…und plötzlich ist das Jahr zu Ende.

Also noch nicht so ganz, aber fast! Gefühlt ist das Jahr schon ziemlich aufgebraucht.

Meine Lieben, es ist so lange her, dass ich hier etwas geschrieben habe, dass ich mir ganz eingerostet vorkomme.

Es gab aber auch soviel Unbill in den letzten Monaten! Gefühlt war ich immer krank.

Am Jahresanfang hatten wir den Tierarzt zu Besuch – keine Angst, unseren Felltigern geht’s gut, sie wurden lediglich geimpft. Es ist halt wesentlich praktischer, wenn nur ein Tierarzt zu uns kommen muss, statt 3 Katzen zum Arzt zu transportieren. Das scheitert schon daran, dass wir zu wenige Katzenkörbe besitzen. Naja, der Termin ist etwas eskaliert, da unser Grummelkater Kalle lautstark gegen die Behandlung protestierte. Das nahm Mikas, unser kleiner Kater, zum Anlass, sich mit Kampfgebrüll mit ins Getümmel zu stürzen, um seinen Kumpel nach Kräften zu unterstützen. Dabei hat meine rechte Hand etliche Kratzer abbekommen, auch das Nagelbett vom Ringfinger. Die anschließende Nagelbettentzündung hat mich mehrere Wochen beschäftigt.

Dazu kam dann noch so eine Prä-Menopausen-Episode, auf die ich nicht näher eingehen möchte, außer: die Frauenhygiene-Industrie habe ich über 7 Wochen nach Kräften angekurbelt. Ich hatte vor lauter Blutarmut schon Kreislauf. Als ich bereits im Krankenhaus mit dem Arzt meine Operation besprach, versiegte (vermutlich vor lauter Vorfreude) der Strom.

Danach entzündete sich wieder der rechte Ringfinger. Irgendein Fremdkörper hatte sich offenbar durch die vorherige Nagelbettentzündung  im Nagelwall eingenistet. Über Wochen rannte ich zu verschiedenen Ärzten und die erzählten alle das Gleiche: sieht schlimm aus, aber man könne nichts machen, bevor die Entzündung nicht abgeklungen wäre. Also wurden mir verschiedenen Antibiotika verordnet, die allesamt wirkungslos verpufften. Zu guter Letzt ging ich zu einem Handchirurgen und ließ mir „auf gut Glück“ den Finger aufschneiden.  Manches Mal würde es helfen, etwas vom entzündeten Gewebe wegzuschneiden und die Wunde zu „belüften“… Klingt komisch, ist aber so. Die Entzündung ist nun weg, der Fremdkörper ist noch drin. Der bleibt da jetzt auch, ist eh abgekapselt und dürfte nicht weiter stören. Es ist übrigens völlig unklar, woher die fiese Entzündung stammte.

In der Zwischenzeit habe ich mir eine so dämliche Schonhaltung an der Computermaus im Büro angewöhnt, dass ich es jetzt in meiner Krankengeschichte zu einem Tennis-/ Mausarm geschafft habe. YAY!

Im Büro herrscht heilloses Chaos, was mich sehr belastet hat, aber darüber kann ich einfach nicht mit der ganzen internetaffinen Welt plaudern (seuftz).

Und der Sohnemann hat ein Händchen dafür entwickelt, jedes Mal, wenn er Fehlverhalten an den Tag legt, spektakulär aufzufliegen. Das beschäftigt mich mitunter ganze Nächte lang (doppelseuftz).

Meine Mutter treibt mich langsam aber sicher ebenfalls in den Wahnsinn. Sie will einfach nicht verstehen, warum ich wissen möchte, wann sie bei mir zu Hause vorbei kommt und in Haus und Garten rumwirbelt. Ich bemerke es meistens erst nach Feierabend, wenn Dinge in der Küche spurlos verschwunden sind, dass meine Mom offenbar wieder Lust hatte, nach ihrer eigenen Logik aufzuräumen (laaannnger Seuftzer).

Nun, ich gucke jetzt mal, was ich hier so alles verpasst habe.

Und vielleicht gibt es noch 2 oder 3 treue Leser, die noch nicht vor lauter Langeweile vom Leseabo abgesprungen sind (seuuuuftzzzz).

 

8 Gedanken zu “…und plötzlich ist das Jahr zu Ende.

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