Selbst ist die Frau!

Angeregt durch Torenia und eine rege Unterhaltung in den Kommentaren ihres Blogs möchte ich Euch mal berichten, wie das damals so war. Als icke mir so dachte: ein Haus wäre auch mal schön!

*tieflufthol*

Also los ging das Ganze ja eigentlich ganz beiläufig. Ich brauchte Luft, Sonne und ein Stück Rasen. Einfach Platz, um meinen Liegestuhl aufzuklappen. Geschürt wurde dieser Wunsch eindeutig durch die damalige Behausung in Berlin-Neukölln, schmale Einbahnstraße, 1. Stock – der schmale Balkon hat nie auch nur einen Lichtstrahl abbekommen. Sämtliche Zimmerpflanzen starben einen einsamen Tod auf der Fensterbank. Meinen heißgeliebten Benjamin Ficus, knapp 2 Meter hoch und schon im fortgeschrittenen Alter, habe ich sogar in den 3. Stock in Pflege gegeben, damit er nicht ebenso enden musste.

Jedenfalls kam zunächst die Idee auf: Schrebergarten! Eine Freundin hätte sogar mitgemacht. Woher bekommt man eingentlich einen Schrebergarten? *grübel* Gar nicht so einfach!

Glücklicher Weise schreiben wir bereits das Jahr 1999 – die Mauer war gefallen und der Berliner nicht mehr allein auf Schrebergärten angewiesen, um ein Stück Grün zu erobern.

Da ich ja in einer Bank arbeite, gab es im Büro regelmäßig Umlaufmappen mit Informationen, unter anderem auch Immobilienangeboten. Mittlerweile ist alles digital online. So begab es sich zu dieser Zeit, dass mir eine Kollegin die neueste Umlaufmappe auf den Schreibtisch legte, eine bestimmte Seite aufschlug und mir sagte: „Ich habe Dein neues Grundstück gefunden“. Echt jetzt. Genau so. Und: sie hatte sogar recht.

Hingefahren, angeguckt, verliebt und gekauft. Naja, etwas länger hat es schon gedauert. Alle Freunde wollten mir die Idee ausreden – die müssen wir drignend vor sich selbst schützen!!! Aber ich blieb am Ball. Und fragte meinen damaligen Chef, was er davon hielt. Und der sagte: „Frau W. – Sie sind 25 Jahre alt und das Grundstück hat einen guten Preis. Auch wenn Sie das in ein paar Jahren wieder verkaufen sollten- den Preis werden Sie immer wieder erzielen und sind dann immer noch jung. Kaufen!“ Genau sowas wollte ich hören!

Das Grundstück war bebaut mit einer Finnhütte. Ihr wisst schon; diese Dinger mit Dach bis zum Boden. Winzigklein. Aber als Ersatz für nen Schrebergarten durchaus passabel. Da konnte ich mich schon mal austoben – als erstes ging das Klo kaputt. Frostschaden. Hatte einfach einen Riss im Knick. Also bin ich in den Baumarkt gefahren und habe ein neues gekauft. Und rangeschraubt. Als nächstes ging die Wasserpumpe im Garten in die ewigen Jagdgründe. Also in den Baumarkt gefahren und eine neue gekauft. Und rangeschraubt.

Dann musste ich unbedingt was an der Optik ändern: Unten grauer Putz, oben braune Holzverschalung ging echt nicht! Und innen: ein Traum in Braun. Würx. Meine Freunde konnten es nicht verstehen, wie ich die Hütte innen toll finden konnte: braune Ziegelwand. Holztreppe mit braunen Gitter-Geländer. Ich stand da nur und sagte: „Die Wand wird weiß, das Geländer silber. Das Haus wird unten weiß und oben blau. Das wird sooo toll aussehen!“ Kopfschütteln. Egal. Also bin ich in den Baumarkt gefahren und habe Farbe gekauft. Und losgepinselt.

