Der Juni in Wort und Bild

Im CD-Player:

Ich geb’s auf. Jetzt höre ich Musik vom Handy. Wenn ich da mal Abwechslung brauche, kaufe ich mir halt ein neues Handy… *zwinker*

Lieblingsfrisur im Juni:
Seit dem mir die langhaarige Friseurin garantiert aus purem Neid plus einem Schuss Boshaftigkeit statt der Spitzen gefühlt die halbe Frise gekappt hat, trage ich Dutt. Der Juni ist also erneut ein Dutt-Monat.

Auf den Nägeln:

Nüscht außer Natur pur. Ich habe einfach keine Zeit für mich.

Gehandwerkelt:

Es gab Zuwachs im Mülltonnen-Portfolio!

Zuerst ging es mir zunehmens auf den Keks, dass der Fuchs die gelben Säcke zerpflückt, um zu gucken, ob er aus den Katzenfutterverpackungen noch eine Mahlzeit raus bekommt und dann noch nicht mal so fair ist, und die Sauerei selbst wegräumt.  So begab es sich, dass ich mir eine gelbe Tonne gekauft habe. Man gönnt sich ja sonst nix.

Dann ist es auf Dauer irgendwie anstrengend, einen Komposthaufen zu hegen und zu pflegen, so dass spontan noch eine Biotonne hinzu kam. Die ist quasi nur gemietet – Grundgebühr plus Entgelt pro Leerung. Hat dafür aber einen pfiffigen Filter im Deckel plus Gummidichtung, die Mief drinnen und Insekten draußen halten sollen. Na, wir werden sehen, was passiert, wenn da die Sonne drauf brezelt…. Dafür darf man da sogar Essensreste, Zitrusfrüchte und Unkraut reinschmeißen – was man beim Komposthaufen tunlichst unterlassen sollte!

Jetzt stehen mir also 4 Tonnen rum – Hausmüll, Pappe/ Papier, Bio und Verpackungen – was nicht schön aussieht! Eine schwarz, eine blau, eine gelb, eine braun… passat ja so gar nicht in mein Farbkonzept!
 

img_7572

Mein vor Jahren gebautes Müllhäuschen war für 2 Tonnen maßgeschneidert, außerdem sind da mittlerweile Fahrräder mit eingezogen und auch der Anbau, der im Vergleich zu  einer Mülltonne den wesentlich längeren Fahrrädern ein Dach über dem Sattel gewährt hat, reichte vorne und hinten nicht mehr aus…

Wir bauen also gerade ein Müll-/Fahrradhäuschen! Bericht folgt!

img_7574

Gefreut:

Meine neuen Krönchen auf den Zähnen bereiten nichts als pure Freude. Ich kann wieder beidseitig kauen! Wie toll ist das denn? Und ich kann jetzt auf Fotos grinsen, lachen, ja: die Kauleisten auf links krempeln und alles sieht aus wie gemalt.

Kleine Anekdote am Rande:

Ich liege bei der Physiotherapie und hole mir meine „Manuelle Therapie bei Kiefergelenksproblemen“ ab. Die Therapeutin massiert den Nacken, die Schultern, den Kiefer und wendet sich dann ab und sagt dann etwas, was ungefähr so klingt, also wolle sie die Kaumuskeln nun auch von innnen massieren. Was man halt so hört, wenn man sich verhört – denke ich Schaf! Aber sie lässt bereits ein paar Einmalhandschuhe beim Anziehen hörbar schnalzen und nähert sich meinem Mund *aaahhhhhhhhh* – was ihr sehr entgegen kommt, da sie mich gerade bittet, den Mund zu öffnen. Hulfuuuuu?!?

Tatsächlich massiert sie dann beherzt den Muskel, der den Unterkiefer mit dem Oberkiefer verbindet und fragt mich dann allen Ernstes, wie sich das für mich anfühlt. Erstmal spricht man sehr undeutlich, wenn einem ein Muskel im Mund massiert wird und zweitens… wie war die Frage??? Gute Frau: ich habe gerade eine fremde Hand in meinem Mund – das fühlt sich in erster Linie ungewohnt an! Da musste sie dann auch losprusten 🙂

Weiterhin hat mich gefreut, dass unsere bestellte Küchenbank bereits nach 4 Wochen geliefert wurde, statt 6-8 Wochen auf sich warten zu lassen.

img_7573

Ganz im Gegensatz zu unserer Gartenbank, die erst nach 12 Wochen und zweimaligem Nachfragen und einer miesen Bewertung geliefert wurde, obwohl bei der Online-Bestellung als Liefertermin „demnächst“ stand und großspurig damit geworben wurde, dass alle Artikel bei der Firma vorrätig und in 2-3 Tagen garantiert ausgeliefert wären.

