Erschöpft

Boah – zur Zeit finde ich alles total anstrengend. Entweder liegt es an diesem verpieselten Wetter oder ich rutsche vom Winterschlaf in die Frühjahrsmüdigkeit, vielleicht werde ich auch einfach nur alt oder es ist dieses sagenumwobene akute Erschöpfungssyndrom. Ich weiß es nicht. Ich will es gar nicht wissen.

Der Badumbau ist fast abgeschlossen. Noch mag ich nur ein kleines Detail zeigen, weil es eben nur fast fertig ist und eben die Kleinigkeiten, die sich uuuuneeendlich lange hinziehen (ich verweise da auf das Versagen meiner Kräfte), dann doch nicht würdig genug sind, um hier auf Ewig im Netz zu erscheinen.

Voilà: meet the Wandfliesen

Vorher:

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Irgendwann einmal traf es mich wie der Blitz und ich konnte diese Bordüre nicht mehr ertragen. Also haben wir sie rausgeprokelt – genau wie zwei Reihen der weißen Fliesen. Und die hellgrünen Fugen hatte ich mir auch übergesehen. Diese wurden mit einem Cuttermesser rausgekratzt – das war ein Spaß!

Außerdem war es nicht die beste Idee, die Wanne direkt unter dem Fenster zu platzieren. Im Laufe von 11 Jahren hat irgendeine Dichtung am Fensterbrett versagt und Feuchtigkeit drang in die Wand ein. Das äußert sich durch eine leichte Buckelpistenoptik und durch Fliesen, die selbsttätig von der Wand fallen.

Nachher:

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Aktuell betritt man dieses Hotelzimmer-Bad und denkt sich, oooooooh, wie hübsch! Hätte ich auch gerne. Nach der imaginären Ohrfeige und der Feststellung, dass es das eigene Bad ist, sind wir mächtig stolz. Es loht sich, mutig zu sein und einfach loszulegen. Man kann doch viel mehr, als man sich zutraut.

Und immer, wenn man so ein kleines bisschen Hoffnung schöpft, das Leben könnte doch noch die eine oder andere Freude für einen bereit halten, dann zickt der Nachwuchs, passt der neue Fahrradanhänger so gar nicht ans Fahrrad ran, die Dichtung der neuen Duscharmatur zerbröckelt beim Einbau oder irgendein Idiot fährt einem hinten ins Auto rein. Ich mag gar nicht weiter ausholen, sonst kriege ich Puls. Die Halsschlagader schwillt schon wieder.

Eh es hier zu einem Jammerblog verkommt, schließe ich meinen kleinen Bericht für heute.

Die Themen der nächsten Beiträge werden sein:

  • Ostern mit einer herzerwärmenden Kleinigkeit aus dem Bloggerland
  • Die längst überfällige Auswertung der Teilnehmer meines eigenen Beitrages in Sachen herzerwärmende Kleinigkeiten
  • Die Präsentation des fertigen Bades
  • und ein kleiner Querschnitt durch das Gestrick der letzten Zeit
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13 Gedanken zu “Erschöpft

  1. Nachdem ich kurz an dem Wort Ba-Dum-Bau hängen geblieben war (bis ich die Idee hatte, einfach mal weiter zu lesen), muss ich sagen: sieht gut aus, ich bin ein bisschen neidisch. Das Bad in unserer Wohnung, die ursprünglich für alte Menschen gebaut wurde, sieht auch so aus – inklusive Griffen in Badewanne und Dusche und am Klo. Yay.

    • Hahahaaaaa! Da bin ich jetzt auch voll drauf reingefallen und musste in meinem eigenen Beitrag nach dem Wort suchen *pruuust*
      Uch. Altersgerechten Wohnen ist so ne Sache, wenn man in ner völlig anderen Altersklasse ist. Zum Trost: wir müssen in 30 Jahren NOCHMAL ba dum Bau en 😉

  2. bei mir geht der Winterschlaf grade straight in die Frühjahrsmüdigkeit über, dann kommt die Müdigkeit/ Bewegungslosigkeit wegen des hoffentlich heißen Sommers…geht über in die Herbstmauser, um dann flott den Winterschlaf zu erreichen 🙂

  3. Oh ja. Müde bin ich auch huuundemüüüüüde.
    Aber in 25 min muss ich schon wieder unterrichten. *heul*
    Ich weiss gar nicht, wie ich da wach bleiben soll…

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