Übrigens sah das Haus danach Hammer aus. Selbst die Nachbaren haben mich gelobt, was ich aus der Hütte und einen Eimer Farbe gemacht habe. Ich muss unbedingt Fotos nach liefern! Ihr dürft also gerne hierher zurückkehren und Fotos gucken – gen Sonntag dürfte sich dafür Zeit finden.

So gab es also schon mal ein Grundstück. Und ein Haus – wenn es auch winzig klein war. Aber es war meins. Und folgerichtig habe ich nach der Trennung von dem Freund, mit dem ich einst beim Kauf zusammen lebte, meine Katzen und meine paar Habseligkeiten zusammengerafft, nicht lange gefackelt und war weg. Wozu auch? Nur wegen dem Dach über den Kopf versöhnen? Neeeneee!

2 Jahre habe ich in dieser Puppenstube gelebt. Immer an den Gedanken geklammert: wenn Du einst in vielen Jahren darüber mal bloggen solltest – äh – zurückdenkst, dann wird es Dir in der Erinnerung gefallen! Wirklich! Zwischendrin war es nicht so lustig, auf guten 20 QM zu leben. Und nur eine Ofenheizung zu haben. Und morgens im Schlafanzug mit Bademantel und Schneestiefeln im Schuppen Holz zu hacken. Weil man abends zu faul war. Im Winter sah das meist so aus: abends lange unterwegs gewesen. Zu Hause schnell ins Bett – war ja lausig kalt in der Hütte! Holz holen war anstrengend – Asche raustragen ebenso. Also morgens schnell raus und ab ins warme Büro – denn in der Frühe Holz holen oder Asche raus bringen erschient mir noch schlimmer als das abends zu erledigen. Also bis zum Abend – da kam mir der nächste Morgen attraktiver vor. Ein ewiger Kreislauf! Dafür kannte ich in der Zeit viele Bars und Clubs (damals sagte man noch Disko, oder?) in Berlin.

Irgendwann sagte mir der Mann, der einmal mein Vater war (andere Geschichte…): „Martina – so geht das nicht weiter! Du brauchst ein Haus!“. Yo. Manchmal hatte er Recht.

Also wurde ich fortan viele Wochenenden durch Musterhäuser geschleift. Aber irgendwas war immer. Ich bin schwierig. Mir gefällt nicht viel. Weder „Haus von der Stange“ konnte mich locken noch war die Luxushütte drin.

Mein Budget war begrenzt. Der damalige Lebensabschnittsgefährte war nicht in der Lage, sich auch nur länger als eine Minute mit dem Thema zu befassen. Nennen wir ihn mal Dagobert. Dagobert dachte nur an seine schönen Taler im Geldspeicher, in denen er nicht mehr baden kann, wenn man von den Talern ein Haus baut. Dagobert war fortan so darauf erpicht, sich um sich zu kümmern, dass ich darauf hin Dagobert allein in seinem Geldspeicher ließ und den Entschluss fasste: wenn Du wirklich unabhängig von Dagoberts sein willst und überhaupt von jedem, der Dir reinreden will – na, dann bau doch alleine!

Somit kann ich schon mal grundsätzlich die Eckpfeiler meines künftigen Hauses: ich kannte mein Einkommen und somit auch Zahl x, die ich schmerzfrei monatlich für Zins- und Tilgungsleistungen einer Finanzierung aufbringen konnte. Per Dreisatz war damit auch rasch die Kreditsumme y ermittelt, die ich als obergrenze ansetzte. Nun musste ich nur noch ein Haus finden, welches Summe y entsprach. Somit ergab sich im Umkehrschluss dann, dass ich nicht schlüsselfertig bauen lasse, sondern lieber aus Summe y das Maximale raushole – also ein etwas erweiteter Rohbau.

