Unsicherheit zu stürzen. Wohlgemerkt in einem Jahr, in dem die meisten der heutigen Verkehrsteilnehmer noch nicht auf der Welt waren – und in manchen Fällen noch nicht einmal die Urgroßeltern. Seit dem gab es 17 Anpassungen bzw. Novellen dieser Verordnung. Wer blickt denn da noch durch?

Heutzutage wirkt die StVO antiquarisch und verstaubt, kaum einer kann sich noch an den 1. Paragraphen erinnern, in dem die Rechtsverdreher aus einer anderen Zeit von „Vorsicht und Rücksicht“ lamentieren. Der Einfachheit halber sind da draußen über 14 Millionen Menschen ohne Führerschein unterwegs – wo nichts ist, kann nichts eingezogen werden. Pragmatismus in Reinkultur!

Neulich sprach eine Kollegin von mir davon, dass sie „selbstverständlich auch im Straßenverkehr von ihrem Selbstbestimmungsrecht Gebrauch machen möchte“ – und sie hat völlig Recht! Gesetze, Verordnungen und Vorschriften sind nicht mehr zeitgemäß.

Anarchie ist das neue Gesellschaftsfähig.

Findet hier in einem einfachen Test heraus, ob euer Verhalten ganz natürlich und ungetrübt von äußeren Einflüssen funktioniert und ihr einfach nur herrlich normal seid, oder ob eure Instinkte langsam durch Lernen, Erziehung, Briefe des Polizeipräsidenten und belehrende Polizisten vergiftet wurden und nur noch wimmernd am Boden liegen.

FRAGE 1:

In 100 Meter kommt eine Ampel. Wie verhältst Du Dich?

A: Vorsorglich reduziere ich das Tempo, um im Fall der Fälle schon bei Gelb bequem an der Haltelinie zum stehen zu kommen.

B: Es gibt eine gewisse Karenzzeit, bei der die Polizei ein Auge zudrückt. Das sind ungefähr 2 Sekunden, nachdem die Ampel auf Rot umgesprungen ist. Man braucht also nur halten, wenn schon seit 3 Sekunden Rot ist.

C: Eh der Querverkehr grünes Licht bekommt, können bis zu 18 Sekunden ins Land gehen. Solange kann ich meine Fahrt ungehindert fortsetzen.

D: Diese Lichtorgel ist eher eine Empfehlung. Wenn keiner von rechts oder links kommt, kann die Kreuzung auch bei lilakariert überquert werden.

FRAGE 2:

Die Bremsbeleuchtung ist ausgefallen. Was ist zu tun?

A: Sofort anhalten und die Ersatzbirne aus dem Handschuhfach reinschrauben.

B: Bei Gelegenheit mal an der Tanke vorbeifahren und das den netten Menschen hinterm Tresen erledigen lassen. So lange habe ich das wohl nicht bemerkt.

C: Ich hab da nen Kumpel, der ist ein sehr talentierter Hobbyschrauber, bislang hat der alles irgendwie hinbekommen, wenn er mal Zeit hat. Solange klemme ich die Kabel mit auf den Blinker. Sieht lustig aus und ist ein hinteichended Signal an alle hinter mir (Also alle- höhööö)

D: Ich bremse nie.

FRAGE 3:

Du fährst auf einer dreispurigen Straße. An der nächsten Kreuzung musst Du rechts abbiegen. Welche Spur benutzt Du?

A: Ich wechsele möglichst rechtzeitig auf die rechte Spur, sobald der Verkehr das zulässt.

B: Man kann in der Stadt doch seine Spur frei wählen. Das entscheide ich sponti. Wohin soll ich abbiegen?

C: Ich fahre immer links, egal ob es schneit oder die Sonne scheint. Den Spurwechsel mache ich 5 Meter vor der Kreuzung, kurzfristiges reindrängeln klappt immer. Hat ja niemand Bock auf Blechschaden und Stress.

D: Sobald sich auf einer der Spuren eine Lücke bildet, muss ich auf diese Spur wechseln, Lücken ziehen mich magisch an, da kann ich absolut nichts dagegen machen. Wenn ich rechts rüber muss, bleibe ich kurz auf meiner Spur stehen, bis mich jemand rein lässt.

