Der März in Wort und Bild

Ein paar neue Impule müssen her!

Kennt ihr noch die Zeiten, wo das Autoradio ein Kassettenteil hatte? Bei meinen Eltern im Auto gab es 3 Kassetten von Roger Whittaker und eine von Johnny Cash. Dat war’s! Die düdelten auf Reisen immer rauf und runter. Bis heute kann ich den Text mitsingen und bis heute wird mir dabei flau im Magen. Weil mir auf Reisen hinten im Auto oft schlecht wurde, ist Roger Whittaker einfach der Soundtrack meiner juvenilen Reiseübelkeit.

Heute hat man CD-Player und haufenweise der silbernen Scheiben im Auto. Und MP3-Player, Airplay, Bluetooth, Radio auf Lang/Kurz/Mittelwelle und DAB, wattweißicke.

TROTZDEM düdelt bei mir eine CD im Durchschnitt 6 Monate am Stück. Stört mich nicht – ist nämlich NIE Roger Whittaker. Dazwischen hört man ja Radio…

Jetzt hat sich nach 214000 km Laufleistung und 13 Jahren Gebrauch irgendwo zwischen Radio und Antenne ein Kabelbruch ereignet – das Radio knarzt, fiept und rauscht herzerweichend. Hin und wieder nimmt man geisterhafte Stimmen wahr, aber eigentlich ist es unzumutbar. Also höre ich CD. Jeden Tag die gleiche. Das muss sich ändern. Ich will was Neues. Gerne auch in anderen Bereichen des Lebens. Wie kommt man voran? In dem man Vergangenes dokumentiert – und dann davon abweicht. Hab ich mir so überlegt. Zusammen mit Erwähnenswertes der letzten Tage. Darf ich also vorstellen: der Monatsrückblick in Wort und Bild.

Im CD-Player:Placebo

Mittlerweile kann ich den gesamten Text auswendig mitsingen. Der Auslöser der Idee, mal bewusst etwas zu ändern.

 

Lieblingsfrisur im März:

 

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Klappt leider nicht ganz sauber, einen unfriemeligen Zopf blind hinter dem Kopf zu flechten, aber ich arbeite daran.

Auf den Nägeln:

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Essie „Saltwater happy“ – Namen gibt’s!

Gehandwerkelt:

Eine Husse für das Sohnemannbett – das Kopfteil sah einfach zu kalt und unspektakulär aus

Gestrickfilzte Hausschuhe in 2 Varianten – Schwägerin und Nichte laufen in völlig abgeschrubbelten Gummilatschen durch die fußkalte Wohnung und da kann ich einfach nicht länger zugucken

Gefreut

habe ich mich über einen zweitägigen „Schüleraustausch“ mit der Firmenschwester in Stuttgart. Und den Flug dort hin.

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Und das nette Hotel. Mit Frühstücksbuffet, auf dem ein GANZER pochierter Lachs lag. Echt jetzt!!! Der Honig direkt aus der Wabe war dagegen schon fast ein alter Hut 😉

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Aus der Rubrik „Anarchie auf der Straße“

In der einen Woche hat eine Frau mit Kind im Auto unbedingt noch ein parkendes Auto umfahren, obwohl sie dafür die Spur des Gegenverkehrs nutzen musste. Da fuhr ich. Aber statt abzuwarten, bis die Spur frei ist, preschte sie mir entgegen – hier rettete mich mal wieder eine Vollbremsung. Die Dame fuhr ungefähr 80 in einer 30er-Zone, es war dunkel und sie hatte die Beleuchtung ihrer Familienkutsche NICHT angeschaltet. Da die Straße nach ungefähr 50 Metern in ihrer Richtung eine Sackgasse bildet, bin ich bis heute nicht dahinter gekommen, warum man auf den letzten Metern vor der Parklücke sich und andere so sinnlos gefährden muss.

In der anderen Woche kam mir in einer Baustelle, bei der die eine Fahrspur, die nicht aufgebuddelt ist und daher jetzt Einbahnstraße ist, nicht ein, nicht zwei, nicht drei sondern VIER Fahrzeuge von den Berliner Wasserbetrieben entgegen. Deren Einfahrt liegt ungefähr 50 Meter in der Baustelle und ich habe keine Ahnung, was die da so alles im Wasser haben, aber die Typen kamen mir reichlich verstrahlt vor, wenn sie einfach zu faul sind, um einen Umweg und korrektes Verhalten gegen grobe Mißachtung der Verkehrsregeln tauschen und beispielsweise MICH gefährden.

Kulinarisches Highlight:

Unsere neueste Entdeckung: lecker italienisches Essen in Germendorf bei Gianni

Typischer Italiener mit rustikaler Einrichtung und einem Steinofen.

Gesehen und leider kein Foto gemacht:

Eine Rotte Wildschweine mit Frischlingen. Zwischen Grundschule und Hochhaussiedlung in Berlin-Hakenfelde

Einen griechisch-orthodoxen Geistlichen mit turmhoher Mitra – und jetzt’s kommts: auf einem Damenfahrrad

Die Baustelle Stuttgart 21 – es fand sich einfach kein geeigneter Punkt, um das volle Ausmaß auf das Bild zu bekommen.

Pleiten, Pech und Pannen

Ein bisschen spät bin ich dran mit dem Beitrag, der eigentlich als Wochenrückblick konzipert war, aber ich hatte tatsächlich einige blöde Anfängerfehler drin in Sachen „Beitrag zu einem bestimmten Termin veröffentlichen“ – als er noch unvollständig war – dann habe ich nicht mehr daran gedacht und das halbfertige Ding war plötzlich online… und dann habe ich ihn panikartig wieder auf „Entwurf“ zurückgestuft … und dann stand die Veröffentlichung auf „lokal“ und war nicht sichtbar… grrrrrrr…. und dann dachte ich, ein Monatsrückblick tut’s ja auch!

 

 

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11 Gedanken zu “Der März in Wort und Bild

  1. Mein Auto hat nicht mal mehr einen CD-Player. Da geht nur noch SD-Karte oder aber über Bluetooth / USB. Was soll ich dazu sagen? Auf meiner SD-Karte ist noch nicht genügend Musik, vor allem Kindermusik. So hören wir in Dauerschleife „Stups der kleine Osterhase“… 🙂 LG, H.

  2. Der pochierte Lachs ist Klasse, nä? In meiner Firmenkantine gibt es zu Nikolaus und Ostern jeweils ein Büfett, mit allerhand Leckereien. u.a. auch pochierter Lachs. Als Mutter 80 wurde, haben wir die Feier von unserem Kantienenwirt catern lassen und so einen Fisch bestellt. An Mama’s erstaunte Augen denke ich heute noch mit Freude :))

    • Oh wie schön! Ich habe beim Lachs auch sofort gedacht, dass meine Mama sich damit den Teller vollschaufeln würde 😊 tolle Idee mit dem Catering. Ich war zum 80. meiner Mom Köchin, Bedienung, Konditorin und Dienstmädchen für alles
      Liebe Grüße

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