November- (und eigentlich auch schon Dezember-) Rückblick

…eh ich wieder völlig in Rückstand gerate!

Fange ich mal mit dem Positiven an: meine Steuererklärung wurde vom Finanzamt anstandslos durchgewunken. Ich fühle mich wie ein stolzer Steuerexperte und quasi so, als hätte ich Elster selbst entwickelt. Aber das Öffnen dieses Umschlags vom Amt: „neee, ich mach den nicht auf! Das versaut mir den Tag! Da kann nix gutes drin stehen! Ich sterbe, wenn ich das jetzt lesen muss… ach, ich bin jetzt mal todesmutig… gut… ich habe eine neue Steuernummer bekommen. Sonst nüscht.“ Beim 2. Brief vom Finanzamt konnte ich also noch nicht mal hoffen, dass mir nur eine neue St.-Nr. verliehen wird. Es ist aber immer wieder wie der letzte Fight gegen den Endgegner in einem Videoplay…

Sonst war der November sehr stressig. An 7 Tagen war ich nicht im Büro, sondern in Hannover oder Frankfurt. November ist der Monat der Personalversammlungen an allen Standorten der Firma und für Berlin hatte ich die Ehre, die Rede erst zu schreiben und dann vorzutragen. Ist eingeschlagen wie ne Bombe.

Kurze Zusammenfassung:

Berlin: hier läuft seit dem Wechsel auf das neue Computersystem nichts mehr!

Vorstand: geht ja gar nicht, da muss ne Lösung her!

Hannover: übertreibt ihr hier nicht total?

Berlin: eigentlich ist es noch viel, viel schlimmer

Vorstand: los, gründet eine Task Force und holt die Kuh vom Eis!

Orga/IT: interessiert uns nicht die Bohne

Berlin: Hallo! Probleme! Echt jetzt!

Vorstand: na, Probleme gelöst?

Orga/IT: alle anderen sind schuld. wir kennen das neue System nicht und können daher nicht helfen. Der Benutzer möge sich selbst an den Haaren aus dem Dreck ziehen

Berlin: schön, dass wir mal drüber geredet haben

Hannover: sehr ihr. doch alles nicht so schlimm

Vorstand: gut gelöst die Problematik!

Orga/IT: wir helfen immer wieder gerne

ich: OK, beim nächsten Mal halte ich die Fresse und spring lieber aus dem Fenster. Dann gibt es bei wenigstens eine Bewegung hier.
Der Job nervt also zunehmens. Mit deutlichen Warnsignalen: Ohrenschmerzen und Zahnschmerzen, ohne dass Ohren oder Zähne krank wären.

Am 30. November war ich um 21:00 zurück in Berlin, dann noch schnell im Lieblingssuperdupermarkt einkaufen und dann habe ich bis tief in die Nacht hinein Cupcakes gebacken, damit Sohnemann am 1. Dezember eine Geburtstagslage in der Schule schmeißen kann. Nebenbei noch Geschenke und Adventskalender verpackt und befüllt.

Auf den Nägeln:20171219_193948988860493.jpg Weihnachten!

Lieblingsfrisur:

keine Zeit und keine Lust auf Experimente. Dutt. Fertig.

Im CD Player:

Der Ohrenarzt hat Pillen verordnet, damit die Hörknöchelchen nicht verkommen. Ansonsten vermeide ich alles, was lauter ist als Papiergeraschel.

Bemerkenswert:

Schnee Anfang Dezember. Zu früh. Mist.

 

Schön:

Weihnachtsmarkt in FFM:

 

Blöd:

Den Weihnachtsmarkt in Liebenberg konnten wir leider nicht besuchen, WEIL WIR KEINEN PARKPLATZ BEKOMMEN HABEN!!! Echt jetzt: wir wurden die Karre nicht los. Da sind wir wieder nach Hause gefahren.

Gewerkelt:

Eine Tischdecke für die Adventszeit. Und Kekse; diese sind recht grün geraten. Merke: Lebensmittelfarben bleiben nicht über Jahre hinweg farbtreu. Unbedingt neue kaufen!

Und die kleinen Nettigkeiten sind auch erledigt- separater Beitrag folgt.

Zum Schluss:

Ich wünsche Euch und Euren Lieben eine gute Weihnachtszeit. Erholt euch gut, genießt die Momente mit der Familie und sehr darüber hinweg, dass nicht alles perfekt ist.

Frohe Weihnachten und einen unfallfreien Rutsch ins Neue Jahr für Euch alle, Ihr Süßen!

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4 Gedanken zu “November- (und eigentlich auch schon Dezember-) Rückblick

  1. Wie immer viel los bei Dir! Ich wünsche Dir auch schöne Feiertage und dass Du etwas zur Ruhe kommst. Und echt jetzt: Sich Dir bitte einen Job! Man muss doch in Betlin auch woanders arbeiten können 😱 Pass auf Dich auf! 😘❤️

  2. Du warst in Frankfurt und hast Dich nicht gemeldet?
    *kopfschüttel*….das muss aber besser werden, Frau MCL! 😉
    Würde mich freuen Dich mal wieder zu sehen!
    Alles Liebe Kerstin

    • Ja, liebe Kerstin, als der ICE durch Offenbach fuhr habe ich noch an Dich gedacht und dann war 2 Tage volles Programm mit den ganzen Kollegen und leider keine Möglichkeit zum Ausklinken. Mit Zeit im Gepäck wäre das anders gewesen.
      Nun, dann müssen wir mal schauen, ob nicht wieder mal ein Treffen irgendwo in der Republik möglich wäre! Ich mache mir mal Gedanken…
      Liebe Grüße
      MCL

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