Die ermüdenden Hausbesichtigungen wurden rasch dadurch abgekürzt, dass ich alsbald registrierte, die Musterhäuser entmutigt zu verlassen und meine gute Laune erst wiederzufinden, wenn im Neubaugebiet ein Schwedenhaus stand. Die ließen mich immer lächeln und an Pippi Langstrumpf denken. Ich wollte Dauergrinsen!

Mein Haus habe ich mir im Anschluss gegooglet. Wirklich wahr. Mit Suchbegriff „Schwedenhaus“ schnell einige Anbieter rausgesucht und angemailt. Es wurde im Endeffekt eine Firma aus Potsdam, da es die einzigen waren, die mich im Anschluss anriefen. Und mal nachfragten. Was ich mir eigentlich so vorstellen würde. Und ob ich denn auch schwedische Türen haben möchte. Schwedische Türen??? Was können die denn? Na, die öffnen nach außen. Genau wie schwedische Fenster. Ob ich die auch wolle? Und eine schwedische Holzfassade? Na klar -was denn sonst? Na, sie hätten ganz viele kunden, die sich ein Schwedenhaus bauen lassen – aber bitte mit Klinkerfassade, deutschen Fenstern, deutschen Türen und Schäferhund. Ihhhhhh! nein – ich wollte wenn schon denn schon alles Schwedisch. Auch die Bodenplatte und die Gardinen. Übrigens kennt kein Schwede die Redewendung „schwedische Gardinen“. Gardinen hat da auch kaum einer – dort genügt ein Lämpchen im Fenster, um den Blick in den Innenraum zu bremsen. Kurzum- wir waren uns schon beim ersten Vorgespräch auf Anhieb spmpathisch.

Bestellt habe ich das Haus ich glaube im September oder so. September 2002. Baugenehmigung gab es innerhalb von 3 Monaten, wenn ich mich recht erinnere. Finanzierung stand innerhalb weniger Tage.

Mein Finnhaus (haha! Ich habe Finnland gegen Schweden getauscht!) habe ich mit Freunden und großen Vorschlaghämmern in Einzelteile zerkloppt. Schwierig bzw. eher teuer war die Entsorgung des Asbest-Daches. Dafür brauchte ich spezielle Container mit Deckel und musste alles in Klarsichtfolie hüllen.

Besondere Momente:

Im Obergeschoss die Verkleidung der Dachschrägen abmontiert und immer mit Schwung aus dem Fester geworfen. Anschießend stand ich im Vorgarten und dachte mir: „Hattest Du hier nicht mal ein Mandelbäumchen?“ – Upps!

Wie reißt man einen aus Kopfsteinpflaster gemauerten Schornstein ab? Mit einem Presslufthammer, einer Kette, mit der man normaler Weise Panzer abschleppt, und einem gut motorisierten Fahrzeug. In diesem Fall den Radlader eines Nachbarn. Gartenbauer. Praktisch. Heute sind die Kopfsteine Wege im Garten.

Die Giebelseiten des Hauses haben wir ähnlich behandelt. Hier tat es allerdings ein herkömmliches Abschleppseil und ein VW-Transporter. Das Rosenbeet hat aber ganz schön gelitten und der Weißdorn war anschießend auch irgendwie platter als vorher.

Da der Hausstand verteilt war auf Schuppen und Lagerhalle eines Freundes, standen wir ohne Teller da. Für Pommes Schranke und Currywurst haben wir uns bei Nachbars Besteck geliehen. Leider ließen wir das im Haus, als die Seitenwand fiel… Ein paar Fragmente eines Messers konnte ich im Schutt finden und eine verbogene Gabel – der Rest wanderte mit den Trümmern in den Container

Die Schweden rückten im April 2003 an -mein Haus verteilte sich auf 2 Tieflader, die die Einzelteile per Fähre aus der Fabrik in Schweden (übrigens tatsächlich um die Ecke von Pippi Langstrupfs Zuhause) bis vor die Haustür… äh, nee, hatte ja gar keine mehr…. bis an den Zaun lieferten. Ein Kran hievte die Teile in gut 30 Meter Höhe über die Bäume. Am ersten Tag stand das Untergeschoss. Nach 4 Tagen fuhren die Schweden wieder nach Hause. Da stand das Haus und das Dach war drauf. Fehler habe ich keine gefunden.