FRAGE 4:

Du musst kurz anhalten, um Geld vom Geldautomaten zu holen. Direkt davor ist absolutes Halteverbot. Wo parkt Du?

A: Ich suche mir einen Parkplatz und laufe zum Automaten.

B: Kurzes Halten ist da doch erlaubt. Also parke ich direkt vor der Tür.

C: Es gibt doch noch den Bürgersteig. Ich parke auf dem Trottoir.

D: Ich suche mir eine Einfahrt. Da kann ich dann auch noch problemlos meinen Wochenendeinkauf erledigen.

HAUPTSÄCHLICH ANTWORT A:

Herrje! Da ist einer aber ganz schön durch die Gesellschaft verbogen worden. Du besitzt keine Punkte in Flensburg, Dein abbezahlter Mittelklassewagen wird jeden Sonntag geputzt – genau wie Deine Fenster und den Beeten im Schrebergarten ist er stets adrett. Zum Lachen gehst Du in den Keller, Deine Mutter ist stets auf dem Laufenden über Dein Wohlergehen und Du stärkst die Weißwäsche. Sicherlich wirst auch Du irgendwann einmal feststellen, dass man damit keinen Blumentopf gewinnt und durch Wohlverhalten auch nicht reich wird. Mensch, werd mal etwas locker und geh für den Anfang hin und wieder bei Rot über die Ampel. Du wirst sofort eine Veränderung an Dir bemerken und auch Deinen Freunden wir nicht entgehen, wie unterhaltsam Du wirklich sein kannst. Probier’s aus!

HAUPTSÄCHLICH ANTWORT B:

Du hast dir gewisse Grundkenntnisse aus der Führerscheinprüfung bis zum heutigen Tag gemerkt, allerdings meistens völlig falsch. So ist es nie böse gemeint, wenn Du Deine alte Rostlaube am linken Fahrbahnrand parkt oder das Handy am Ohr hältst, obwohl Du eine ganz praktische Freisprecheinrichtung nachgerüstet hast. Es ist aber auch schwierig einzuschätzen, ob „in 500 Metern rechts abbiegen“ hier, dort oder da ganz hinten ist. Und wo war nochmal rechts?? Du bist tiefenentspannt, was wiederholte Spurwechsel über 3 Fahrbahnen innerhalb weniger Meter betrifft und die Briefumschläge Deiner Strafzettel haucht Du gerne ein zweites Leben als Einkaufszettel ein. Du schöpfst Dein Potential noch nicht voll aus. Parke ab morgen in zweiter Spur neben freien Parkplätzen und genieße den verwegenen Kick!

HAUPTSÄCHLICH ANTWORT C:

Schon Deinen Eltern war es egal, wann Du als Kleinkind ins Bett kommst und sie haben Dich stets spüren lassen, dass Du von Geburt an etwas ganz besonderes bist. Du bist stolz auf alle Facetten Deiner sprühenden, etwas exotischen Persönlichkeit. Du lebst und fährst schnell und laut, liebst tiefergelegte 5er BMW mit Breitreifen und Auspuffimplantaten ODER weiße Lieferwagen mit vielen Dellen, Kampfspuren und nicht funktionierenden Bremslichtern. Je nach Profession. Die einzigen Regeln sind die, die Dir Dein Glauben auferlegen, sonst gilt auf dem Asphalt: es wird gefahren was geht. Schilder sind urbane Dekorationsmittel und wo Du bist ist vorne. Lass Dir von niemandem sagen, es würden andere Gesetze gelten. Da es fast schon zum guten Ton gehört, ohne optische Anzeige abzubiegen, probiere doch mal aus, wieviel Eindruck Du schinden kannst, wenn Du stets den Blinker für die andere Richtung benutzt und so links blinkst und rechts abbiegst. Fahre in Einbahnstraßen nicht in Richtung dieses lächerlichen Pfeiles. Oder ersetze Blinken durch Bremsen, Bremsen durch Hupen und Hupen durch Lichthupe und große Gesten. Das erhöht Testosteronspiegel, Selbstbewusstsein und sexuelle Anziehungskraft.

