Eine Woche wäre geschafft!

Hallo liebe Leserschaft,

ich komm ja zu nix mehr! Noch nicht mal zum bloggen 😉 Insofern auch nicht weiter schlimm, dass ich zu Hause IMMER noch keine Anschluss habe *gnnnaaa*

Aber was soll ich sagen? Meine private Konsumverweigerung läuft super. Ich gucke mir zwar immer noch diese Newsletter an, die mir ins Postfach flattern, rechne mir zusammen, was ich imaginär schon wieder gespart habe („Oh, toll, ne Overlocknähmaschine wollte ich schon immer mal haben! Nicht gekauft – 899,95 EUR gespart! GEIL!“) und freu mich unbändig.

Letztens habe ich mich auch vor die ungefähr 10 Meter lange Wand des Kaffeerösters im Supermarkt gestellt und die Auswahl bewundert. Imponierend. Und ja- ich habe etwas gekauft. Und zwar Schneiderkreide. Damit ich in der Lage bin, mir auch meine Kleidung selbst zu schneidern und mein Projekt „Patchworkbezug“ weiter zu führen. Ich denke mal, da das nicht unter mein Konsumverzicht fällt und soweit ok war. Zweimal Schneiderkreide in Bleistiftform, gemeinsam keine 7 EUR. Trotzdem fühlte ich mich etwas schlecht beim Kauf, nahezu wie ein Verräter. Und als Sohnemann dann daheim die bunte Verpackung sah und fragte: „was hast Du denn da gekauft?“ dachte ich nur „Erwischt!“

Offenbar muss ich sogar aufpassen, dass ich nicht übertreibe.

Meine Gäste für das morgige Grillfest kann ich aber beruhigen – keine Sorge, nicht nur Wasser und Brot (vom Grill). Alles bestens und wie gewohnt. Sekt steht auch schon kühl 😉

Zwar könnte ich mich ein wenig ärgern und aufregen, was das Internet zu Hause betrifft, aber ich will Euch ja nicht mit immer den gleichen Theme langweilen…

So mal wieder ein kleiner Teil ohne Fotos…

Gestern habe ich mich schon mal bei gemacht und leckere Dipps und Saucen hergestellt. Nicht, weil das zur neuen sparsamen MCL passt, sondern weil mich diese Hundertschaften unterschiedlich aussehender Ketchup-, Senf- und Grillsaucenflaschen, -Pötte und -Tiegel schlichtweg stören. Da macht man alles schön, deckt ein, drapiert vielleicht noch ein bisschen Deko und dann stellt man die Saucen dazu und die Optik ist im Eimer. Jetzt nicht mehr! Alles schön in Gläsern verpackt und mit hübschen Etiketten versehen (befanden sich schon im Bestand :-).

So gab es gestern am Herd bereits die Herstellung von Hummus, Erdnussauce a la Satay, Currywurstsauce und ein Mango-Zwiebel-Chutney. Leeecker sage ich Euch!

Übrigens (Rückblick):

Letzten Samstag musste ich früh aufstehen, weil ein Schulfreund von Sohni bei uns übernachtete und der Kurze zwecks Fußballtraining früh raus musste. Mittags gab es noch einen Abstecher in den Baustoffhandel und dann habe ich meinen Grill fertig gemauert. Abends noch etwas gegrillt und ins Bett gefallen.

Sonntags mussten wir auch früh raus: um 7 Uhr antreten zum Hegefischen an der Schleuse. Also für Sohnemann Angeln – für mich Stricken. Nach 4 Stunden und null Fang haben wir einem Kollegen noch etwas ausgedienten Angelkram abgekauft, darunter auch etwas, was er glaube ich „Kiepe“ nannte – nagelt mich nicht darauf fest, das kann auch anders heißen! Ist jedenfalls so ein Aufbewahrungsutensil mit verschiedenen Ebenen und einer Sitzfläche darauf, dass der ehemalige Besitzer kunstvoll mit Panzertape repariert hatte. Also schön ist anders! Kurzerhand habe ich das Klebeband und – nach einer vorsichtigen Geruchsprobe – auch den Schaumstoff entfernt und nach einer weiteren Sichtkontrolle auch noch die Spanplatte darunter, habe tatsächlich im Schuppen neue Spanplatte und im Obergeschoss eine Schaumstoffplatte gefunden (ich sag ja: ich habe ALLES!) und das ganze zusammengefügt, mit Wachstuch umhüllt und festgetackert. Das Ding sieht jetzt aus wie neu und Sohni ist stolz wie Bolle.