Im Bausatz enthalten waren die Beplankungen für die unteren Wände. Also fuhr ich in den Baumarkt und kaufte mir eine Handkreissäge und einen Akkuschrauber. Und sägte und schraubte. Mit schwedischen Schrauben – logisch! Die wurden mitgeliefert. Reichlich. Ich besitze immer noch 3 volle Kisten und werde bis ans Ende meiner Tage immer mal wieder eine Schwedenschraube nutzen. Anschließend fuhr ich in den Baumarkt und kaufte Spachtelmasse und ein Schleifgerät. Und spachtelte und schliff die Wände. Anschließend fuhr ich in den Baumarkt und kaufte Malerfließ und Farbe. Und tapezierte und malerte.

Ähnlich verhielt es sich mit Stromkabeln, Lichschaltern, Steckdosen, mit den Fliesen im gesamten Untergeschoss. Ich bin kein Freund von Übergangsfugen. Also verlegte ich im gesamten Untergeschoss die gleichen Fliesen. Sie gefallen mir noch heute; schlappe 80 Quadratmeter hellgrünes Feinsteinzeug in Marmoroptik.

Jetzt folgt ein schneller Vorlauf: In der Zwischenzeit verliebte ich mich in den Sohn von Nachbars, wurde schwanger, wurde im dritten Monat sitzen gelassen und brachte nach 36 Wochen einen gesunden Knaben zur Welt.

Und jetzt wird nochmal zurückgespult: Nebenbei baute ich fröhlich an unserem Zuhause rum. Denn nun diente es ja bereits 2 Menschen als Wohnsitz und Lebensmittelpunkt. Verkrachte mich böse mit dem Mann, der ehemals mein Vater war. Und wohnte auf der Baustelle.

Nu ja: was im Ursprung Mutter des Gedanken war, stellte sich dann schnell als einzige Möglichkeit heraus. Ich führte während des Abrisses und des Neubaus ein Vagabundenleben. Am Anfang war ich bei einem Freund untergekommen und später dann bei meinem (wie ich mal kurz dachte) Mann für’s Leben untergeschlüpft. Zeitgleich habe ich sowohl mein Dach über dem Kopf, meinen Partner als auch den Vater meines Kindes verloren, der sich lieber anderweitig vergnügte. Der sagte nur, ich solle ihn mal wieder alleine lassen und wir würden „morgen“ drüber reden. Ja, jenau das Gleiche „morgen“, wie das in „morgen fange ich mit der Diät an“ und das in „morgen höre ich auf zu rauchen“. Ich habe über Freunde erfahren, dass er schon eine Neue hat.

Fortan kletterte ich über eine Leiter ins kahle Obergeschoss und schlief auf einer Matratze. Das Bauklo stand im Vorgarten. Ich duschte hinten im Garten oder bei den Nachbaren. Gekocht wurde auf einem Elektrokochfeld. So genau weiß ich das alles gar nicht mehr. Verdrängung ist doch ziemlich effektiv! Ich weiß nur, dass ich ständig heulend im Bett lag und mir gar nicht so richtig vorstellen konnte, wie ich alleine mit Kind klar kommen sollte. Der Stand nämlich gar nicht auf meiner ursprünglichen Rechnung! Und schon gar nicht ohne Vater…

Nun ja – nach der Geburt von Sohnemann sprach auch mein ehemaliger Vater wieder mit mir und die Küche wurde eingebaut. Und wieder beim Ausbau geholfen. Bis zum nächsten Ausraster seinerseits…