Und Segeln auf den Wannsee war ich auch! Drei Ansätze hat es gebraucht, bis mal an einem Termin der Wind nicht über Windstärke 6 in Böen lag und dann war es sehr hübsch auf dem Wasser

img_7559

Aus der Rubrik „Anarchie auf der Straße“

In meiner schmalen Lieblingsstraße, die durch eine Baustelle zur Einbahnstraße geworden ist, passieren immer die kuriosesten Dinge. Im Juni traf ich dort zur Abwechslung mal auf einen blinden Fußgänger, der mitten auf der Straße lief. Zuerst dachte ich, Herrchen würde seinen Hund spazieren führen, der recht regelmäßig die Leine von links nach rechts zieht, aber am Ende der Leine war…. nichts! Der Sketch mit dem unsichtbaren Hund kam mir dann noch in den Sinn, dann erkannte ich den weißen Taststock… Hm…. erhöhter Schwierigkeitsgrad… Hupen fand ich irgendwie zu krass, also habe ich mich auf das sonore Brummen meines Dieselmotors verlassen und mich laaangsaaaam genähert. Bislang habe ich nur sehbehinderte Fußgänger auf dem Bürgersteig gesehen und immer bewundert, wie sicher sie unterwegs sind. Das trifft wahrscheinlich nur auf bekannte Strecken zu und dann fragte ich mich, ob es nicht sinnvoller wäre, fremdes Terrain zunächst in Begleitung zu erkunden… Vielleicht sollte ich mal anhalten und fragen, ob Hilfe erwünscht ist… aber in Nullkommanix wechselte der Mann auf das Trottoir. Mit Elektroauto wäre das nicht passiert.

Und am Anfang des Monats brannte direkt an der Autobahnausfahrt an Büro ein Taxi – Und als ich gerade dran vorbei fuhr, platzte ein Reifen. Was habe ich mich erschrocken!

Ansonsten der normale Wahnsinn: Auffahrunfälle auf der A 100, quasi täglich.

Und bedauernswerter Weise auch ein Unfall kurz vor unserm Wohnort, bei dem zwei Jugendliche ums Leben kamen. Direkt auf dem Radweg, auf dem Sohnemann zur Schule fährt. Er kannte auch beide flüchtig. Tagelang war die Stelle von unglaublich vielen Trauernden umringt. Sehr traurig für alle Angehörige und Freunde und für Außenstehende unerklärlich, wie das passieren konnte.

Kulinarisches Highlight:

Ich habe mich sehr darüber gefreut, mit Castader mal wieder der Buhne einen Besuch abzustatten. Super lecker wie immer!

(Gilt nur für Juni – bereits im Juli muss ich der Buhne ihren verdienten Stern wieder abziehen)

Pleiten, Pech und Pannen

Am letzten Tag im Juni habe ich mir einen Hörsturz zugelegt. War wohl doch zu viel, die letzten Tage im Büro. Ich muss den Fokus auf Entspannung und Erholung für mich richten. Einsatz bis zur Erschöpfung im Büro hatte ich schon – nicht empfehlenswert.

Advertisements

Ein Gedanke zu “Der Juni in Wort und Bild

  1. Lange habe ich nichts gelesen bei bzw. von dir. Bei mir war auch allerhand los im Leben 1.0 und ich kam irgendwie selten zum Blogs lesen. Umso mehr freue ich mich, heute einen so ausführlichen Bericht von dir zu lesen. Ja, da ist es auch wohlbekannt trubelig bei dir. Ich hoffe, dass du den Hörsturz in den Griff bekommen hast? Zum Glück bin ich davon bislang verschont (das darf gerne so bleiben). Dir auf alle Fälle gute Besserung.

    Hab es fein und pass auf dich auf, Herzensgrüße ♥ Anni

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s