Übers Wochenende konnte ich mich von diesem ständigen frühen Aufstehen nicht mehr erholen und bin Nachmittags auf der Couch einfach in mich zusammengefallen und habe das Fernsehprogramm verschlafen.

Montag war ich halbwegs lange auf Arbeit, habe mich dann durch den Stau nach Hause gequält und unterwegs festgestellt, dass ich eine Stunde zu früh Feierabend gemacht habe! Ist ja nicht schlimm, wenn man Gleitzeit hat, aber so hatte ich zu Hause eine Stunde Zeit… tja, was schafft man schon in einer Stunde? Abendbrot, bisschen Rumhängen, eine Zigarette rauchen und mit dem Handy spielen. Anschließend Gesamtelternkonferenz in der Schule. Richtig Feierabend hatte ich um kurz vor 21:00.

Dienstag lief so ähnlich- nach der Arbeit ab in die Schule zum Kinoabend. Jetzt kein Hollywoodblockbuster mit Popcorn, sondern ein pädagogisch wertvoller Film über eine Inklusionsschule. Für die Längen dazwischen habe ich mir vorsorglich mein Strickzeug mitgenommen. Zu Hause noch was gekocht und dann ab ins Bett.

Seit Mittwoch leider ich kräftig undter „Rücken“ und „Schulter“ und muss künftig meine Strickaktivitäten nicht mehr in jeder freien Minute ausleben. Mittwoch lange gearbeitet, danach Volkshochschulkurs „Polnisch“ und anschließend im Supermarkt einkaufen. Daheim war ich um 22:30 und habe nur noch die Einkäufe verstaut.

Ich brauche mir jedenfalls keine Gedanken zu machen, ob ich jemals Shopping aus Langeweile betreiben könnte!

Heute gibt es noch Feintuning in Sachen Grillfest und die letzten Besorgungen. Mit etwas Glück und Handyempfang liefe ich noch ein paar Fotos nach. Die Internet-Flatrate vom Handy ist leider auch schon so gut wie erschöpft und wächst erst Ende nächste Woche nach…

Jedenfalls sammele ich unterwegs noch meine Freundin ein, die ein Jahr Weltreise hinter sich hat und dann versuchen wir mal innerhalb eines Abends, uns gegenseitig auf den aktuellen Stand upzugraden…

Ich wünsche allen Lesern ein zauberhafts Wochenende!

Eure MCL

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24 Gedanken zu “Eine Woche wäre geschafft!

  1. Ein großartiger Bericht. Warum um Himmels Willen lernst du polnisch? Nicht, dass ich da was gegen hätte…., nein, aber ich finde es immer wieder ertaunlich, was die Menschen so lernen. Ich selbst habe vor einigen Jahren fleißig einen Dänischkurs besucht – mange tak an Ute und Conny für ihre Geduld mit mir -, ein bisschen was ist hängen geblieben und wird gerne im Urlaub eingesetzt. Ich bin gespannt auf die Gläser mit den Saucen, vielleicht kann ich mir da was abschauen, denn die angebrochenen Flaschen stören mich auch immer…
    Ein schönes Wochenende und gutes Grillwetter wünscht dir
    antetanni

    • Jaaa, also das kam sooooo… nee, ich glaube, das muss ich mal bloggen, das riesige drumrum 😉 Kurz gesagt: wir machen oft Urlaub in Polen und von hier aus ist es das nächste Nachbarland. Einige Beiträge, die ohne Fotos nicht auskommen, habe ich schon in der Pipeline und einige andere, die noch nicht als Entwurf stehen, werde ich demnächst nachliefern. Über Handy ist das immer nicht so lustig und nebenbei im Büro nahezu unmöglich.
      Lieben Gruß!