Auf jeden Fall habe ich handwerklich einiges dazu gelernt. Es war ja schon mal sehr hilfreich, dass ich Tischlertocher bin und mit Holz bereits einige Erfahrungen hatte. Meine Puppenmöbel habe ich mir immer selbst geschreinert. Es gab eine Werkstatt und eine famose Kreissäge und wenn keiner zu Hause war, habe ich die auch benutzt. Weil ich ja ansonsten da nicht ran durfte. Im Wände spachteln bin ich sehr talentiert. Fliesen verlegen lässt mich schnell ermüden und Fliesen schneiden finde ich echt blöd. Kabel in Wände ziehen macht allerdings echt Spaß und man muss sogar dabei denken von wegen Wechselschaltung und so. Löcher mit der Rundkreissäge ausbohren ist nicht ohne. Wenn sich die Säge verkantet, schlägt einen das Gerät mächtig um die Ohren und ich habe mir mein Handgelenk ordentlich verstaucht. Zum Anschließen der Kabel habe ich übrigens einen Elektriker beauftragt, denn vor Strom habe ich mächtig Respekt. Mittlerweile kann ich aber auch mal nachträglich eine Steckdose einbauen.

Übrigens habe ich das Dachgeschoss erst viel später ausgebaut. Zuerst war unten mein Schlafzimmer. Dann kamm Sohnemann dazu und wir störten uns ziemlich, so dass ich ihm den Raum überließ und zunächst oben ein Schlafzimmer schuf. Also Sohnemann dann laufen konnte, musste ich oben einen weiteren Raum ausbauen, damit er nicht nachts immer die Treppe rauflaufen muss. Da wurde aus dem unteren Raum ein Wohn- und Fernsehzimmer.

Als der mann, der ehemals mein Vater war, dann komplett durchdrehte und meine Mutter fast umbrachte, zog diese zu mir. Ein weiterer Raum im Obergeschoss wurde ihr Zimmer. Als jedoch absehbar wurde, dass sie nie wieder in ihr altes Zuhause zurück kann, wurde das untere Zimmer ihres und das obere Gästezimmer. So ist im Haus immmer wieder eine neue Baustelle dran. Das untere Zimmer ist jetzt wieder Wohn- und Fernsehzimmer, oben habe ich mein Schlafzimmer mit Sohnemanns Zimmer getauscht und das Gästezimmer soll demnächst einmal ein zweites Bad werden.

Durch den Einzug von meinem Lieblingskerl ist jetzt natürlich nochmal alles ein wenig anders und die Mädchenbaustelle Vergangenheit. Und auch wenn es mich immer etwas stolz machte, behaupten zu können: „hab ich alles selbst gemacht!“, bin ich jetzt glücklich, so einen eifrigen, handwerklich geschickten und tatkräftigen Mann an meiner Seite zu haben, der gerne anpackt und (im Gegensatz zu mir…) auch gerne etwas fertig stellt. Mir fallen nicht-so-ganz-fertige-Ecken mittlerweile gar nicht mehr auf. Und im Nachhinein ist mir auch oft nicht ganz klar, wie ich das alles geschafft habe. Andererseits tröstet mich Lieblingskerl und macht mir klar, dass er vollstes Verständnis hat, wenn ich neben Vollzeitjob, Kind, Garten, Freunden und Hobbies nicht auch noch das Schuppendach sanieren konnte, als es schon längst undicht war.

Weitere Berichte von aktuellen Baustellen folgen! Und Fotos! Aber heute will ich noch die Dachbalken im Schuppen einpassen. Bleibt dran. Es tut sich immer was im Hause Schrauberqueen 🙂

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33 Gedanken zu “Selbst ist die Frau!

  1. Hab noch niemals im Leben den Begriff „Finnhütte“ gehört.
    Und auch beim Googeln nach „Finnhütte“ und Betrachten der Bilder, musste ich feststellen, dass ich sowas noch niemals zuvor gesehen habe…

    *hinterm Mond in toreniadorf leb*

    • Die Fotos will ich UNBEDINGT sehen!!!!!

