Umzug der Tomaten

Nein; mit Karneval hat das natürlich nix zu tun.

Unser letztjähriger Tomatenstützpunkt hat sich als zu schattig und damit ungeeignet erwiesen.

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Da. Direkt vor dem Fester ein kuscheliges Beet mit schicker Überdachung. Aber Tomaten sind kleine Diven und waren nicht zufrieden. Nur die ganz rechts gepflanzten Exemplare hatte Früchte angesetzt; alle übrigen waren zickig und verweigerten die weitere Zusammenarbeit.

Mit etwas Überlegen hätte uns klar sein müssen, dass diese Bäume in südlicher Richtung echte Schattenspender sind (wenn da erst mal Blätter dran sind)

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Also haben wir uns jetzt mobile Beete zugelegt, die wir zur Not noch bewegen können.

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Die handelsüblichen Kisten haben wir weiß gestrichen, damit sie in unser Farbkonzept passen (dass ich sowas mal schreiben könnte, hätt ich nie gedacht!)
Innen wurden sie mit einer ollen, ausgemusterten Abdeckung ausgekleidet, damit sie nicht so schnell vergammeln. Die ist schon so löcherig, dass sich das Gießwasser aber nicht stauen kann und die Pflanzen so keine nasse Füße bekommen können. Das mögen sie nämlich auch nicht. Und dann wurden die Pflanztröge auf das sonnigste Plätzchen weit und breit gerückt.

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So, die Tomaten können jetzt einziehen!

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11 Gedanken zu “Umzug der Tomaten

  1. Wow, die Kisten sind wirklich super schön! Aber, Lu’s Gärtnerherz zuckt kurz zusammen: Tomaten mögen keinen Regen!!!! Von daher war der alte Standort gar nicht sooo übel. Und ich bin mir auch nicht sicher, ob sie wirklich volle Sonne brauchen – meine Tante sagt nein (und die hat sowas von nen grünen Daumen). Gern lass ich mich aber eines Besseren belehren und lasse mich auf lecker Tomatengerichte im Sommer einladen, falls die Ernte trotz meiner bösen Ahnungen reichlich ausfallen sollte. Mein Paps hat sich für seine Tomaten (volle Sonne!) ein Tomatengewächshaus zugelegt und kann seither kiloweise ernten. Wichtig ist auch das Ausgeizen: https://www.youtube.com/watch?v=MurzBv6S0fE Liebe Grüße! BEsserwisser-Lu 🙂

    • Hej Lu! Doch, volle Sonne geht. Hatte schon mal ne Sonnenecke, die ich zugunsten der Hollywoodschaukel aufgegeben habe. Ging super. Aber Schatten mögen sie gar nicht. Die hinteren Pflanzen haben nur geblüht und keine einzige Frucht angesetzt. Den Regen habe ich am ersten Standort ganz unorthodox per Sonnenschirm abgehalten. Die Tomaten möchte ich jetzt auch auf jeden Fall irgendwie überdachen. Muss mal gucken… Entweder nette Dachziegeln oder auch eine Doppelstegplatte. Ach ja: so ein Tomatengewächshaus aus Plane hatte ich auch mal. Hat nur so lange gehalten, bis die Katerbande darin Fliegen gejagt hat. Völlig durchlöchert war das danach. Schade. War bislang die beste Variante.
      Jep, ausgeizen mache ich auch 🙂
      Und aus den Grünen Tomaten gibt’s sogar noch Marmelade.
      Hach, ich könnte sofort ein paar Pflanzen pflanzen! Du darfst gerne zur Verkostung vorbei kommen.

  2. Farbschema im Garten! Herrlich!!! Martina, Bloggerin durch und durch!
    Was ist „ausgeizen“???😳
    Liebe Grüße und viel Erfolg, ich komme auch gerne auf einen Tomatensalat vorbei
    Nunu

  3. Très chic, deine mobilen Tomatenkisten.

    Der Göttergatte konnte am Wochenende nicht widerstehen und hat schon zwei Pflänzchen gekauft, auf die wir jetzt ein Auge haben müssen, da die Gefahr des Nachtfrosts ja lange noch nicht gebannt ist. Nun denn… Die Tomaten im Garten meines Vaters stehen ohne Dach da und in der vollen Sonne. Wenn in einem regenreichen Sommer keine rechte Tomatenernte möglich sein soll, liegt das meines Erachtens vor allem an der fehlenden Wärme/Sonne, wenn es andauernd regnet… Bei uns stehen die Tomaten so halb unter Dach und gedeihen in warmen Sommern meistens auch prächtig.

    Gutes Gelingen wünsche ich und eine reiche Ernte!!

    Anni

  4. Na, da bin ich ja beruhigt, dass die Tomätchen noch ein Dächlein über die Zweige bekommen. Tomatenfäule ist nämlich total nervig und jammerschade, vor allem, wenn man vorher gegeizt hat, was das Zeugs hält 🙂 Ich werde dieses Jahr auch wieder Tomatenpflanzen kaufen für den Balkon. Volle Sonne, voll überdacht, letztes Jahr war ich halt nur im Mai drei Wochen weg und Göttergattes tiefbrauner Daumen hat alles, aber wirklich alles, getötet, was nicht Sukkulente oder Kaktus war. Ich habe mir letzte Woche neue Geranien gegönnt, die jetzt in schnuckeligen, knallbunten Töpfen an unserer efeubewucherten Steinmauer prangen und Sommerlaune verbreiten. Ich muss auch noch mal ein bisschen um- und aufräumen, denn das neue Trampolin ist schwarz-quietschgrün (eine meiner Lieblingsfarben) und lässt mein altes Farbkonzept (tiefblau, so weit das Auge schaut) dahinschmelzen. Aber die neuen töpfe passen farblich schon mal, und das Blauzeugs kommt halt auf den Balkon (andere Seite). Und ich werde dieses Jahr wieder Erdbeeren ziehen! Unsere Himbeerernte war letztes Jahr schon supi, von den Äpfeln ganz zu schweigen, nur der Pfirsichbaum ziert sich und die Johannisbeeren, also, naja. Meine Tante hat mir einen Honigbeeren-Baum (also, Bäumchen) geschenkt, bin mal sehr gespannt. Ich liebe Nasch-Obst für die Kids!

    • Das klingt sehr reichhaltig, euer kulinarisches Gartensortiment! ich drücke die Daumen für eine üppige Ernte. Großartig, wenn man hier und da was naschen kann. Das mögen wir auch sehr. Gespannt sind wir insbesondere, ob die umgepflanzte Aprikose Früchte ansetzt und die bei Freunden ausgebuddelten Johannisbeersträucher anwachsen. Und die Pflaume mehr als 3 Früchte hat und wir bei der Kirsche dieses Jahr schneller sind als die gefräßigen Vögel 🙂
      Hach- ich kann es kaum erwarten *hibbel*

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