  2. Oh du lernst Polnisch? Auch so Sätze wie: „So, Jungchen, und nu nimmste mal Deine Ölspur wieder ausse Kurve raus und bringst meen Auto wieda uff Vordermann – und zwar für lau, mein Lieba! Und schön de Bremsbakken dranlassen, verstanden?!?“
    Kannst du ja vielleicht mal gebrauchen, und dann bist Du vorbereitet.
    Freu mich schon auf die Grillsößchen 🙂 Bis Mor-hor-gen…

  3. ich wünsch euch gaaaaanz viel spass und lass es richtig krachen, endlich eine würdige feier für einen würdigen geburtstag, wir hören uns

  4. Meine Herren, gibt es für die Blogs hier eigentlich eine Zeichenbeschränkung? :’D Was Du alles erlebst und vor allem in einen Blog packst. Sag mal – was genau war das für ein Film? Bei uns ist das Thema „Inklusion“ gerade heiss (klar – Einrichtung für Körperbehinderte). Mein Chef freut sich immer über kulturelle Angebote, die die Pädagogen im Rahmen von privater Weiterbildung geniessen können. Allerdings bin ich kein Fan von Inklusion. Auch wenn ich jetzt geschlagen werde … kann ich aber gerne mal ausführlich erklären.

    • Liebe Trix, mich würde das interessieren, ehrlich. Kannst mir gern auch per Mail schreiben und wir telefonieren. Ich überlege nämlich, ob ich nach meinem Studium sowas wie einen integrativen KiGa starte…LG, H.

    • Der Film hieß Berg Fidel.
      Sohnemanns Schule ist eine Inklusionsschule und zur Zeit gibt es in den Klassen 1-6 sage und schreibe 2 benachteiligte Schüler. Der Anteil der sozial minderbemittelten und ungleich größer… 😉

      • Joah – so in etwa läuft das fast überall. Aus Integration wird Inklusion. Auf Teufel komm raus. Aber das Grundproblem ändert sich nicht. Und ich weiss gar nicht, warum man das Kind so ungern beim Namen nennt. Behindert ist behindert und benötigt in welcher Weise auch immer Förderung.

  5. Hi Du! Mir kam eigentlich als erstes der Gedanke: WAS, liebe CL, machst Du eigentlich nicht selbst?! Ernsthaft, mein Mann würde neidisch werden, wenn er Dich kennen würde! Kann ich Dich nicht doch nächstes Jahr für drei Wochen all inklusive zu mir einladen und Du hilfst mir, meine Terrasse zu bauen und einen Holzschuppen und so weiter?!
    Der zweite Gedanke war: Wie machst Du Dein Hummus? Ich bin ja arabischer Natur 😉
    Na, und ansonsten würd ich gern mit Carola und Dir grillen… Ein schönes Wochenende! LG, H.

    • Hm, verlockend… Ich wurde noch nie als Handwerker gebucht! Kann man ja mal im Auge behalten 🙂
      In mein Hummus wanderte neben den obligatorischen Kichererbsem noch Tahina, Sesamöl, Kreuzkümmel und Salz. Oder habe ich noch etwas Koriandergrün reingeschmissen? Ist jedes mal etwas anders und nach Lust und Laune!
      Schönen Gruß zurück
      P.s. Wochenende war super schön

      • Oh, da nimmst Du aber eine interessante Variante! Bei mir kommen neben Kichererbsen nur Salz, Pfeffer, Zitrone, Petersilie, Knoblauch, Tahine und Olivenöl hinein 😉
        Ich verwöhn Dich dann drei Wochen lang mit arabischem Essen, bis es Dir zu den Ohren wieder rauskommt. *lach*

      • Ok, dann hier schon mal eine kleine Auswahl, damit Du es Dir schmackhaft überlegen kannst:
        Sonntags zum Frühstück gibt es Falafel mit Hummus 😉
        Daneben kann ich noch folgende Köstlichkeiten servieren: Maklube, gefüllte Auberginen / Zucchini / Weinblätter; Moussaka; Couscous; arabisches Ofenhähnchen… Noch mehr gefällig? Du isst doch Fleisch, oder? *amkopfkratz*

      • Dann muss ich noch mal tief in die Schatzkiste der Araber greifen. DAS wird schon schwieriger. Aber ich hab ansonsten auch noch so genügend vegetarische Kochbücher 😉 Die Gerichte verzauber ich einfach mit Safran.

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