      20 qm groß war denn diese Finnhütte? Wie muss man sich das vorstellen? Schlafzimmer, Küche, Bad? Oder ist das schon zu weit gedacht?
      Mit Strom? Mit fließend Wasser? Mit Abwasser? Und Müllabfuhr und Briefträger kamen da auch vorbei?
      Wie ist sowas isoliert? Sind das nur die Holzwände… und dann heizt der Holzofen die Natur drumherum?
      Sowas gibt’s`???

      Und… mal ganz naiv gefragt… aber sowas kann man bewohnen? Echt?
      *staunend den Mund offen habe*

      … was bin ich doch für ein verwöhntes Gör.

      • Klar kann man so wohnen. Im Sommer ist es nur einfacher. Und das Wohnzimmer erweitert sich um den kompletten Garten (920 qm).

        Wohnzimmer mit küchenecke unten waren vielleicht 16 qm, das Bad hatte ungefähr die Größe von Deinem gästebad und um die Ecke zusätzlich noch eine duschecke. Oben war alles schräg und man konnte nur in der Mitte vom Raum stehen. Aber auch nur, wenn man kleiner als 170 war. Das zählt also gar nicht als Wohnfläche. Aber im liegen war mir das egal 🙂

        Es gab Telefon, Strom und Müllabfuhr. Wasser lieferte der Brunnen + Pumpe im Garten und am Anfang gab es eine fäkaliengrube. Wasseranschluss und Abwasser kam dann beim Neubau dazu. Und Briefträger gibt es da schon lange. Früher hielt in Schönwalde sogar die postkutsche auf dem Weg von Berlin nach Hamburg

        Isolierung… Naja… Also den Katzen fror regelmäßig das Wasser im
        Napf ein. Es war heiß, wenn der Ofen feuerte und danach schnell wieder kalt. Also wahlweise nackt auf der Couch oder mit Heizdecke im Bett 🙂

        War abenteuerlich.

  2. „wenn Du wirklich unabhängig von Dagoberts sein willst und überhaupt von jedem, der Dir reinreden will – na, dann bau doch alleine!“

    BINGO!!!!!!!!!!!

  3. Schwedenhaus…
    Ich habe zwar da die Michel-aus-Lönneberga-Bilder im Kopf. Aber noch niemals gehört, dass es da nach aussen öffnende Türen und Fenster und sowas gibt…
    *staun*
    Mann… was ich heute alles lerne… unglaublich!!!

    • Ab und zu kann ich auch Bildungsblog 😉
      Ist aber sehr praktisch. Du kannst Das Fensterbrett vollstapeln und immer noch das Fenster öffnen. Oder auch mal was ausladendes Im Flur zwischenlagern- Dank kneipentür kommt man trotzdem raus.

  4. Ich bin sprachlos.
    Ehrlich.
    Du bist der absolute Hammer.
    Unglaublich. Absolut unglaublich!!!!

    .. Dass ich es kaum erwarten kann (jede Menge!!!!) Fotos zu sehen, das ist ja wohl klar, ne?!?!??!

  5. Was für ein toller Bericht über dich als Schrauberqueen. Ich wusste ja schon, dass du handwerklich begabt bist und dich an beinahe alles ran traust….. aber so? Wowowowowow!!!! Hut ab. Das ist mal ne respektable Leistung.
    Ich krieg mich garnicht wieder ein.

    Dein Leben scheint ja auch Romanpotential zu haben.
    Und jetzt Happy End mit dem Lieblingskerl. **soifz** Wie schön ist das denn?

    Finnhaus kenne ich auch. Das scheint also wohl doch so ein Ost-Ding zu sein.
    Ich habe bis 1983 auch mit Ofen geheizt und im Winter die Eiskristalle von der Wand gekratzt. Das ist abenteuerlich. All die lebenslänglichen Heizungs-Aufdreher verpassen was.

    Ich freue mich auch sehr auf Fotos. **hibbel hibbel hibbel**

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