HAUPTSÄCHLICH ANTWORT D:

Schon Deine Eltern legten großen Wert auf alles, was das griechische „Anti“ im Wortstamm hatte. Antiautoritäre Erziehung bekamst Du mit antiseptischer Folgemilch eingeimpft verabreicht. Technischer Fortschritt und Minimalismus vereinen sich bei Dir zu einem Superlativ. Dein Plug-in-Hybrid der Oberklasse ist ein echt pfiffiges Leasingangebot, wenn Du nicht gerade Autosharing betreibst. Nicht, weil Du gerne teilst, sondern weil die die besten Parkplätze in den hipsten Viertel reserviert haben. Von Natur aus brauchst Du keine Regeln, weil Du sowieso alles weißt, meistens sogar besser. DU hast die höchste Zen-Stufe des Umgangs mit Verkehrsregeln erreicht und Dir steht mit dieser intuitiven Begabung eine höchst aussichtsreiche Karriere als Fahrradkurier bevor. Wahnsinn!

Na, habt Ihr Euch irgendwo wiedergefunden? Oder den Spacko darin erkannt, dieses *******, der sich gerne mal *******, und zwar ******!!!!!

Hatte ich erwähnt, dass ich zu übertriebenen Verallgemeinerungen neige?

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Nützliches für das Badezimmer

Seit ewigen Zeiten Zur Zeit bauen wir ein Badezimmer in einen ungenutzten Raum ein. Und weil man neben Pflichtarbeiten wie Rohre verlegen und einen Fliesenspiegel anbringen auch mal zur Hebung der Stinmung etwas Kür benötigt, haben wir ein maritimes Accessoire gebastelt. Wir wollten etwas an der Küste kaufen, aber entweder war es zu kitschig oder zu teuer. Am besten gefielen uns schöne Dinge aus Treibholz oder alten Planken und Bohlen, alles garantierte Einzelstücke, aber bei mir hörte da jedes Mal der Spaß auf, wenn ich aufs handgeschöpfte, handbeletterte Preisschild blickte.

Aber die Idee war geboren!

Glücklicher Weise fand sich die Basis der Bastelarbeit in den Untiefen des heimischen Gartenschuppens:

Ist er nicht schön? Und schon malerisch abgenutzt! Geht aber noch besser:

Instant-Used-Look. Heiß!

Dann muss der verkokelte Teil abgeschrubbelt werden. Geduldige nehmen die gute altr Drahtbürste oder wie ich eine Bohrmaschine mit Bürstenaufsatz. Die Holzstruktur kommt dabei richtig gut raus.

Die Sprenkel sind Regentropfen, ich war zu ungeduldig, um gutes Wetter zum fotografieren abzuwarten.

Hach, mir gefällt das Ergebnis richtig gut. Altes Holz ist einfach wesentlich interessanter, hat Seele und Charisma.

Weiter geht’s in den Baumarkt:

Dann bekommt der Holzpfahl ein paar Schrauben verpasst, die dienen quasi als Armierung, dann wandert der Pfahl in den Übertopf und wird mit Beton ausgegossen. Fotos von den Zwischenschritten gibt’s nicht, da mein Lieblingskerl diesen Teil übernommen hat. Knipsen ist nicht so seins.

Hier der fertige Betonsockel. Soll ja nicht ständig umkippen.

Nun noch Papierrollenhalter, Klobürste und Ablage montieren und mit etwas Seil garnieren.

Fertig ist der maritime Badbutler!

Garantiert ein Einzelstück und preislich ein Lacher. Die Kosten für die angebrachten Utensilien kann man ja gar nicht dazu rechnen; die bräuchte man ja sowieso. Das teuerste war der Übertopf 😀.

Demnächst kann man den Badbutler in seiner natürlichen Umgebung bewundern.

Und falls wir noch richtig durchdrehen, setzen wir oben noch ne Plastikmöve drauf. Maritim und Kitsch mögen sich einfach 😂.

Liebe Grüße aus der DIY-Abteilung

MCL

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Lebenszeichen

Eh sich noch Jemand fragt: ja, was ist denn bei der MCL los? mag ich kurz etwas Licht hier in den dunklen und leicht angestaubten Blog bringen. Muss nur kurz die Spinnweben entfernen *wisch*

Wenn ich nicht krank bin – was ich den halben Februar und 3 Wochen im März tatsächlich war, dann gibt es im Büro so derartig viel zu tun, dass ich meine wöchentliche Arbeitszeit meistens schon Donnerstags vormittags drin habe. Letzte Woche habe ich 6 Überstunden aufgebaut – und war nur an 3 Tagen im Büro! Die Arbeit ist trotzdem zu viel und ich weiß langsam nicht mehr ein noch aus. In meinem Leben habe ich erst eine Bewerbung geschrieben (und ich bin offiziell 39 – und das seit mehreren Jahren), aber ich befürchte, ich muss mich nach einem neuen Job umschauen. In der Nacht von Montag auf Dienstag bin ich ungefähr 5x aufgewacht und habe über Probleme auf dem Schreibtisch gegrübelt. Gestern Nacht habe ich von einer Hand voll Kollegen geträumt. Ich nehme das Büro irgendwie mit ins Bett – und das WILL ICH NICHT!

Einen Teil der Überstunden habe ich mir tatsächlich mal auszahlen lassen, weil ich einfach keinen Plan hatte, wann ich das mal abbummeln kann. Kläglich, was nach Abzug der Steuern davon übrig blieb.

Wenn man dann gegen 20:00 Feierabend macht, läuft es auf der Berliner Stadtautobahn dafür meistens wie geschnitten Brot. Immerhin! Daheim passiert dann aber nicht mehr ganz so viel, mit etwas Pech haben meine Männer nämlich auf mich gewartet und noch nicht gegessen – dann endet mein Tag auch noch am Herd. Ich frage jetzt vorher nach und geh im Zweifel unterwegs noch einkaufen, die beiden können sich schließlich auch mal ne Stulle schmieren.

Ansonsten komme ich zu kaum etwas. Frisör? Ja, da wollte ich schon längst mal hin. Fingernägel lackieren? Lohnt kaum, die brechen mir in letzter Zeit eh nur ab. Nähen? Basten? Bloggen? Fehlanzeige. Und dann kommt noch dazu, dass ich morgens teilweise so übertrieben rumtrödele, dass ich erst um 10:00 im Büro aufschlage. Dann muss man natürlich auch lange dort bleiben, sonst schafft man ja nüscht.

Einmal habe ich es sogar geschafft, dass ich mich überhaupt nicht aufraffen konnte. Ich saß so lange früh rum und hatte Angst, arbeiten zu gehen und habe mich derart reingesteigert, dass ich tatsächlich Fieber bekam. Und es gibt weitere Alarmsignale: Magenschmerzen, Herzschmerzen, Puls, Rücken, Verdauungsbeschwerden. So ein Mist. Mein Job macht krank.

Blöderweise ergeht es dem Lieblingskerl ähnlich. Er vertritt gerade 3 Kollegen, die die Nase voll hatten und gekündigt haben. Nun verteilen sich die Kundschaft über das gesamt Stadtgebiet – d.h. er fährt auch gerne mal 30 Kilometer von A nach B und dann wieder zurück. Teilweise um festzustellen, dass ein Stecker nicht in der Steckdose steckt. Dann funktionieren technische Geräte eher selten und es wird nach dem Techniker verlangt. Wäre ja nicht so schlimm, wenn man fliegen könnte und nie einen Parkplatz bräuchte. Und irgendwie eilt immer alles und muss HEUTE noch behoben werden.

Irgendwie wird das auch immer komischer mit den Leuten. Was mir Lieblingskerl immer für Anekdoten erzählen kann. Und ich immer wieder selbst erlebe.

Kleiner Schwank aus dem Leben einer, die zum Telefondienst gezwungen wird

Kunde – nennen wir ihn der Einfachheit halber Heinz-Uwe: Guten Tag. ich habe Post bekommen.

was ich eigentlich sagen möchte: Glückwunsch! Sie haben also einen Zusteller und einen Briefkasten. Das ist toll.

was ich dann wirklich sage: Gut, worum geht es da?

Heinz-Uwe: Es geht um meinen Bausparvertrag.

was ich eigentlich sagen möchte: Schon irgendwie klar, wenn Sie bei der Bausparkasse anrufen.

was ich dann wirklich sage: Um was genau geht es denn bei ihrem Bausparvertrag?

Heinz-Uwe: Ja, das weiß ich nicht; ich dachte, Sie könnten mir sagen, was in dem Brief steht.

was ich eigentlich sagen möchte: nicht Ihr Ernst! Soll ich Ihnen den Brief vorlesen? Oder wollen Sie anfangen und ich lese den 2. Abschnitt?

was ich dann wirklich sage: Wenn Sie mir ihre Bausparvertragsnummer verraten, dann kann ich nachschauen.

Heinz-Uwe: DIE BAUSPARVERTRAGSNUMMER? Jaaa, die habe ich jetzt gerade nicht zur Hand.

was ich eigentlich sagen möchte: NATÜRLICH! Warum auch! Dann suchen Sie die mal in aller Ruhe raus und rufen dann nochmal an. Dann geht hier ein anderer Spacko ans Telefon, von dem Sie sich Ihre Briefe vorlesen lassen können. Setzten, sechs.

was ich dann wirklich sage: Kein Problem. Ich suche Sie gerne über Ihren Namen raus.

Heinz-Uwe:

a) sagt mir einen Namen, bei dem ich nicht mal ansatzweise eine Ahnung habe, wie ich den schreiben würde

b) hat einen Allerweltsnamen, den er sich mit 85 anderen Bausparern teilt

c) ruf für seine Frau an, weil

c1) er seiner Frau finanzielle Angelegenheiten nicht zutraut (Frau ist im Hintergrund zu hören und quatscht Heinz-Uwe ständig von der Seite an)

c2) sich seine Frau nicht so weit von Herd und Kinder entfernen darf (dann untermalt das gesamte Gespräch Töpfegeklapper und Nachwuchs, der mit Kopfstimme das zweigestrichene C röhrt)

c3) diese noch hohler ist als der Gatte (dann ruft aber meist die Frau zunächst und übergibt das Gespräch an Heinz-Uwe

was ich eigentlich sagen möchte: habe Sie keinen Frisör, den Sie vollschwallen können (Notiz an mich selbst: unbedingt Termin machen!)

was ich dann wirklich sage: Vielen Dank. *tipptipptipp* Na bitte, da ist ja schon auch das Schreiben. Das ist eine Bescheinigung für Ihr Finanzamt, die wir ihnen zugesandt haben.

Heinz-Uwe: Und was soll ich damit?

was ich eigentlich sagen möchte: Was immer Sie möchten. Hinter den Spiegel klemmen, verbrennen, Papierflieger daraus basteln. Werden Sie kreativ!

was ich dann wirklich sage: Die Bescheinigung ist für Ihre Steuererklärung bestimmt. Legen Sie diese ihrer Erklärung für 2017 bei.

Heinz-Uwe: Versteh ich nicht.

was ich eigentlich sagen möchte: Ach was.

was ich dann wirklich sage: Wenden Sie sich mit dieser Bescheinigung am besten an ihren Steuerberater oder das für Sie zuständige Finanzamt.

Heinz-Uwe: Das hat mir bei Vertragsabschluss niemand gesagt!

was ich eigentlich sagen möchte: Lustig, nicht? Da wusste auch niemand, dass wir zwei Hübschen heute miteinander telefonieren und trotzdem tun wir’s. Wahnsinn, was?

was ich dann wirklich sage: Meistens steht die Vertragsbeendigung auch nicht im Fokus eines Abschlussgespräches. Ich war ja leider nicht dabei, daher kann ich Sie für ein klärendes Gespräch nur an den Kollegen vor Ort verweisen, bei dem die Beratung stattfand.

Highlight vom Jahresanfang:

Kundin ruft an und hat Probleme beim Ausfüllen eines Zulagenantrages.

Icke: welcher Abschnitt bereitet Ihnen denn Probleme?

Kundin: na, gleich der erste Teil. ich lese mal vor: Sind Sie verheiratet?

Icke: *pruuust* Diese Frage müssten Sie eigentlich besser beantworten können als ich.

Kundin: muss auch lachen, kann aber Ihre langjährige Beziehung zu ihrem Freund nicht genau einordnen. Sie leben ja schließlich zusammen.

Icke: Solange Sie nicht verheiratet sind, sind Sie es auch nicht.

Kundin kann an diesem Abend beruhigt einschlafen. Jeden Tag eine gute Tat.

Fazit: warum sich selbst Gedanken machen, wenn man von jedem Punkt der Erde den Telefonjoker ziehen kann?

Hatte ich schon erwähnt, dass mir mein Job im Moment total stinkt?

Und graue Haare habe ich nun auch bei mir entdeckt. Aber was noch schlimmer ist: eine Kollegin hat die auch schon erkannt und mich darauf hin angesprochen. Örks.

Das einzige, was wir nebenbei noch schaffen, ist unser Bad Nr. 2 aus dem Boden zu stampfen. Es gibt nämlich noch einen Raum im Haus, in dem sollte schon immer ein zweites Bad eingebaut werden. Dieser Raum war zunächst Rohbau, dann mutierten die 4 Wände vollautomatisch in so eine Art Rumpelkammer, dann wohnte mal meine Mutter darin, danach wurde es zum Gästezimmer und nach und nach wieder zu einem unkontrolliert wuchernden Abstellraum. Aber Lieblingskerl hat mir vor 4 1/2 Jahren versprochen, dass er mir ein Bad einbaut. Schließlich ist er (kein Witz!) gelernter Rohrleger (das war wirklich kein Anmachspruch!). Natürlich gab es weder Steckdosen noch Wasserrohre, nur irgendwo in der Wand ein blind nach oben verlegtes Heizungsrohr und sonst eigentlich nur 4 Wände, Decke, Fußboden. Naturbelassen. Nebenbei und wenn es die Zeit erlaubt werkeln wir da rum.

Ach, und hin und wieder machen wir Urlaub. Manches Mal auch kombiniert mit der Beschaffung von Badmöbeln. Beispielsweise sind wir im Februar an den Chiemsee gefahren, weil es dort unseren Traumwaschtisch mit Unterschränken und Spiegel als Ausstellungsstück gab. Fuffzich Prozent reduziert!

Und letztes Wochenende waren wir an der Nordsee und haben die Augen nach maritimen Dekostücken offen gehalten. Gar nicht so einfach, der Grad zwischen cool und kitschig ist echt schmal. Wir hatten die leise Hoffnung, eine tolle originelle Wanduhr zu finden, weil wir im Netz einfach nicht fündig wurden. Und dann scheitert das daran, dass mir eine Kleinigkeit wie ein knallroter Sekundenzeiger einfach nicht in mein Farbkonzept passt und darüber hinaus zu billig aussieht. Naja, ist ja auch ganz nett, wenn man noch offene Wünsche hat. Man erfüllt sich ja fast postwendend jedes Bedürfnis und mir fehlt hin und wieder die Phase der Vorfreude, wenn man sich nach langer Zeit etwas gönnt.

So relativiert sich mein Gejammere über den Job natürlich auch wieder. Am 15. jeden Monats gibt es dafür Schmerzensgeld.

Dann sitze ich mit meinem Lieblingskerl zusammen im Garten, bestaune, was die Natur jedes Jahr für grüne Wunder vollbringt und wir freuen uns, dass wir größtenteils gesund sind und wir weder auf der Straße sitzen noch hungern müssen. „Jammern auf hohem Niveau“ fällt meistens, aber dann gibt es auch wieder diese Momente, wo man sich sagt, dass der Beruf einen trotzdem nicht krank machen darf. Schließlich gehe ich noch rund 22 Jahre arbeiten, da wäre es doch schön, wenn man etwas Freude und Motivation hätte und sich nicht jeden morgen hinquälen muss.

Heute früh sagte ich zum Lieblingskerl: ja, mach mir mal auch einen Becher Kaffee zum mitnehmen fertig – dann habe ich einen weiteren Grund, ins Büro zu fahren – und sei es nur, um die Blase zu leeren!

Kleiner Ausblick und Gedankenstütze für mich:

– ich möchte Euch unser fertiges Bad zeigen (noch steht die Badewanne allerdings hochkant im Flur…)

– seit gestern arbeite ich an einem maritimen Klorollen/Klobürstenständer, da kann ich mal ein DIY verbloggen

– Ende Juli fliegen wir nach San Francisco und reisen 3 Wochen durch Kalifornien, Arizona, Utah und Nevada

Das war es zunächst.

Seid lieb gegrüßt

MCL